Mit KI neue Ertragspotenziale im Autohaus erschließen

Am 24. September 2026 bringt die TECHNO EXPO in Hamburg Entscheider aus Autohäusern und der Automobilbranche zusammen. Im Fokus stehen praxisnahe Lösungen, mit denen Autohäuser ihre Prozesse effizienter gestalten und ihre Wirtschaftlichkeit steigern können.

Der Automobilhandel steht unter wachsendem Ertragsdruck. Mit dem Agenturmodell verlagert sich die Preishoheit im Neuwagengeschäft zunehmend zum Hersteller. Dadurch gewinnen Service, After-Sales und der Gebrauchtwagenhandel an Bedeutung. Gleichzeitig binden manuelle Prozesse wertvolle Kapazitäten und mit ausscheidenden Mitarbeitern geht häufig wertvolles, nicht dokumentiertes Wissen verloren.

Auf der TECHNO EXPO zeigt Consileon praxisnahe KI-Lösungen für Autohäuser. Im Fokus stehen KI-gestütztes Wissensmanagement, Kundenservice, die professionelle Präsentation von Gebrauchtwagen sowie die Qualifizierung von Mitarbeitern im sicheren Umgang mit KI.

KI-Wissensmanagement: Fachwissen dauerhaft im Autohaus sichern

Wenn erfahrene Mitarbeiter das Autohaus verlassen, geht häufig wertvolles Fach- und Erfahrungswissen verloren. Besonders kritisch ist Wissen, das nicht dokumentiert ist, sondern ausschließlich in den Köpfen einzelner Mitarbeiter steckt.

Mit einem KI-gestützten Wissensmanagement lässt sich dieses Know-how strukturiert erfassen und langfristig nutzbar machen. Erfahrene Mitarbeiter werden interviewt und ihre Antworten in geordnete, durchsuchbare und wiederverwendbare Wissensbestände überführt. Eine ergänzende Analyse zeigt, an welchen Personen besonders kritisches Wissen hängt. So können Autohäuser frühzeitig gegensteuern, neue Mitarbeiter schneller einarbeiten und ihre Abhängigkeit von einzelnen Wissensträgern reduzieren.

KI im Service: Kundenanfragen schneller bearbeiten

Telefonische Terminvereinbarungen, Fragen zu Rechnungen oder zur Ersatzteilverfügbarkeit gehören zum täglichen Servicegeschäft und binden wertvolle Kapazitäten.

KI-Sprachassistenten können wiederkehrende Serviceanfragen automatisiert bearbeiten, Termine vergeben und häufige Fragen rund um die Uhr in mehreren Sprachen beantworten. Ergänzend automatisieren KI-Agenten wiederkehrende Aufgaben in Service, Verwaltung und Kundenkommunikation. Sie lassen sich in bestehende Systeme integrieren, entlasten die Mitarbeiter und verkürzen die Reaktionszeiten für Kunden.

KI-Bildbearbeitung: Gebrauchtwagen professionell präsentieren

Im Gebrauchtwagenhandel entscheidet der erste visuelle Eindruck über das Interesse potenzieller Käufer. Uneinheitliche Fahrzeugbilder wirken auf Verkaufsplattformen und der eigenen Website oft unprofessionell.

Mit KI lassen sich Fahrzeuge automatisch freistellen und vor einer einheitlichen, markengerechten Kulisse präsentieren. Licht und Farben werden optimiert, sodass mit wenigen Klicks hochwertige Fahrzeugbilder entstehen. Das beschleunigt die Online-Vermarktung und sorgt für einen professionellen Auftritt.

KI-Führerschein: Mitarbeiter für den Einsatz von KI befähigen

Der KI-Führerschein ist ein praxisorientiertes Training, das Mitarbeiter für den sicheren und produktiven Einsatz von KI im Arbeitsalltag qualifiziert. Die Teilnehmer lernen den Umgang mit aktuellen KI-Tools und erhalten einen Überblick über typische Einsatzmöglichkeiten in Service, Verwaltung und weiteren Unternehmensbereichen. Praxisnahe Übungen erleichtern den Einstieg und fördern die sichere Anwendung im Arbeitsalltag.

Treffen Sie Consileon als Aussteller auf der T-EXPO

Consileon ist am 24. September 2026 als Partner und Aussteller auf der TECHNO EXPO in Hamburg vor Ort. Sprechen Sie mit uns und erfahren Sie, wie KI-Wissensmanagement, automatisierte Serviceprozesse und KI-gestützte Bildbearbeitung konkret in Ihrem Autohaus eingesetzt werden können. Vereinbaren Sie schon heute einen Termin am Messestand – Wir freuen uns auf den persönlichen Austausch mit Ihnen in Hamburg.

TECHNO ist Deutschlands größtes unabhängiges Netzwerk markengebundener Autohäuser. Die Kooperation verbindet rund 160 Gesellschafter mit mehr als 2.000 Standorten und unterstützt sie mit gemeinsamen Einkaufs-, Beratungs- und Servicelösungen.

Ein Interview mit Leon Seelbach, Senior Consultant Automotive bei Consileon

Die Automobilzulieferkette steht unter Druck. OEMs fordern ihre Zulieferer zunehmend aktiv zur Anbindung an standardisierte Datenräume auf. Mit Catena-X hat sich in der Branche ein Ökosystem etabliert, das genau diesen strukturierten, sicheren und standardisierten Datenaustausch ermöglicht. Acht der zehn größten Automobilzulieferer weltweit tauschen bereits Daten darüber aus.

Für viele kleine und mittelständische Zulieferer blieb Catena-X bislang ein Thema, das zwar bekannt war, jedoch nicht konsequent angegangen wurde. Manche Unternehmen haben bereits davon gehört, andere haben konkrete Anforderungen eines Automobilherstellers erhalten. In der Praxis wurden diese Signale häufig vertagt, nach dem Minimalprinzip beantwortet oder als reine Pflichtaufgabe behandelt. Genau hier entsteht das Problem: Catena-X wird vor allem als zusätzlicher Kostenblock wahrgenommen, nicht als Chance, Datenprozesse zu verbessern, manuelle Aufwände zu reduzieren und die eigene Position gegenüber OEMs zu stärken.

Der Data Space Accelerator hat diese Herausforderung zuletzt greifbarer gemacht. Das von IDSA, Catena-X und Cofinity-X initiierte Programm rückte die Frage in den Mittelpunkt, wie mittelständische Automobilzulieferer strukturiert in Catena-X eingeführt werden können. Die Förderung war dabei ein sichtbarer Impuls. Der eigentliche Handlungsdruck liegt jedoch tiefer: Unternehmen müssen entscheiden, ob sie Catena-X nur als kurzfristige Compliance-Anforderung behandeln oder als Anlass nutzen, Datenprozesse, Verantwortlichkeiten und interne Kompetenzen nachhaltig aufzubauen.

