Payment-Orchestration

Bild eines männlichen Orchesterdirigenten, der mit seinem Taktstock im Konzert dirigiert

Wie wachstumsstarke Onlinehändler durch einen ganzheitlichen Lösungsansatz innovativer und unabhängiger werden

Die Zahlungsabwicklung nimmt Onlinehändlern zumeist einen nachrangigen Stellenwert ein und wird eher als notwendiges Übel, denn als Priorität angesehen. Innovative und wachstumsstarke Unternehmen betrachten die Zahlungsabwicklung jedoch heutzutage nicht als Standarddienstleistung sondern als einen wettbewerbskritischen Unternehmensprozess.

Allerdings verlassen sich derzeit viele Onlinehändler bei der komplexen Zahlungsabwicklung noch auf Standardlösungen einzelner Payment Service Provider (PSP, Zahlungsdienstleister). Da diese jedoch die höchstmögliche Gewinnspanne erzielen möchten, sehen sich Onlinehändler mit einer Lösung konfrontiert, die wenig bis gar keinen Raum für Anpassungen bietet und nicht individuell an die Onlinehändler angepasst werden kann. Darüber hinaus bestehen bei der Nutzung eines einzelnen PSP Risiken durch dessen Ausfall sowie durch einen möglichen Vendor Lock-In.

Getrieben durch diese Nachteile haben sich große Onlinehändler, wie die Otto-Gruppe oder real.digital, die Zahlungsabwicklung wieder ins eigene Haus zurückgeholt, indem sie einen eigenen PSP gründeten. Diese Vorgehensweise ist jedoch sehr aufwendig und daher nur für solche Händler sinnvoll, bei denen der Jahresumsatz über einer Milliarde liegt.

Mit der sogenannten Payment-Orchestration (PO) kam in den letzten Jahren ein neues Konzept auf, das den dringenden Bedarf der Händler nach Unabhängigkeit und innovativen Lösungen aufgreift. Bei der Payment-Orchestration entwickelt man eine kundenindividuelle Lösung, die aus technischen und fachlichen Bausteinen besteht. Die PO weist eine Reihe an Vorteilen auf, die Sie gleich unten finden.

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Vorteile von Payment-Orchestration

1

Zugang zu vielen PSP
Auf der Payment Orchestration Plattform (POP) arbeiten Händler flexibel mit verschiedenen lokalen und internationalen PSP zusammen, abhängig von Kosten oder Performance.

2

Bessere Verhandlungsposition
 Die Vielzahl der Alternativen und der bequeme Angebotsvergleich zwingen die Anbieter zu Kulanz und schneller Innovation.

3

Flexibilität
Händler können Zahlungsmethoden nach Bedarf freischalten, parallel nutzen oder sperren.

4

Schneller Markteintritt
Ein schneller Eintritt in neue Märkte ist jederzeit möglich. Hiermit können neue Märkte auch ohne großen Aufwand getestet werden.

5

Aggregiertes Reporting
Grafisch aufbereitete und auf Kennzahlen basierende Berichte über alle PSP machen die Transaktionen aller Zahlungsmethoden vergleichbar.

6

Kostenneutraler Betrieb
Dank besserer Verhandlungsposition und flexiblerer Steuerung ist eine PO-Lösung etwa genauso günstig wie die Nutzung eines externen PSP.

7

Individuelle Anpassungen
Bei Bedarf können schnell neue Funktionen entwickelt werden.

Unser Whitepaper beschreibt die einzelnen Optionen im Detail und erläutert das aye4fin-Framework zur Payment-Orchestration.

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Unsere Expertin

Portrait von Stefania Andriolo

Stefania Andriolo ist bei Consileon Kapitalmarkt-Expertin für Wertpapierabwicklung, Zahlungsverkehr und Regulatorik. Sie ist davon überzeugt, dass Technik die Finanzdienstleistungen revolutionieren wird, indem sie schon heute Lösungen für die Probleme von morgen bietet.

Stefania Andriolo
Senior Project Managerin
+49 152 57139042
Stefania.Andriolo@consileon.de

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