Künstliche Intelligenz kann längst mehr als Texte schreiben oder Bilder generieren. Eine der rasantesten Entwicklungen findet derzeit im Bereich Voice AI statt, also der Fähigkeit von KI-Systemen, Stimmen zu erzeugen, zu imitieren oder eigenständig Gespräche zu führen. Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction klang, ist heute technisch erstaunlich ausgereift.
In der neusten Folge des Consileon-Podcast „Am Puls der Zeit – Mobilität im Wandel“ diskutieren Moritz Hollenbeck, Senior Software Engineer, und Carl Limburg, Senior Consultant im Automotive-Geschäftsbereich, die Chancen und Risiken dieser Technologie.
„Ich finde, an diesem Beispiel kann man sehr gut erkennen, wie weit entwickelt die KI bereits ist, speziell wenn es um die Generierung von Stimmen geht“, sagt Moritz über ein Experiment aus der Podcastfolge, in dem mehrere Stimmen vorgespielt wurden, alle KI-generiert.
Eine der überraschendsten Erkenntnisse: Für einen einfachen Stimmenklon reichen heute bereits wenige Sekunden Audiomaterial einer echten Stimme. Mit mehr Aufnahmen lassen sich Intonation, Tempo und Sprachstil immer präziser nachbilden. Das eröffnet neue Möglichkeiten, etwa für digitale Assistenten oder automatisierte Hotlines. Gleichzeitig entstehen neue Risiken: Voice AI kann auch für Betrugsversuche oder politische Manipulation eingesetzt werden.
Ein Beispiel aus den USA zeigt, wie real diese Szenarien bereits sind. Bei einer Vorwahl wurden Wähler per automatisiertem Anruf kontaktiert, mit einer Stimme, die US-Präsident Joe Biden imitierte und sie vom Wählen abhalten sollte. Die Diskussion im Podcast zeigt, dass technisch bereits vieles möglich ist. Entscheidend wird künftig sein, wie wir gesellschaftlich und organisatorisch damit umgehen.
Neben den Risiken bietet Voice AI auch enormes Potenzial. Besonders im Customer Service können KI-gestützte Sprachassistenten viele einfache Anfragen automatisiert bearbeiten, rund um die Uhr erreichbar sein und mehrere Gespräche parallel führen. Für Unternehmen bedeutet das schnellere Reaktionszeiten und effizientere Prozesse; für Kunden eine deutlich bessere Erreichbarkeit.
Doch die Entwicklung geht noch weiter. Immer häufiger übernehmen persönliche KI-Assistenten die Kommunikation im Namen von Menschen: Sie recherchieren Informationen, vergleichen Angebote oder organisieren Termine. Damit entsteht ein neues Interaktionsmodell, in dem nicht nur Menschen mit Unternehmen sprechen, sondern auch mit deren digitalen Stellvertretern. Diese Entwicklung wird zunehmend als Agent Relationship Management (ARM) beschrieben – eine Weiterentwicklung klassischer CRM-Ansätze. Unternehmen kommunizieren dabei nicht mehr ausschließlich mit dem Kunden selbst, sondern auch mit dessen KI-Assistenten, die Informationen filtern, Entscheidungen vorbereiten oder automatisiert Anfragen stellen.
Voice AI spielt dabei eine zentrale Rolle: Sie ermöglicht natürliche, sprachbasierte Interaktionen zwischen Menschen, Unternehmen und digitalen Agenten. In Zukunft könnten viele einfache Serviceprozesse daher nicht mehr nur von Mensch zu Mensch oder von Mensch zu Maschine ablaufen, sondern auch von KI zu KI. Ferner eröffnet die Technologie neue Möglichkeiten im Alltag, etwa beim Zugang zu Informationen, bei Übersetzungen oder als Unterstützung für Menschen, die digitale Technologien bisher nur eingeschränkt nutzen können.
Die Beispiele aus der Podcastfolge zeigen auch, wie wichtig KI-Kompetenz in Unternehmen wird. Viele Mitarbeiter erleben KI noch als abstraktes Schlagwort. Gleichzeitig entstehen neue Fragen zur Sicherheit, zur Regulierung und zur praktischen Nutzung.