Gleichzeitig darf der Einstieg nicht unterschätzt werden. Die Implementierung von Catena-X ist kein reines Plug-and-play-Projekt, sondern erfordert Zeit, interne Kapazitäten und klare Verantwortlichkeiten. Unternehmen müssen prüfen, welche Daten benötigt werden, wo sie liegen, in welcher Qualität sie verfügbar sind und wie sie künftig automatisiert bereitgestellt werden können. Hinzu kommen technische Fragen zu Connectoren, Schnittstellen und geeigneten Business-Apps. Wer diesen Aufwand realistisch einordnet und frühzeitig Fachbereich, IT, Management und Compliance einbindet, schafft die Grundlage dafür, dass Catena-X nicht zusätzlichen manuellen Aufwand erzeugt, sondern langfristig Prozesse vereinfacht.

Leon Seelbach begleitet bei Consileon Unternehmen auf diesem Weg. Im Interview erklärt er, warum das Thema auch nach der ersten Bewerbungsfrist relevant bleibt, welche Nutzenpotenziale Zulieferer realistisch erwarten können und warum Catena-X nicht allein in der IT verankert werden darf.

Herr Seelbach, warum ist Catena-X gerade jetzt für Zulieferer relevant, auch wenn die erste Bewerbungsfrist für den Data Space Accelerator bereits abgelaufen ist?

Der Data Space Accelerator war für viele Unternehmen ein konkreter Anlass, sich erstmals ernsthaft mit Catena-X auseinanderzusetzen. Die Förderung von 15.000 bis 30.000 EUR ist dabei natürlich attraktiv, aber nicht der eigentliche Kern. Viel wichtiger ist die Frage, ob ein Unternehmen grundsätzlich bereit ist, den standardisierten Datenaustausch mit OEMs und Partnern professionell aufzusetzen.

In einem Gespräch mit einem IT-Leiter eines mittelständischen Zulieferers wurde das sehr deutlich. Er sagte sinngemäß: „Wir bekommen heute immer mehr Datenanfragen von Kundenseite, aber intern ist jedes Mal unklar, wer die Daten liefern kann, aus welchem System sie stammen und ob sie wirklich aktuell sind.“ Genau an diesem Punkt wird Catena-X relevant. Es geht nicht nur um die Erfüllung einer externen Vorgabe, sondern darum, aus wiederkehrenden Einzelabfragen einen belastbaren, skalierbaren Prozess zu entwickeln und vor allem Vertrauen in diesen souveränen Datenaustausch zu schaffen.

Wer jetzt nicht handelt, verliert daher nicht nur eine Fördermöglichkeit. Er schwächt auch seine eigene Argumentation gegenüber Kunden. Wenn ein geförderter Einstieg möglich war und ein Unternehmen dennoch nicht aktiv wurde, wird es künftig schwerer sein zu erklären, warum Catena-X intern noch nicht vorbereitet ist. OEMs erwarten zunehmend belastbare Antworten darauf, wie Daten bereitgestellt, gepflegt und sicher ausgetauscht werden können.

Was bedeutet das konkret für mittelständische Zulieferer?

Für viele Zulieferer geht es zunächst um Vertrauen beim Datenaustausch. Heute werden Daten häufig manuell, uneinheitlich oder über individuelle Kundenprozesse bereitgestellt. Das verursacht Aufwand, Fehlerquellen und Abhängigkeiten von einzelnen Personen. Catena-X schafft die Möglichkeit, diesen Austausch standardisierter, nachvollziehbarer und skalierbarer aufzusetzen. Die Daten liegen trotzdem beim Zulieferer und können nur nach digitaler Vertragsverhandlung abgerufen werden, ähnlich wie die AGB-Akzeptierung bei einem Onlinekauf.

Der operative Nutzen entsteht genau dort, wo heute Reibung herrscht: bei manuellen Datenabfragen, Excel-Listen, E-Mail-Schleifen, wiederholten Rückfragen und uneinheitlichen Nachweisen. Wenn ein Use Case sauber eingerichtet ist, müssen Daten nicht bei jeder Anfrage neu zusammengesucht werden. Sie können strukturierter bereitgestellt, besser geprüft und schneller ausgetauscht werden. Das spart Zeit in den Fachbereichen, reduziert den Abstimmungsaufwand und schafft mehr Sicherheit gegenüber Kunden. Durch die kontinuierliche Nutzung von Catena-X wächst dann auch das Vertrauen gegenüber der Technologie und den Prozessen, denn ein Zulieferer macht sich nicht, wie so oft gedacht, dem OEM gegenüber gläsern.

Hinzu kommt ein strategischer Nutzen. Ein Catena-X-fähiger Zulieferer kann gegenüber OEMs und Tier-1-Kunden anders auftreten. Er zeigt, dass er Datenanforderungen nicht nur irgendwie erfüllt, sondern professionell, wiederholbar und anschlussfähig abbilden kann. Das kann bei Vergaben, Folgeaufträgen und strategischen Partnerschaften ein relevanter Vorteil sein.

Welche Rolle spielt dabei der Data Space Accelerator, wenn die erste Bewerbungsfrist mit dem 22.06. bereits verstrichen ist?

Das Programm bleibt als Signal wichtig. Es hat sehr deutlich gezeigt, wohin sich der Markt bewegt, und eine Teilnahme ist nicht ausgeschlossen. Die Branche erwartet nicht mehr nur punktuelle Datenlieferungen, sondern anschlussfähige Datenprozesse. Die Förderung war ein Anstoß, aber keine langfristige Strategie.

Neulich wurde dieser Druck auch in einem Kundengespräch spürbar, als es um künftige OEM-Anforderungen ging. Die eigentliche Frage des Kunden war nicht: „Wie kommen wir möglichst günstig in ein Förderprogramm?“, sondern: „Wie verhindern wir, dass wir bei jeder neuen Datenanforderung wieder bei Null anfangen?“ Genau das ist der entscheidende Perspektivwechsel. Catena-X sollte nicht als einmaliges Projekt verstanden werden, sondern als der Aufbau einer Fähigkeit, die künftig immer wieder gebraucht wird. Der ROI bei der Skalierung von Prozessen und mehreren Use Cases in Catena-X kann in mittelständisch agierenden Unternehmen die Förderungssumme weit übersteigen.

Unternehmen sollten deshalb jetzt nicht sagen: Die erste Frist ist vorbei, also ist das Thema erledigt. Im Gegenteil. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit und das Programm läuft weiter. Es geht darum, die eigenen Voraussetzungen zu prüfen, Stakeholder zusammenzubringen und zu entscheiden, wie Catena-X sinnvoll in bestehende Prozesse, Systeme und Verantwortlichkeiten integriert werden kann.

