Der digitale Krieg: Wie können sich Unternehmen vor Cyber-Attacken schützen?

Der Krieg gegen die Ukraine begann bereits im Januar mit Hackerangriffen auf ukrainische Regierungsseiten. Cyberattacken werden darum längst als Bestandteil moderner Kriegsführung gesehen. Die harten wirtschaftlichen Sanktionen, die die westliche Welt jüngst gegen Russland beschlossen hat, könnten die Russen zu einer Cyber-Kriegsführung provozieren. So rüsten sich die Länder derzeit unter Hochdruck gegen etwaige Hackerattacken. In Deutschland laufen alle Cyber-Security-Maßnahmen im Nationalen Cyber-Abwehrzentrum in Bonn zusammen. Es gilt dabei, vor allem die kritische Infrastruktur – u.a. den Energiesektor und das Finanzwesen – vor Angriffen zu schützen.

Auf welche konkreten Szenarien sollten sich Deutschland und die westliche Welt vorbereiten?

Cyber-Security-Berater Jan Oetting von Consileon ist ein aktuell sehr gefragter Medienexperte (u. a. ARD-Börsenstudio, Schweizer Rundfunk, Der Spiegel). Er vermutet, dass groß angelegte und von langer Hand geplante virtuelle Raubzüge das internationale Finanzsystem erschüttern könnten.

Wir haben mit ihm über die Folge und Wirksamkeit von Sanktionen und über mögliche Cyber-Bedrohungen gesprochen.