Wie KI-Assistenz Compliance verändert und Chancen für Innovation schafft

Die regulatorische Verdichtung im Finanz- und Versicherungssektor nimmt seit Jahren spürbar zu. Neue Vorgaben wie DORA, NIS2 oder der EU AI-Act verschärfen die Anforderungen an Governance, IT, Risiko- und Kontrollsysteme kontinuierlich. Gleichzeitig steigt der Aufwand, bestehende Regelwerke fortlaufend zu interpretieren, umzusetzen und revisionssicher zu dokumentieren – bei zunehmend knappen personellen Ressourcen.

RegTech wird dabei häufig als zusätzliche Belastung wahrgenommen: mehr Monitoring, mehr Reporting, mehr Prüfzyklen. In vielen Organisationen sind Compliance-Prozesse noch stark manuell geprägt. Das erhöht die Kosten, verlängert die Durchlaufzeiten und erschwert es, mit regulatorischen Änderungen in der erforderlichen Geschwindigkeit Schritt zu halten.

Diese Entwicklung hat weitreichende Folgen: Organisation, Governance und Kostenstrukturen geraten unter Druck. Klassische, überwiegend manuelle Compliance-Ansätze stoßen angesichts wachsender Dokumentationspflichten, steigender Audit-Anforderungen und des Fachkräftemangels zunehmend an ihre Grenzen.

Gleichzeitig eröffnen sich durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz neue Möglichkeiten. KI-gestützte Verfahren können regulatorische Änderungen automatisiert erkennen, Anforderungen strukturiert ableiten und den Soll-Ist-Abgleich mit internen Dokumenten deutlich beschleunigen. So wird Compliance nicht nur effizienter und transparenter, sondern sie kann sich von der reinen Kontrollfunktion hin zu einem dynamischen Anpassungs- und Steuerungsinstrument weiterentwickeln.

Unser Whitepaper „RegTech 2026 – Wie KI-Assistenz Compliance verändert und Chancen für Innovation schafft“ zeigt,

Im Fokus stehen dabei nicht abstrakte Regulierungsdetails, sondern konkrete Ansatzpunkte für Compliance-Verantwortliche, Fachbereiche, Interne Revision und Management in Banken – inklusive einer praxisnahen Einordnung, wie der Consileon Consileon Manager Unternehmen End-to-End unterstützen kann.

Generative KI als Hebel für nachhaltige Wissenssicherung

Karlsruhe, 8. Dezember 2025. Die demografische Entwicklung verschärft den Arbeitskräftemangel und damit das Risiko, dass wertvolles Erfahrungswissen im Unternehmen verloren geht. Das aktuelle Whitepaper der Consileon-Gruppe mit dem Titel „Wissen sichern, Lücken schließen – mit generativer KI gegen den demografischen Wandel“ zeigt, wie Unternehmen Wissen systematisch erfassen, intelligent nutzbar machen und im Alltag kontextbezogen bereitstellen können.

Demografischer Wandel: Fachkräfte und Expertenwissen fehlen

In den nächsten 15 Jahren werden laut Statistischem Bundesamt rund 13,4 Millionen Erwerbspersonen das gesetzliche Renteneintrittsalter erreichen: Das entspricht knapp einem Drittel der Menschen, die dem Arbeitsmarkt im Jahr 2024 zur Verfügung standen. Diesen Fachkräftemangel können jüngere Altersgruppen selbst bei hoher Nettozuwanderung nicht auffangen – bei niedriger Zuwanderung könnte sich die erwerbstätige Bevölkerung um bis zu 4,8 Millionen reduzieren. „Unternehmen verlieren damit nicht nur erfahrene Arbeitskräfte, sondern auch, was viel schwerer wiegt, in Jahrzehnten aufgebautes Wissen. Ein zusätzliches Problem: Wissen steckt meist in Köpfen, nicht in Datenbanken. Deshalb benötigen Firmen ganz konkrete Lösungen, mit denen sich dieser Erfahrungsschatz für die Zukunft erhalten lässt“, sagt Dr. Joachim Schü, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Consileon-Gruppe.

Wissenssicherung als strategischer Vorteil

Zu diesem Zweck bündelt die Consileon-Gruppe in ihrem Whitepaper umfangreiche Erfahrung aus Kundenprojekten und die Expertise ihres KI-Teams mit Best Practices international führender Unternehmen. Darauf aufbauend zeigt Consileon praxisnah, wie Unternehmen generative KI nutzen können, um

„Wer heute in den strategischen Einsatz von KI investiert, stärkt die Innovationskraft, sichert Wettbewerbsvorteile und erhöht die Resilienz in Zeiten des demografischen Wandels“, fasst Dr. Joachim Schü zusammen. „Consileon unterstützt Organisationen mit einem ganzheitlichen Ansatz dabei, eine individuelle KI- und Wissensstrategie zu entwickeln und erfolgreich zu implementieren, um zentrale Herausforderungen von morgen mit Technikkompetenz zu lösen.“