Welche Fragen sollten sich Unternehmen jetzt stellen?

Die erste Frage lautet: Welche Daten müssen wir künftig gegenüber Kunden, OEMs oder Partnern bereitstellen können? Danach folgt direkt die Frage, wo diese Daten heute liegen, wer dafür verantwortlich ist und in welcher Qualität sie verfügbar sind.

Viele Unternehmen stellen dann fest, dass das eigentliche Problem nicht der technische Anschluss an Catena-X ist. Die größere Herausforderung liegt häufig im Datenmanagement. Daten sind vorhanden, aber nicht ausreichend strukturiert, nicht eindeutig zugeordnet oder nur mit hohem manuellen Aufwand nutzbar. Genau hier entscheidet sich, ob Catena-X später entlastet oder zusätzlichen Aufwand verursacht.

Ein Geschäftsführer brachte es in einem Termin einmal sehr pragmatisch auf den Punkt: „Wir wollen nicht noch ein Tool, das am Ende nur Arbeit macht. Wir wollen weniger Rückfragen und mehr Klarheit darüber, welche Daten wir unseren Kunden bereitstellen können.“ Das ist aus meiner Sicht die richtige Haltung. Catena-X entfaltet seinen Wert erst dann, wenn es operative Prozesse vereinfacht und nicht nur eine zusätzliche Nachweispflicht erfüllt.

Welche internen Voraussetzungen sind besonders wichtig?

Catena-X darf nicht ausschließlich als IT-Projekt verstanden werden. Natürlich braucht es technische Ansprechpersonen, Application Management sowie eine passende Lösung. Aber genauso wichtig sind das Management, die Fachbereiche, die Compliance und die Datenverantwortlichen.

Ein Unternehmen muss klären, wer Entscheidungen trifft, wer Daten bereitstellt, wer die Qualität sichert und wer langfristig Wissen im Unternehmen aufbaut. Wenn diese Rollen fehlen, entsteht schnell Abhängigkeit von externen Dienstleistern oder einzelnen internen Experten. Nachhaltig ist Catena-X nur dann, wenn internes Know-how entsteht und die Organisation versteht, wie der Datenaustausch funktioniert.

Aus der Praxis wissen wir: Sobald Fachbereiche, IT und Management gemeinsam auf die Datenprozesse schauen, verändert sich die Diskussion. Dann geht es nicht mehr nur darum, einen Connector (EDC) anzubinden. Dann geht es um Fragen wie: Welche Datenprodukte benötigen wir künftig? Welche Prozesse können automatisiert werden? Wo vermeiden wir manuelle Arbeit? Und wie stellen wir sicher, dass Wissen nicht bei einzelnen Personen hängen bleibt?

Welche Fehler sehen Sie beim Einstieg besonders häufig?

Ein häufiger Fehler ist, Catena-X als kurzfristiges Compliance-Projekt zu behandeln. Dann wird versucht, eine einzelne Anforderung möglichst schnell zu erfüllen, oft mithilfe manueller Workarounds. Das funktioniert vielleicht für den ersten Nachweis, skaliert aber nicht.

Ein zweiter Fehler ist, den Nutzen zu spät zu berücksichtigen. Viele Unternehmen fragen zuerst: Was kostet uns das? Sie sollten aber auch fragen: Welche Prozesskosten können wir reduzieren? Wie kann ich einen Business Case aufbauen, den ich berechnen und optimieren kann? Wo schaffen wir eine bessere Basis für Kundenbeziehungen und zukünftige Ausschreibungen?

Gerade bei wiederkehrenden Kundenabfragen kann der Nutzen sehr konkret werden. Wenn Zertifikate, CO₂-Daten oder Rückverfolgbarkeitsinformationen standardisiert und automatisiert verfügbar sind, müssen Mitarbeiter nicht jedes Mal Daten zusammensuchen, prüfen und manuell versenden. Das reduziert nicht nur den Aufwand, sondern erhöht auch die Reaktionsgeschwindigkeit gegenüber Kunden. In einem zunehmend datengetriebenen Lieferantennetzwerk kann genau diese Geschwindigkeit zum Geschäftsvorteil werden.

Und ein dritter Fehler ist, die interne Abstimmung zu spät zu beginnen und unter Druck vorschnell zu reagieren. Wenn Fachbereiche, IT und Management erst eingebunden werden, sobald eine konkrete Kundenanforderung auf dem Tisch liegt, ist der Zeitdruck meist schon hoch. Deshalb sollte verhindert werden, das gesamte Thema auf die Personaldienstleistungen abzuladen und unüberlegte Lösungen und Applikationen einzukaufen. Catena-X sollte unternehmensintern an ein leichtgewichtiges Governance-Modell geknüpft werden und Entscheidungswege zu Kommunikation, Prozessen und Applikationsauswahl sollten vorab skizziert werden.

Welche Anwendungsfälle sind für mittelständische Zulieferer besonders relevant?

Ein sinnvoller Einstieg ist häufig das Company Certificate Management. Der Use Case adressiert grundlegende Anforderungen an Identität, Nachweise und strukturierte Datenbereitstellung. In der Praxis hilft er dabei, Zertifikate und Unternehmensnachweise schneller, konsistenter und nachvollziehbarer bereitzustellen. Das reduziert manuelle Nachfragen, vermeidet Versionsunklarheiten und schafft eine gute Grundlage für weitere Catena-X-Anwendungsfälle.

Ein weiterer Fokus: Der CO₂-Fußabdruck wird durch regulatorische Anforderungen und steigende Kundenerwartungen immer wichtiger. Für Zulieferer kann ein sauber aufgesetzter Product Carbon Footprint zur Geschäftschance werden: Wer belastbare CO₂-Daten schneller und verlässlicher liefern kann als der Wettbewerb, verbessert seine Position in Kundengesprächen und bei nachhaltigkeitsbezogenen Vergaben.

Auch der Digital Product Passport gewinnt regulatorisch an Bedeutung. Besonders deutlich wird das beim Battery Pass: Ab Februar 2027 müssen bestimmte Batteriegruppen, darunter Elektrofahrzeugbatterien und Industriebatterien, über einen digitalen Batteriepass verfügen. Für betroffene Unternehmen bedeutet das, produkt- und lebenszyklusbezogene Daten frühzeitig strukturiert, aktuell und nachvollziehbar bereitstellen zu können.

