Wie hoch ist das Risiko, eine aktuell ansteckende Person zu treffen?

Rechnen Sie auf Basis tagesaktueller und regionaler Zahlen nach.

Am 11.03.2020 wurde die weltweite Ausbreitung von COVID-19 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu einer Pandemie erklärt.

Auch in Deutschland ist die Zahl der durch Tests nachgewiesenen Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus im Frühjahr stark angestiegen. Mit den Ende März eingeführten Kontaktbeschränkungen begann die Zahl der gemeldeten Fälle wieder zu sinken. Nachdem die Fallzahlen über den Sommer weitestgehend konstant geblieben sind, werden seit Ende Juli wieder deutlich mehr Fälle an das Robert-Koch-Institut (RKI) übermittelt. Nach einer vorübergehenden Stabilisierung auf erhöhtem Niveau ist aktuell ein erneuter kontinuierlicher Anstieg der Übertragungen in der deutschen Bevölkerung zu beobachten. Verantwortlich für die steigenden Neuinfektionen können mehrere Faktoren sein: Unter anderem die Lockerungen der Corona-Beschränkungen, das Reisen innerhalb der Europäischen Union, die steigende Anzahl von Tests und auch private Feiern führen immer wieder zu Hotspots.

Die weltweit zunehmende Anzahl von Fällen macht deutlich, dass es sich weiterhin um eine sehr dynamische und ernstzunehmende Situation handelt.

Wie ernst die Lage in Deutschland, Österreich und der Schweiz weiterhin ist, zeigt der Covid-O-Mat. Er berechnet abhängig von Personenzahl, Landkreis und aktuellem Infektionsgeschehen, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Person innerhalb einer Gruppe mit dem Virus infiziert ist. Entwickelt wurde der Rechner abseits des Tagesgeschäfts von Mathematikern und Programmierern von Consileon.

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Der Covid-O-Mat

Der Covid-O-Mat entstand im März in einer „Nacht-und-Nebel“-Aktion, als sich das Consileon-Team über den aktuellen Stand und den Umgang der Bevölkerung mit dem Virus austauschte. „Eine belastbare Zahl ist für viele vielleicht greifbarer als ein gut gemeinter Ratschlag. Deswegen haben unsere Kollegen den Covid-O-Mat entwickelt und frei zugänglich ins Netz gestellt.“ so Dr. Joachim Schü, geschäftsführender Gesellschafter von Consileon.

Der Covid-O-Mat berechnet die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mitglied einer Gruppe das Virus in sich trägt und aktuell infektiös ist. Nutzer wählen den Landkreis aus, in dem sie sich befinden, wie viele Menschen zusammenkommen (wollen) und wie hoch die Dunkelziffer angesetzt werden soll. Dabei bedient er sich verschiedener Quellen, zum Beispiel der Fallzahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) oder der von den jeweiligen Ministerien und Gesundheitsämtern veröffentlichten Rahmendaten.

Ebenfalls interessant: Unser Lockdownrechner

Ob Ihr Kreis oder Ihre Region von regionalen Einschränkungen bedroht ist, zeigt Ihnen unser Lockdownrechner.
Er liefert Ihnen auf Basis tagesaktueller und regionaler Zahlen Informationen, welche Kreise und Städte von einem erneuten Lockdown oder doch zumindest einschränkenden Maßnahmen bedroht sind, da sie die Grenze von 35 bzw. 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern überschreiten.

Wie Sie sich und andere vor einer Ansteckung schützen können

Das Bundesministerium für Gesundheit empfiehlt dazu einige Verhaltensweisen.
Hier finden Sie außerdem ein Merkblatt mit aktuellen Informationen zum Coronavirus.
Gemeinsam kommen wir mit der AHA-Formel und Lüften durch die kältere Jahreszeit.

Mit einfachen Maßnahmen können auch Sie helfen, sich selbst und andere vor Ansteckungen zu schützen, Krankheitszeichen zu erkennen und Hilfe zu finden. Dazu empfiehlt das Bundesministerium für Gesundheit folgende Regeln:

1

Schützen

Halten Sie beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand – drehen Sie sich am besten weg. Niesen Sie in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das Sie danach entsorgen. Vermeiden Sie Berührungen, wenn Sie andere Menschen begrüßen, und waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mindestens 20 Sekunden lang mit Wasser und Seife.

2

Erkennen

Erste Krankheitszeichen sind Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber. Einige Betroffene leiden zudem an Durchfall. Bei schweren Verläufen können Atemprobleme oder eine Lungenentzündung auftreten. Krankheitssymptome können bis zu 14 Tage nach einer Ansteckung auftreten.

3

Handeln

Was tun, wenn Symptome für eine Infektion mit dem Coronavirus aufgetreten sind?

Sollten innerhalb von 14 Tagen nach einem Kontakt die oben beschriebenen Krankheitszeichen auftreten, vermeiden Sie unnötige Kontakte zu weiteren Personen und bleiben Sie zu Hause. Kontaktieren Sie Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt per Telefon oder wenden Sie sich an die
Telefonnummer 116 117 und besprechen Sie das weitere Vorgehen, bevor Sie in eine Praxis gehen.

Hatten Sie Kontakt zu einer Person mit einer solchen Erkrankung? Wenden Sie sich an Ihr zuständiges Gesundheitsamt.

Ihr Ansprechpartner

Sebastian Sohr entwickelte mit seinem Team abseits des Tagesgeschäfts den Covid-O-Mat sowie den Lockdownrechner.
Als Mitgründer der Consileon Business Consultancy ist er seit 2001 für Consileon tätig. Der studierte Mathematiker ist Experte für die Bereiche Business Analytics, Künstliche Intelligenz sowie Softwareentwicklung.

Dr. Sebastian Sohr
+49 178 8863 045
Sebastian.Sohr@consileon.de

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Dann schreiben Sie uns gerne – völlig risikolos. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

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