Genau hier setzt der Consileon KI-Führerschein an. Das praxisnahe Training zeigt Teams, wie KI konkret im Arbeitsalltag eingesetzt werden kann – vom eigenen Chatbot über automatisierte Workflows bis hin zu kreativen Anwendungen. Statt Theorie steht dabei Learning-by-Doing im Mittelpunkt. Ziel ist es, Berührungsängste abzubauen und eine neue Denkweise zu fördern: KI nicht als Bedrohung, sondern als Werkzeug zur Lösung konkreter Aufgaben zu verstehen.
Voice AI zeigt eindrucksvoll, wie schnell sich KI weiterentwickelt und wie stark sie unsere Kommunikation verändern kann. Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob diese Technologien kommen, sondern wie wir lernen, sinnvoll und verantwortungsvoll mit ihnen umzugehen.
Mehr Einblicke, Beispiele und Diskussionen zum Thema Voice AI hören Sie in der aktuellen Podcastfolge „KI oder nicht KI, das ist hier die Frage„
Catena-X verspricht einen standardisierten Datenaustausch entlang der automobilen Wertschöpfungskette, vom OEM bis zum Tier-n-Lieferanten. Doch was bedeutet das konkret für Unternehmen? Philipp Mostowys erklärt im Interview, warum der Einstieg ins Netzwerk nicht länger aufgeschoben werden sollte, wo die größten Hürden liegen und wie Unternehmen Catena-X als strategischen Hebel nutzen können.
Catena-X ist kein Pilotprojekt mehr; es ist Realität. Die Standards sind definiert, die Infrastruktur steht bereit und OEMs beginnen, ihre Lieferanten aktiv zur Anbindung aufzufordern. Es geht nicht mehr um das „ob“, sondern um das „wie“. Wer Teil der Lieferkette bleiben möchte oder werden will, muss sich früher oder später anschließen. Unserer Erfahrung nach ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um strukturiert zu starten, Erfahrungen zu sammeln und echten Nutzen daraus zu ziehen.
Wir sehen immer wieder drei typische Herausforderungen: Erstens technische Unsicherheit – also die Frage, welche Voraussetzungen überhaupt erfüllt werden müssen. Zweitens: fehlende Klarheit zu konkreten Use Cases. Und drittens: begrenzte Kapazitäten, insbesondere bei kleineren Zulieferern. Das Thema wirkt von außen oft rein technisch oder regulatorisch, dabei steckt viel Potenzial für Effizienz und Innovation drin. Genau an dieser Stelle setzen wir mit unserer Beratung an.
Die Anforderungen reichen von der technischen Anbindung an den Catena-X-Datenraum über die strukturierte Bereitstellung von Daten bis hin zu Use Cases wie CO₂-Bilanzierung, Rückverfolgbarkeit auf Bauteilebene oder der Einsatz digitaler Zwillinge. Besonders wichtig für viele Unternehmen sind die Nachvollziehbarkeit von Produktdaten und die Transparenz entlang der Lieferkette, sei es zur Einhaltung regulatorischer Vorgaben oder zur Qualitätssicherung. Eine TISAX-Zertifizierung ist dabei nicht zwingend erforderlich, schafft aber Vertrauen bei vielen OEMs und kann in der Praxis vorteilhaft sein, auch über Catena-X hinaus.
Wer Catena-X nur als Pflichtprogramm versteht, verpasst eine große Chance. Durch standardisierte Datenflüsse und vernetzte Informationen können Prozesse automatisiert, Entscheidungen beschleunigt und neue digitale Services entwickelt werden. Besonders in Bereichen wie CO₂-Reporting oder der Rückverfolgbarkeit auf Bauteilebene kann Catena-X nicht nur Kosten senken, sondern auch Vertrauen bei Kunden und Partnern stärken. Ein oft unterschätzter Vorteil: Die Investition in Catena-X zahlt sich nicht nur in der Automobilbranche aus. Viele Zulieferer sind branchenübergreifend aktiv und zahlreiche weitere Datenökosysteme wie Chem-X oder Factory-X orientieren sich an denselben Standards. Wer also heute in Catena-X einsteigt, schafft gleichzeitig Synergien für künftige Anforderungen anderer Industrien. Das heißt: Einmal sauber aufgesetzt, können Daten perspektivisch standardisiert an unterschiedlichste Kunden übermittelt werden: effizient, sicher und zukunftsfähig.