Traceability sowie Demand and Capacity Management zeigen zusätzlich, dass Catena-X nicht nur Compliance ist. Wenn Qualitäts-, Kapazitäts- und Bedarfssignale standardisiert ausgetauscht werden, können Unternehmen früher auf Engpässe oder Mängel reagieren, Planungsprozesse verbessern und Abstimmungen mit Kunden verlässlicher gestalten. Das wirkt sich direkt auf Lieferfähigkeit, Produktionsplanung und Kundenbindung aus.

Wo entstehen in der Praxis typischerweise Engpässe?

Die meisten Engpässe entstehen nicht beim ersten technischen Setup, sondern bei der Datenbereitstellung und der Prozessintegration. Unternehmen unterschätzen häufig, wie viel Abstimmung notwendig ist, bis Daten in der richtigen Qualität, Struktur und Aktualität vorliegen. Effizienzen können nur durch entsprechende Prozessautomatisierung gesteigert werden.

Ein weiterer Engpass ist die Auswahl der Lösung. Am Markt gibt es verschiedene Connectoren, Plattformen und Business-Apps. Für Unternehmen ist es nicht immer leicht zu beurteilen, welche Lösung zum eigenen Reifegrad, zur bestehenden Systemlandschaft und zu den erwarteten Kundenanforderungen passt. Hier ist unabhängige Beratung wichtig, damit nicht vorschnell eine Lösung gewählt wird, die später zusätzlichen Aufwand verursacht. Beispielsweise reicht ein EDC, also der Connector für Catena-X, nicht aus, um einen Use Case End-to-End umzusetzen.

In Kundengesprächen erleben wir häufig, dass die technische Frage zunächst sehr dominant ist. Nach den ersten Workshops zeigt sich aber oft: Die wichtigere Frage ist nicht „Welche App kaufen wir?“, sondern „Wie kommen unsere Daten verlässlich, automatisiert und ohne manuelle Umwege in diesen Prozess?“ Genau deshalb müssen technische Lösungen, Datenmanagement und operative Prozesse gemeinsam betrachtet werden.

Wie unterstützt Consileon Unternehmen konkret?

Wir unterstützen Unternehmen dabei, Catena-X strukturiert, nutzenorientiert und nachhaltig umzusetzen, und übernehmen auf Wunsch auch die Verantwortung für die konkrete Anbindung und Umsetzung. Das beginnt neben strukturiertem Wissensaufbau und der Entwicklung eines Governance-Rahmens mit einer realistischen Bestandsaufnahme: Welche Daten sind vorhanden? Welche Systeme sind relevant? Welche Anforderungen kommen von OEMs oder Tier-1-Kunden? Welche internen Rollen und Kapazitäten werden benötigt?

Darauf aufbauend begleiten wir die Auswahl geeigneter Use Cases und technischer Lösungen. Wir bringen Fachbereich, IT und Management zusammen, unterstützen beim Aufbau von Data Management und helfen mit ETL-Prozessen, automatisierte Datenpipelines statt manueller Einzelprozesse aufzusetzen. Unser Ziel ist nicht nur, einen Anschluss herzustellen, sondern auch die Umsetzung so zu gestalten, dass Unternehmen dauerhaft handlungsfähig werden und internes Wissen aufbauen.

Zusätzlich bieten wir bewusst keine eigene Softwarelösung an, um Catena-X umzusetzen. Wir arbeiten mit verschiedenen Lösungsanbietern zusammen und finden gemeinsam mit dem Kunden die passgenaue Lösung für seine Anforderungen. Dies kann sowohl in einer Eigenentwicklung als auch in der Beschaffung einzelner Infrastrukturkomponenten oder beim Einkauf einer SaaS-Applikation münden.

Ein wichtiger Teil unserer Arbeit ist dabei die Übersetzung zwischen den Perspektiven. Das Management möchte wissen, welchen Beitrag Catena-X zu Kundenfähigkeit, Vergabechancen und Zukunftssicherheit leistet. Die Fachbereiche wollen weniger manuelle Arbeit und klarere Prozesse. Die IT braucht eine Lösung, die zur Systemlandschaft passt und nicht dauerhaft Sonderaufwand verursacht. Unsere Aufgabe ist es, diese Perspektiven zusammenzuführen und daraus eine belastbare Umsetzungsroadmap zu entwickeln – bis hin zur verantwortlichen Umsetzung der Anbindung, gemeinsam mit den relevanten Teams auf Kundenseite.

Was ist aus Ihrer Sicht der größte Nutzen für Zulieferer?

Der größte Nutzen liegt in der Kombination aus Compliance, Effizienz und Geschäftschance. Unternehmen erfüllen Kundenanforderungen nicht mehr reaktiv, sondern schaffen eine belastbare Grundlage für den wiederkehrenden Datenaustausch. Sie reduzieren manuellen Aufwand, verbessern die Datenqualität und stärken ihre Position gegenüber OEMs und Partnern.

Ein eingerichteter Use Case kann sehr konkrete Effekte haben: weniger E-Mail-basierte Datenabfragen, weniger manuelle Nachweiserstellung, schnellere Reaktionszeiten gegenüber Kunden, bessere Transparenz über verfügbare Daten und eine höhere Anschlussfähigkeit an künftige OEM-Anforderungen. Das ist nicht nur interne Effizienz. Es kann auch beeinflussen, wie professionell ein Zulieferer in Ausschreibungen, Audits und strategischen Kundengesprächen wahrgenommen wird.

Catena-X kann damit vom Pflichtprogramm zum Wettbewerbsvorteil werden. Voraussetzung ist aber, dass Unternehmen das Thema ernsthaft angehen und nicht nur auf kurzfristige Förderung oder einzelne Nachweise schauen.

Welchen Rat geben Sie Unternehmen, die jetzt handeln möchten?

Starten Sie mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme. Prüfen Sie, welche Kundenanforderungen bereits bestehen oder in naher Zukunft eintreten. Klären Sie, welche Daten dafür benötigt werden und wie diese heute erzeugt, gepflegt und ausgetauscht werden. Bringen Sie die relevanten Stakeholder an den Tisch und entwickeln Sie Vertrauen für das so sensible Thema Datenaustausch on demand über eine Technologie, wie Catena-X sie offeriert.

Danach sollten Unternehmen entscheiden, welche Use Cases fachlich und strategisch sinnvoll sind. Nicht jeder Anwendungsfall ist für jedes Unternehmen gleich relevant: Unternehmen, die mit energieintensiven Prozessen und Produkten arbeiten, können sich mit dem PCF-Use-Case auseinandersetzen; Batterieproduzenten sollten sich eher mit der kommenden EU-Regulierung und dem Batterie- bzw. Digitalen Produktpass beschäftigen. Die Grundlage für den Einstieg bildet jedoch stets der Zertifikatemanagement-Use-Case. Wichtig ist, mit einem klaren Zielbild zu starten und Catena-X nicht isoliert, sondern als Teil der eigenen Datenstrategie zu betrachten.

