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Tue Gutes und profitiere davon!

Nachhaltiges Denken, Wirtschaften und Investieren wird zum Erfolgsfaktor

2018 gaben die Deutschen fast 11 Milliarden Euro für Bio-Lebensmittel aus – 5,5 % mehr als im Jahr zuvor. (Quelle: Bund für Ökologische Lebensmittelwirtschaft)

Die weltweiten Demonstrationen am 20. September 2019 zählten zu den größten der Geschichte und zeigten, dass mittlerweile nicht mehr nur die junge Generation fordert, der aktuellen Klimakrise mit wirksamen Maßnahmen zu begegnen.

Der Blick auf die Industrie wird strenger. Und, unterstützt durch neue technische Möglichkeiten, entscheiden sich immer mehr Konsumenten für nachhaltige Alternativen klassischer Produkte. Sei es in der Ernährung, der Bekleidung, bei der Mobilität und bei Investitionen: Immer mehr Menschen orientieren Ihre Kaufentscheidungen an Kriterien wie Umweltverträglichkeit, fairen Produktionsbedingungen, Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Damit wächst der Druck auf die Industrie, ihr Geschäft nachhaltiger zu gestalten.

Die Verbraucher erwarten heute, dass insbesondere große Firmen Verantwortung nicht nur gegenüber ihren Aktionären übernehmen, sondern auch gegenüber  Umwelt, Mitarbeitern, Zulieferern und Gesellschaft. Der Unternehmenswert und -erfolg wird inzwischen nicht mehr allein am Geschäftsergebnis gemessen, sondern an der sog. „Triple Bottomline“ aus ökonomischen, ökologischen und sozialen Ergebnissen des Geschäftsmodells.

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Warum Nachhaltigkeit ein wichtiger Teil
der Unternehmensstrategie ist

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Unternehmensstrategien müssen Globale Megatrends berücksichtigen

Die Digitalisierung bringt neue Informations- und Kommunikationswege, die Globalisierung der Wertschöpfung bringt neue Konkurrenz, der Druck der Kapitalmärkte bedroht Althergebrachtes, die Verknappung natürlicher Ressourcen erfordert neue Geschäftsmodelle und der Klimawandel fordert sowohl politische Maßnahmen als auch den Beitrag jedes einzelnen Unternehmens und jeder einzelnen Person.

Klimaschutz ist im letzten Jahr als Thema stark in den Fokus gerückt. Er muss als messbarer Faktor für Erfolg genauso in Betracht gezogen werden wie andere Megatrends – z.B. Zunahme sozialer Ungleichheit.

Unternehmen, die sich auf solche globalen Bewegungen nicht blitzschnell einstellen, riskieren den Verlust von Marktanteilen. Aber nicht nur das: Auch Mitarbeiter und externe Partner möchten lieber in und mit Unternehmen arbeiten, die Sinn stiften und Verantwortung übernehmen.

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Nachhaltig agieren ist lukrativ – wenn es strategisch geschieht

Nachhaltige Maßnahmen sind oft Sache einzelner Abteilungen im Unternehmen und werden meist regional und unstrukturiert vorgenommen.

Nur in wenigen Unternehmen gibt es einen Masterplan für Nachhaltigkeit, der Synergien bündelt und sich positiv in der Kommunikation auswerten lässt.

Wird Nachhaltigkeitsmanagement Teil der Kernstrategie eines Unternehmens, kann es auf vielen Ebenen profitabel sein.

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Nachhaltigkeit wird zum Differenzierungsmerkmal

Nachhaltiges Agieren stärkt das positive Image des Unternehmens. Im Moment der Kaufentscheidung wählen Kunden lieber das „gute“ Produkt. Hinzu kommt, dass Firmen, die nachhaltig produzieren als besonders innovativ gelten. Ein wichtiges Differenzierungsmerkmal gegenüber der Konkurrenz, das die Marktposition stärkt, zu besseren Ratings und einer besseren Kommunikation mit den Kunden führt.

Nachhaltigkeit mit dem Faktor Mensch

Letztlich erntet man immer was man gesät hat. Das trifft bei Projektarbeit genauso zu wie im Umgang mit anderen Menschen. In dem Kontext vergessen viele schnell, dass die Art und Weise, wie sie bei Konflikten mit anderen Menschen umgehen, ein entscheidender Faktor für den nachhaltigen Erfolg ist. Oft wird hier der schnelle Erfolg angestrebt auf Kosten der Nachhaltigkeit. Am Ende aller Projekte und Produkte steht immer ein Mensch, dem es gefallen muss und der es kauft – und dieser, wenn er sein Geld ausgibt, möchte es „kundenfreundlich“ haben.

Miljenko Jazvac, Macher für den Investment-Unterschied bei Consileon

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Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in Ihrem Unternehmen?

Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit gezieltem Nachhaltigkeitsmanagement einen Unterschied machen – für Ihr Unternehmen und die Gesellschaft.

„Mit der Tätigkeit bei Consileon setze ich mein Engagement für das Thema Nachhaltigkeit fort und unterstütze eine Firma, die auf diesem Gebiet wertvolle Arbeit leistet.“

Dr. h.c. Petra Roth war von 1995 bis 2012 dreimal direkt gewählte Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main. Während Ihrer Amtszeit nahm sie insgesamt neun Jahre die Aufgaben als Präsidentin des Deutschen Städtetags wahr und war Mitglied im Ausschuss der Regionen der Europäischen Union.

Von 1987 bis 1995 gehörte Petra Roth, die seit 1972 Mitglied der CDU ist, dem Hessischen Landtag an. Seit 1977 war sie Stadtverordnete in Frankfurt am Main, unter anderem als Stadtverordnetenvorsteherin.

Heute hat Petra Roth Funktionen in verschiedenen wissenschaftlichen, kulturellen und anderen gemeinnützigen Einrichtungen im In- und Ausland. Petra Roth ist Ehrendoktor der Universität Tel Aviv und Ehrendoktor der Sookmyung Women’s University in Seoul. Sie ist Trägerin zahlreicher anderer in- und ausländischer Ehrungen und Auszeichnungen, unter anderem des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.