Wir begleiten Unternehmen durch den gesamten Einführungsprozess: strategisch, fachlich und technisch. Das beginnt mit einem strukturierten Einstieg über einen praxisnahen Workshop, geht über die Vorbereitung auf spezifische Anforderungen, etwa in Richtung Informationssicherheit, und reicht bis zur technischen Anbindung und zur Umsetzung konkreter Use Cases. Besonders gefragt sind derzeit CO₂-Transparenz und Rückverfolgbarkeit von Bauteilen. Unsere Stärke ist, dass wir sowohl die automotive-spezifischen Prozesse als auch die IT-technischen Details kennen und beides zusammenbringen. Als eines der ersten Beratungshäuser, das als Catena-X Qualified Advisory Provider zertifiziert wurde, bringen wir zudem das Vertrauen und die Erfahrung mit, die es für einen erfolgreichen Einstieg ins Ökosystem benötigt.
Ja, unser Catena-X-Workshop für KMUs ist genau dafür gemacht. Innerhalb eines Tages schaffen wir einen Überblick über Anforderungen, Potenziale und konkrete nächste Schritte. Das Format ist so konzipiert, dass IT, Fachbereiche und Geschäftsleitung gemeinsam abgeholt werden. Das ist entscheidend, um intern Klarheit und Akzeptanz zu schaffen. Aus dem Workshop entsteht eine individuelle Roadmap, die auch mit begrenzten Ressourcen realistisch umsetzbar ist. Eine besonders einfache Möglichkeit zum Einstieg bietet auch unser Podcast: In Folge 14 von „Am Puls der Zeit – Mobilität im Wandel“ spreche ich mit meinem Kollegen Dirk Dempewolf über Chancen und Herausforderungen von Catena-X: praxisnah, verständlich und mit konkreten Tipps. Jetzt reinhören
Warten Sie nicht auf die nächste Pflichtmitteilung aus dem OEM-Portal. Je früher Sie anfangen, desto größer ist Ihr Spielraum inhaltlich, technisch und wirtschaftlich. Der Einstieg in Catena-X ist ein Investment in digitale Souveränität. Wer heute beginnt, kann mitgestalten – wer zu lange wartet, muss später unter Druck reagieren. Wir helfen, den Weg strukturiert, pragmatisch und vor allem wertschöpfend zu gestalten.
Ob Datenintegration, CO₂-Bilanz oder Rückverfolgbarkeit von Bauteilen – Consileon unterstützt Unternehmen über den gesamten Catena-X-Einführungsprozess hinweg. Unsere Stärke liegt in der Kombination aus tiefem Branchenverständnis, technischer Umsetzungskompetenz und zertifizierter Beratung. Als Catena-X Qualified Advisory Provider bieten wir gezielte Fachberatung zur Datenqualität, unterstützen bei der sicheren Integration in den Datenraum und realisieren Ende-zu-Ende Use Cases mit zertifizierten Lösungen.
Die erfolgreiche Anbindung an Catena-X ist mehr als ein technisches Projekt, sie ist ein strategischer Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit. Damit dieser Schritt gelingt, braucht es nicht nur technisches Know-how, sondern auch ein tiefes Verständnis für die Prozesse, Standards und Anforderungen des Netzwerks.
Als zertifizierter Catena-X Advisory Provider begleitet Consileon Unternehmen mit maßgeschneiderter Beratung auf ihrem Weg ins Catena-X-Ökosystem. Zertifizierte Experten helfen Ihnen, regulatorische und technische Hürden zu überwinden, Ihre Datenflüsse zu strukturieren und Ihre Lieferkette digital und nachhaltig aufzustellen.