Wer jetzt strukturiert vorgeht, kann den Druck durch OEM-Anforderungen in einen echten Entwicklungsschritt verwandeln: weniger manuelle Prozesse, mehr interne Kompetenz, bessere Kundenfähigkeit und eine stärkere Position im automobilen Datenökosystem.

Catena-X mit Consileon: Von der Pflicht zur tragfähigen Datenstrategie

Consileon begleitet mittelständische Automobilzulieferer bei der strukturierten Umsetzung von Catena-X. Von der Reifegradanalyse über die Use-Case-Auswahl und unabhängige Lösungsberatung bis zum Aufbau belastbarer Datenprozesse unterstützt Consileon Unternehmen dabei, Compliance-Anforderungen zu erfüllen, internes Know-how aufzubauen und Datenaustausch dauerhaft effizient zu gestalten.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht die kurzfristige Erfüllung einer Einzelanforderung, sondern der nachhaltige Aufbau von Datenfähigkeit: mit klaren Verantwortlichkeiten, automatisierten Pipelines, passenden Lösungen und einer Organisation, die Catena-X als Geschäftschance versteht.

Ausgezeichnete Automotive Expertise von Consileon

Am 07. April 2026 gab die Plattform The Consulting Report die Top 10 Berater und Führungskräfte 2026 in der Rubrik „Automotive“ bekannt. Wir freuen uns außerordentlich, dass unser Kollege Philipp Mostowys unter ihnen ist!

Top-Beratung für die Automobilbranche

Als Principal bei Consileon verantwortet Philipp Mostowys Beratungsinitiativen an der Schnittstelle von Automotive Engineering, IT-Transformation und neuen Industrie-Ökosystemen. Gemeinsam mit seinem Team unterstützt er Automobilhersteller und Zulieferer dabei, komplexe Transformationsprogramme erfolgreich umzusetzen und zugleich operative Stabilität in hochregulierten Umfeldern sicherzustellen. Dabei reicht das Leistungsspektrum von der Entwicklung neuer Fähigkeiten und Portfolios über die Umsetzung großskaliger Transformationen bis hin zur Integration neuer Betriebsmodelle und digitaler Plattformen.

Ein besonderer Fokus seiner Arbeit liegt auf drei zentralen Themenfeldern der Automobilindustrie: unternehmensübergreifende Datenökosysteme wie Catena-X , agile Transformation in Engineering-Organisationen sowie Enterprise-Prozess- und Fähigkeitsmodelle wie Automotive SPICE. In diesen Bereichen begleitet er OEMs und Tier-1-Zulieferer dabei, neue Anforderungen in bestehende Entwicklungs- und IT-Landschaften zu integrieren.

Über die Auszeichnung

Der Automobilsektor befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel: Elektrifizierung, Software-defined Vehicles und neue regulatorische Anforderungen erhöhen die Komplexität entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Berater wie Philipp Mostowys leisten einen entscheidenden Beitrag, um diese Transformation strukturiert und nachhaltig zu gestalten – durch fundierte Branchenexpertise, methodische Stärke und die Fähigkeit, strategische Initiativen in die operative Umsetzung zu überführen. Die Auszeichnung des Consulting Report unterstreicht die Relevanz dieser Arbeit und bestätigt die Position von Consileon als kompetenter Partner in der Transformation der Automobilindustrie.

Die Auswahl der Preisträger erfolgte in einem mehrstufigen Verfahren, das sowohl eingereichte Nominierungen als auch eine detaillierte Bewertung durch führende Automotive-Experten in der Beratungsbranche umfasste. Die vollständige Rangliste finden Sie hier.

Consileon gratuliert allen Gewinnern und ist besonders stolz auf diese Auszeichnung!

Warum sich die digitale Customer Journey verschiebt

Die Digitalisierung der Automobilbranche betrifft nicht nur das Fahrzeug selbst, sondern auch die Art und Weise, wie Kunden auf neue Modelle aufmerksam werden und sich ihre Wunschfahrzeuge zusammenstellen. Immer häufiger beginnt die Fahrzeugrecherche direkt in KI-basierten Such- und Dialogsystemen, anstatt wie viele Jahre üblich auf der Hersteller-Website. Kauf- und Vergleichsfragen werden dort beantwortet, ohne dass ein Klick auf die Seite eines Herstellers (OEM = Original Equipment Manufacturer) erforderlich ist.

Diese Entwicklung hat weitreichende Folgen: Sichtbarkeit, Markenführung und Datensouveränität geraten unter Druck. Klassische Mechanismen wie organischer Traffic oder der Fahrzeugkonfigurator verlieren an Wirkung.

Gleichzeitig entsteht eine neue strategische Rolle für die OEM-Website:
Nicht mehr primär als Einstiegspunkt, sondern als Orchestrator der Customer Journey und als Single Source of Truth für Produkte, Preise, Verfügbarkeit und Marke.

Unser Whitepaper „Die OEM-Website im KI-Zeitalter: Schlüssel zur digitalen Customer Journey“ zeigt,

Im Fokus stehen dabei nicht kurzfristige Trends, sondern konkrete strategische Handlungsfelder für Marketing, IT und digitale Vertriebssysteme im Automotive-Umfeld.

Laden Sie sich unser Whitepaper herunter und erfahren Sie, wie sich die OEM-Website im KI-Zeitalter zukunftsfähig positionieren lässt.

Zukunft der Mobilität gestalten mit Agilität, Catena-X und KI

Vom 4. bis 5. Mai 2026 trifft sich die Automotive Branche im Estrel Congress Center Berlin zur Automotive Masterminds 2026. Die Konferenz steht unter dem Leitmotiv, dass erfolgreiche Transformation heute aus dem Zusammenspiel von Software, Kultur und Führung hervorgeht. Genau dieser Dreiklang entscheidet darüber, wie Hersteller, Zulieferer, Automobilhändler, Importeure und Autobanken ihre Organisationen zukunftsfähig aufstellen.

Für die Branche ist die Ausgangslage klar: Fahrzeuge werden softwarezentrierter, Wertschöpfungsketten datengetriebener und Entwicklungszyklen deutlich kürzer. Gleichzeitig steigt der Druck, die Elektrifizierung wirtschaftlich umzusetzen, regulatorische Anforderungen sicher zu erfüllen und neue Technologien schneller in die operative Realität zu überführen.

Agilität als Erfolgsfaktor in der Produkt- und Organisationsentwicklung

Ein zentrales Thema der Konferenz ist Agilität. In der Automobilindustrie geht es längst nicht mehr nur um Methoden, sondern um die Fähigkeit, Produkte, Prozesse und Entscheidungen in kürzeren Zyklen wirksam weiterzuentwickeln. Gerade in einem softwaregetriebenen Umfeld müssen Unternehmen schneller lernen, priorisieren und umsetzen, ohne dabei Qualität, Sicherheit oder Governance aus dem Blick zu verlieren.

