Digital, multimedial und vernetzt

Digitalisierung im Autohaus: vom Werbeträger zum Kauferlebnis

Die digitalen Touchpoints in den Autohäusern schöpfen das Potenzial der Technik derzeit selten aus. Zwar bieten sie attraktiv aufbereitete Informationen, doch es fehlt das Überraschungsmoment. Weder lässt sich die Interaktion von einem Touchpoint zum nächsten fortsetzen noch das Mobilgerät des Interessenten in das Kauferlebnis einbinden. Von den Insellösungen aufgezeichnete Interaktionsdaten können dem potenziellen Autokäufer nicht individuell zugeordnet werden. Die Customer-Journey ist somit kaum messbar, ein nachträgliches Zusammenführen der Daten kostspielig.

Stand der Digitalisierung im Autohaus Ende 2019

  • kein Mitschnitt der Customer-Journey zwischen den Touchpoints
  • Smartphone des Kunden nicht ins Kauferlebnis integriert
  • Insellösungen erfassen ähnliche, anonyme Daten in mehreren Backends
  • Schlechtes Kosten-Nutzen-Verhältnis
  • Interaktion nicht messbar

Die Reise beginnt zu Hause

Wer heute ein Autohaus betritt, hat sich meist schon länger auf Herstellerwebsites, Vergleichsportalen, Instagram oder Facebook über passende Modelle informiert. Ein vernetzter digitaler Showroom bietet dem Interessenten die Möglichkeit, die vorab beschafften Informationen auf dem Mobilgerät mitzubringen und mit den digitalen Medien vor Ort zu verbinden. So geht die Recherche nahtlos weiter – ein Mehrwert für beide Seiten, da der Händler dadurch besser auf die Wünsche des Kunden eingehen kann.

Das Ende der Insellösungen

Zur ganzheitlichen Optimierung des digitalen Schauraums hat Consileon das „One Backbone“ entwickelt. Der Kunde erlebt einen Auswahlprozess ohne Medienbrüche, den das Autohaus mit geringem Aufwand erfassen kann. One Backbone vernetzt das digitale Werbeinventar kabellos. Über dieses Netz können Autohändler jederzeit neuen Content aus internen Systemen oder dem Internet aufspielen, der dann sofort an allen Touchpoints abrufbar ist. Die Interaktion des potenziellen Autokäufers mit den digitalen Informationsangeboten wird mitgeschnitten und auf einem lokalen Server gesammelt. So lassen sich die vom Kunden abgefragten Inhalte auf dem Weg durch den Schauraum von einem Touchpoint zum nächsten oder auf das Smartphone weiterreichen.

Beispiel aus der Praxis

Über das Smartphone des Kunden verbinden sich digitale Fahrzeugbeisteller mit dem Portal, an dem er sich angemeldet hat. Auf diesem Weg kann ergänzender Content auf die Touchpoints geladen werden.

Online finden Sie viele Informationen auf unserer Microsite zum Connected Digital Showroom.

Mehr zum Thema und viele weitere Informationen finden Sie in der zweiten Ausgabe unseres Kundenmagazin Content, das Sie hier herunterladen können.