Für Zulieferer, die sich an Catena-X anbinden möchten, bedeutet die Partnerschaft von Consileon und German Edge Cloud (GEC) einen echten Wettbewerbsvorteil. Sie profitieren von einer Kombination aus strategischer Beratung, technischer Integration und sofort einsetzbarer Softwarelösung – alles abgestimmt auf die Anforderungen der Automobilindustrie.
Durch die enge Verzahnung von fachlicher Expertise und technologischer Umsetzung gelingt der Einstieg ins Catena-X-Ökosystem schnell, sicher und effizient.
Mit dem ONCITE Digital Production System (DPS) bietet GEC eine umfassende Lösung zur Digitalisierung von Fertigungsprozessen. Das integrierte CX-Gateway fungiert dabei als standardisierte, Catena-X-konforme Schnittstelle für den sicheren und automatisierten Austausch von Produktions-, Qualitäts- und Nachhaltigkeitsdaten.
Consileon sorgt dafür, dass Prozesse, Systeme und Sicherheitsanforderungen optimal für einen Einstieg ins Catena-X Netzwerk vorbereitet sind – etwa durch den Aufbau eines ISMS, die Erfüllung von TISAX-Vorgaben oder die Strukturierung Ihrer Datenflüsse entlang der Lieferkette.
Ihre Vorteile im Überblick:
Erfahren Sie in unserem kostenlosen Webinar „Zukunftssichere Lieferketten mit Catena-X“ am 27 November um 14 Uhr, wie Consileon und GEC gemeinsam Unternehmen aus der Automobilbranche bei der erfolgreichen Anbindung an Catena-X unterstützen.
Unsere Experten zeigen live, wie ONCITE DPS und das CX-Gateway Catena-X-Use-Cases wie Traceability oder den Product Carbon Footprint (PCF) effizient umsetzen – praxisnah und sofort anwendbar.
Jedes Jahr kürt das Handelsblatt gemeinsam mit dem Handelsblatt Research Institute die Top-Beratungen Deutschlands. Die Studie gilt als eines der renommiertesten Rankings der Branche und basiert auf einer umfangreichen Marktanalyse sowie einer unabhängigen Expertenbefragung.
Im aktuellen Ranking des Handelsblatt Research Institute (HRI) wird Consileon in sechs Kategorien als Beste Unternehmensberater gelistet:
Die Bewertung erfolgt auf Grundlage einer Befragung von über 15.900 Unternehmensberatern, die in knapp 350 unterschiedlichen Beratungshäusern beschäftigt sind. Dabei wurden Eigenbewertungen ebenso ausgeschlossen wie firmeninterne Empfehlungen – die Platzierungen spiegeln damit ein besonders belastbares Meinungsbild der Branche wider.
In die Auswahl der besten Beratungsunternehmen fließen verschiedene Aspekte ein: unter anderem fachliche Qualität, methodisches Vorgehen, Projekterfolge, Innovationsfähigkeit sowie Kundenorientierung. Besonders gewürdigt werden zudem strategische Weitsicht, branchenspezifisches Know-how und die Fähigkeit, komplexe Herausforderungen im Spannungsfeld von Markt, Technologie und Organisation nachhaltig zu lösen.
Dass Consileon 2025 in gleich sechs Themenfeldern überzeugt, bestätigt den Anspruch, maßgeschneiderte und zukunftsorientierte Lösungen für vielfältige Branchen und Herausforderungen zu entwickeln – mit Expertise, Verlässlichkeit und einem ganzheitlichen Beratungsansatz.
Die erneute Platzierung im Handelsblatt-Ranking stärkt unsere Position als einer der Besten Unternehmensberater 2025 in Deutschland und ist gleichzeitig ein Ansporn, unseren kundenzentrierten und nachhaltigen Ansatz weiterzuführen.
Wir danken allen Kolleginnen und Kollegen, unseren Kunden und Geschäftspartnern für das anhaltende Vertrauen und das gemeinsame Engagement.