Aus Projekten wissen wir, dass genau hier ein wesentlicher Hebel liegt. Wenn OEMs und Zulieferer Entwicklung, Fachbereiche und IT enger verzahnen, entstehen belastbare Entscheidungswege und kürzere Time-to-Market. Ein typisches Beispiel ist die Neuorganisation von Produktsteuerung und Entscheidungsroutinen in Transformationsprogrammen: Sobald Verantwortlichkeiten klarer, Abstimmungen schlanker und Prioritäten transparenter werden, steigen nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Umsetzungsqualität.

Wie eine solche Kultur konkret gestaltet werden kann, zeigt auch der Workshop von Gesa Luise Rittinghaus, Principal bei Consileon Business Consultancy GmbH: „Fast beats perfect: Building a culture that thrives on rapid product cycles“ am 4. Mai 2026 von 16:00 bis 18:00 Uhr im Breakout Room 1. Organisationen brauchen nicht nur neue Prozesse, sondern auch ein Führungs- und Kulturverständnis, das schnelle Lernzyklen aktiv unterstützt. Gesa Luise Rittinghaus ist bereits im Speaker-Line-up der Automotive Masterminds 2026 aufgeführt.

Catena-X schafft datengetrieben Vertrauen und Effizienz entlang der Wertschöpfungskette

Ein zweiter Schwerpunkt ist Catena-X. Für viele Unternehmen ist das Datenökosystem inzwischen weit mehr als nur ein Technologieprojekt. Es entwickelt sich zu einem strategischen Enabler für Transparenz, Compliance und Zusammenarbeit entlang der Lieferkette. Ziel ist ein standardisierter und sicherer Datenaustausch zwischen OEMs, Tier 1, Tier 2 sowie weiteren Partnern. Dadurch lassen sich Informationen zu Nachhaltigkeit, Zertifizierungen, Angebot & Nachfrage oder Rückverfolgbarkeit konsistenter und effizienter bereitstellen.

Gerade für Zulieferer eröffnet Catena-X neue Möglichkeiten, seine Liefernetzwerke belastbarer zu bedienen, insb. bei steigenden Anforderungen der OEMs. Parallel dazu steigt jedoch die wahrgenommene Komplexität durch Datenmodelle, Governance, Integration und organisatorische Anschlussfähigkeit. In der Praxis zeigt sich: Der Mehrwert entsteht nicht nur durch die technische Anbindung, sondern erst dann wenn Datamanagement, Knowhow Aufbau in internen Teams und End-to-End Umsetzung von Use Cases sauber mitgedacht werden.

Consileon unterstützt Unternehmen dabei, Catena-X nicht isoliert zu betrachten, sondern in eine tragfähige Transformationsarchitektur einzubetten. Dazu gehören etwa die Priorisierung konkreter Use Cases, Optimierung des Data Managements, App- & Prozessintegration sowie Kompetenzaufbau interner Teams , die die tatsächlich die Zusammenarbeit erleichtern. So wird durch Data Excellence aus Compliance-Anforderungen ein operativer Vorsprung, der Geschäftsbeziehungen sichert und Kostenstrukturen verschlankt.

KI als übergreifender Impuls für die Automobilindustrie

Ein weiteres wichtiges Kernthema der Automotive Masterminds 2026 ist Künstliche Intelligenz. In der Automobilindustrie wird KI zunehmend zu einem zentralen Hebel, um Prozesse effizienter zu gestalten, Entscheidungen fundierter vorzubereiten und neue Potenziale in Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service zu erschließen. Dabei geht es nicht nur um einzelne Anwendungsfälle, sondern um die grundsätzliche Frage, wie Unternehmen KI sinnvoll in ihre Organisation, ihre Prozesse und ihre IT-Landschaft integrieren.

Gerade für OEMs und ihre Partner wird entscheidend sein, KI nicht isoliert als Technologiethema zu betrachten, sondern als Bestandteil einer umfassenden Transformation. Denn der Mehrwert entsteht dort, wo Daten, Systeme und Verantwortlichkeiten so zusammengeführt werden, dass aus neuen technologischen Möglichkeiten auch konkrete Verbesserungen im Tagesgeschäft entstehen. KI ist damit kein Selbstzweck, sondern ein zusätzlicher Impulsgeber für mehr Effizienz, bessere Steuerung und mehr Zukunftsfähigkeit in der automobilen Wertschöpfungskette.

Consileon vor Ort: Transformation mit Wirkung im Tagesgeschäft

Treffen Sie Consileon auf der Automotive Masterminds 2026 am Stand #09, um den Austausch über die entscheidenden Zukunftsthemen der Branche zu vertiefen. Unser Beratungsansatz verbindet strategische Perspektive mit operativer Umsetzbarkeit. Gerade in der Automobilindustrie zeigt sich immer wieder, dass nachhaltige Transformation nur dann gelingt, wenn Organisation, Prozesse, Daten und IT gemeinsam gedacht werden.

Ob es um agile Steuerungsmodelle, die Einbindung von Catena-X, die Umsetzung wirksamer KI-Initiativen oder die sichere Gestaltung regulatorischer Anforderungen geht: Wir unterstützen Unternehmen dabei, Veränderungen so aufzusetzen, dass sie im Tagesgeschäft tragfähig sind. Unser Ziel ist nicht nur ein überzeugendes Zukunftsbild, sondern auch konkreter Fortschritt, der Geschwindigkeit erhöht, Risiken reduziert und die Wettbewerbsfähigkeit stärkt.

Die Automotive Masterminds 2026 bieten dafür den passenden Rahmen. Wer die Zukunft der Mobilität aktiv gestalten will, benötigt heute vor allem eines: die Fähigkeit, technologische Innovation, organisatorische Anpassung und partnerschaftliche Zusammenarbeit wirksam zusammenzuführen.

Wie Automobilzulieferer die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Datenaustausch im Catena-X-Ökosystem schaffen

Die Anforderungen der OEMs steigen deutlich: verpflichtender Datenaustausch, wachsender regulatorischer Druck und steigende IT-Projektkosten stellen viele Automobilzulieferer vor konkrete Handlungsfragen. Gleichzeitig werden Themen wie CO₂-Nachweise, Produktrückverfolgung oder Transparenz entlang der Lieferkette zunehmend zum Standard.

Mit Catena-X entsteht das erste herstellerübergreifende Datenökosystem für die Automobilindustrie. Ziel ist ein sicherer, standardisierter und vertrauensvoller Datenaustausch entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Viele Unternehmen beginnen ihre Catena-X-Initiativen jedoch mit Tools oder einzelnen Anwendungen. In der Praxis zeigt sich: Der entscheidende Erfolgsfaktor liegt häufig nicht in der Software, sondern in der Datenqualität, im strukturierten Data Management und in klar definierten Prozessen.

In unserem Webinar zeigen wir, welche fachlichen und organisatorischen Voraussetzungen Unternehmen schaffen sollten, um Catena-X erfolgreich und skalierbar umzusetzen.

Was erwartet Sie im Webinar?

Für wen ist das Webinar interessant?

Wer sind Ihre Gastgeber?

Beide Referenten begleiten Automobilzulieferer bei der Einführung von Catena-X-Use-Cases und geben im Webinar Einblicke aus aktuellen Projekten sowie praktische Empfehlungen für den Einstieg in den Datenraum.

Zwischen Effizienz, Manipulation und neuen Möglichkeiten

Künstliche Intelligenz kann längst mehr als Texte schreiben oder Bilder generieren. Eine der rasantesten Entwicklungen findet derzeit im Bereich Voice AI statt, also der Fähigkeit von KI-Systemen, Stimmen zu erzeugen, zu imitieren oder eigenständig Gespräche zu führen. Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction klang, ist heute technisch erstaunlich ausgereift.

In der neusten Folge des Consileon-Podcast „Am Puls der Zeit – Mobilität im Wandel“ diskutieren Moritz Hollenbeck, Senior Software Engineer, und Carl Limburg, Senior Consultant im Automotive-Geschäftsbereich, die Chancen und Risiken dieser Technologie.

„Ich finde, an diesem Beispiel kann man sehr gut erkennen, wie weit entwickelt die KI bereits ist, speziell wenn es um die Generierung von Stimmen geht“, sagt Moritz über ein Experiment aus der Podcastfolge, in dem mehrere Stimmen vorgespielt wurden, alle KI-generiert.

Stimmenklone, Betrug und neue Herausforderungen

Eine der überraschendsten Erkenntnisse: Für einen einfachen Stimmenklon reichen heute bereits wenige Sekunden Audiomaterial einer echten Stimme. Mit mehr Aufnahmen lassen sich Intonation, Tempo und Sprachstil immer präziser nachbilden. Das eröffnet neue Möglichkeiten, etwa für digitale Assistenten oder automatisierte Hotlines. Gleichzeitig entstehen neue Risiken: Voice AI kann auch für Betrugsversuche oder politische Manipulation eingesetzt werden.

Ein Beispiel aus den USA zeigt, wie real diese Szenarien bereits sind. Bei einer Vorwahl wurden Wähler per automatisiertem Anruf kontaktiert, mit einer Stimme, die US-Präsident Joe Biden imitierte und sie vom Wählen abhalten sollte. Die Diskussion im Podcast zeigt, dass technisch bereits vieles möglich ist. Entscheidend wird künftig sein, wie wir gesellschaftlich und organisatorisch damit umgehen.

Mehr als Risiko: Wo Voice AI echten Mehrwert schafft

Neben den Risiken bietet Voice AI auch enormes Potenzial. Besonders im Customer Service können KI-gestützte Sprachassistenten viele einfache Anfragen automatisiert bearbeiten, rund um die Uhr erreichbar sein und mehrere Gespräche parallel führen. Für Unternehmen bedeutet das schnellere Reaktionszeiten und effizientere Prozesse; für Kunden eine deutlich bessere Erreichbarkeit.

Doch die Entwicklung geht noch weiter. Immer häufiger übernehmen persönliche KI-Assistenten die Kommunikation im Namen von Menschen: Sie recherchieren Informationen, vergleichen Angebote oder organisieren Termine. Damit entsteht ein neues Interaktionsmodell, in dem nicht nur Menschen mit Unternehmen sprechen, sondern auch mit deren digitalen Stellvertretern. Diese Entwicklung wird zunehmend als Agent Relationship Management (ARM) beschrieben – eine Weiterentwicklung klassischer CRM-Ansätze. Unternehmen kommunizieren dabei nicht mehr ausschließlich mit dem Kunden selbst, sondern auch mit dessen KI-Assistenten, die Informationen filtern, Entscheidungen vorbereiten oder automatisiert Anfragen stellen.

Voice AI spielt dabei eine zentrale Rolle: Sie ermöglicht natürliche, sprachbasierte Interaktionen zwischen Menschen, Unternehmen und digitalen Agenten. In Zukunft könnten viele einfache Serviceprozesse daher nicht mehr nur von Mensch zu Mensch oder von Mensch zu Maschine ablaufen, sondern auch von KI zu KI. Ferner eröffnet die Technologie neue Möglichkeiten im Alltag, etwa beim Zugang zu Informationen, bei Übersetzungen oder als Unterstützung für Menschen, die digitale Technologien bisher nur eingeschränkt nutzen können.

KI verstehen lernen: Der Consileon KI-Führerschein

Die Beispiele aus der Podcastfolge zeigen auch, wie wichtig KI-Kompetenz in Unternehmen wird. Viele Mitarbeiter erleben KI noch als abstraktes Schlagwort. Gleichzeitig entstehen neue Fragen zur Sicherheit, zur Regulierung und zur praktischen Nutzung.

Genau hier setzt der Consileon KI-Führerschein an. Das praxisnahe Training zeigt Teams, wie KI konkret im Arbeitsalltag eingesetzt werden kann – vom eigenen Chatbot über automatisierte Workflows bis hin zu kreativen Anwendungen. Statt Theorie steht dabei Learning-by-Doing im Mittelpunkt. Ziel ist es, Berührungsängste abzubauen und eine neue Denkweise zu fördern: KI nicht als Bedrohung, sondern als Werkzeug zur Lösung konkreter Aufgaben zu verstehen.

Fazit: Technologie verstehen statt fürchten

Voice AI zeigt eindrucksvoll, wie schnell sich KI weiterentwickelt und wie stark sie unsere Kommunikation verändern kann. Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob diese Technologien kommen, sondern wie wir lernen, sinnvoll und verantwortungsvoll mit ihnen umzugehen.

Mehr Einblicke, Beispiele und Diskussionen zum Thema Voice AI hören Sie in der aktuellen Podcastfolge „KI oder nicht KI, das ist hier die Frage

Die Erfolgsgeschichte der MVG Mathé-Schmierstofftechnik GmbH

Kunde & Ausgangssituation

MATHY ist eine Marke der MVG Mathé-Schmierstofftechnik GmbH, die hochwertige Schmierstoffe, Motoröle und Additive für Kraftfahrzeuge, Oldtimer und Industrieanwendungen herstellt und vertreibt. Vor Projektbeginn erfolgte der Kundenservice und die Beratung für erklärungsbedürftige Produkte rein telefonisch, was viele Ressourcen blockierte. Aufgrund sich wiederholender Anfragen war MATHY auf der Suche nach einer automatisierten Lösung.

Zielsetzung

MATHY wollte den Kundenservice so automatisieren, dass auch bei hohem Anfragevolumen eine individuelle und gleichbleibend hochwertige Beratung möglich ist. Da sich viele Anfragen auf komplexe technische Details oder sehr spezifische Produktfragen beziehen, musste die Lösung passgenaue und kontextbezogene Antworten generieren können. Gleichzeitig sollte sie modular aufgebaut sein, um künftige Erweiterungen wie eine CRM-Anbindung zu ermöglichen und von Beginn an höchste Datenschutzstandards erfüllen.

Lösung

Gemeinsam mit MATHY entwickelte Consileon einen Sprachassistenten auf Basis generativer KI, der Kundenanfragen sowohl telefonisch als auch über ein Web-Interface versteht und beantwortet. Grundlage dafür war eine Analyse typischer Fragen und interner Abläufe. Daraus entstand eine Wissensdatenbank, die Inhalte der Website sowie das gesamte Know-how der Mitarbeiter integriert. Darauf aufbauend wurde die KI trainiert und ein Dialogsystem entwickelt, das nicht nur zuhört, sondern kontextbezogen reagiert und präzise Antworten liefert.

Projektergebnisse

Der KI-Sprachassistent wurde zunächst in einer geschlossenen Testumgebung und anschließend in einem Beta-Test mit ausgewählten Kunden erprobt. Durch wiederholte Tests mit realen Fragestellungen konnte er schrittweise optimiert werden und meistert heute auch komplexere Anfragen zuverlässig. Das Ergebnis: Die internen Teams sind spürbar entlastet, während Kunden jederzeit schnelle und verlässliche Unterstützung erhalten. Typische Fragen zu Produkten, Anwendungsmöglichkeiten, Versand und Preisen beantwortet der KI-Assistent konsistent und präzise.

Erfolgsfaktoren

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war die iterative Entwicklung: Der KI-Assistent wurde fortlaufend mit realen Fragen getestet und optimiert, bis er auch komplexere Anliegen zuverlässig bearbeiten konnte. Ebenso entscheidend war die enge Zusammenarbeit mit den Fachbereichen von MATHY, deren Wissen direkt in die Lösung einfloss. Auf diese Weise entstand ein praxisnahes System, das schnell spürbaren Nutzen brachte und eine hohe Akzeptanz fand.

Ausblick

Der KI-Assistent arbeitet derzeit als wissensbasierter Frage-Antwort-Bot. MATHY plant, die Lösung schrittweise auszubauen – unter anderem durch eine direkte Anbindung an das CRM-System sowie durch die Integration von Bestell- und Serviceprozessen. Außerdem soll die KI künftig mehrsprachig arbeiten, um auch internationale Kunden beraten zu können. So entwickelt sich der Assistent nach und nach zu einem digitalen Service-Agenten, der weit über die reine Auskunft hinausgeht und den Kundenservice nachhaltig stärkt.

Ein Interview mit Philipp Mostowys, Principal bei Consileon

Catena-X verspricht einen standardisierten Datenaustausch entlang der automobilen Wertschöpfungskette, vom OEM bis zum Tier-n-Lieferanten. Doch was bedeutet das konkret für Unternehmen? Philipp Mostowys erklärt im Interview, warum der Einstieg ins Netzwerk nicht länger aufgeschoben werden sollte, wo die größten Hürden liegen und wie Unternehmen Catena-X als strategischen Hebel nutzen können.

Herr Mostowys, Catena-X ist in aller Munde. Was steckt tatsächlich dahinter und warum sollten sich Unternehmen jetzt damit befassen?

Catena-X ist kein Pilotprojekt mehr; es ist Realität. Die Standards sind definiert, die Infrastruktur steht bereit und OEMs beginnen, ihre Lieferanten aktiv zur Anbindung aufzufordern. Es geht nicht mehr um das „ob“, sondern um das „wie“. Wer Teil der Lieferkette bleiben möchte oder werden will, muss sich früher oder später anschließen. Unserer Erfahrung nach ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um strukturiert zu starten, Erfahrungen zu sammeln und echten Nutzen daraus zu ziehen.

Welche Hürden erleben Sie bei Unternehmen, die mit Catena-X starten wollen?

Wir sehen immer wieder drei typische Herausforderungen: Erstens technische Unsicherheit – also die Frage, welche Voraussetzungen überhaupt erfüllt werden müssen. Zweitens: fehlende Klarheit zu konkreten Use Cases. Und drittens: begrenzte Kapazitäten, insbesondere bei kleineren Zulieferern. Das Thema wirkt von außen oft rein technisch oder regulatorisch, dabei steckt viel Potenzial für Effizienz und Innovation drin. Genau an dieser Stelle setzen wir mit unserer Beratung an.

Was sind typische Anforderungen, mit welchen Zulieferer bei Catena-X konfrontiert werden?

Die Anforderungen reichen von der technischen Anbindung an den Catena-X-Datenraum über die strukturierte Bereitstellung von Daten bis hin zu Use Cases wie CO₂-Bilanzierung, Rückverfolgbarkeit auf Bauteilebene oder der Einsatz digitaler Zwillinge. Besonders wichtig für viele Unternehmen sind die Nachvollziehbarkeit von Produktdaten und die Transparenz entlang der Lieferkette, sei es zur Einhaltung regulatorischer Vorgaben oder zur Qualitätssicherung. Eine TISAX-Zertifizierung ist dabei nicht zwingend erforderlich, schafft aber Vertrauen bei vielen OEMs und kann in der Praxis vorteilhaft sein, auch über Catena-X hinaus.

Viele Unternehmen fragen sich: Lohnt sich der Aufwand? Wo liegt der Mehrwert von Catena-X?

Wer Catena-X nur als Pflichtprogramm versteht, verpasst eine große Chance. Durch standardisierte Datenflüsse und vernetzte Informationen können Prozesse automatisiert, Entscheidungen beschleunigt und neue digitale Services entwickelt werden. Besonders in Bereichen wie CO₂-Reporting oder der Rückverfolgbarkeit auf Bauteilebene kann Catena-X nicht nur Kosten senken, sondern auch Vertrauen bei Kunden und Partnern stärken. Ein oft unterschätzter Vorteil: Die Investition in Catena-X zahlt sich nicht nur in der Automobilbranche aus. Viele Zulieferer sind branchenübergreifend aktiv und zahlreiche weitere Datenökosysteme wie Chem-X oder Factory-X orientieren sich an denselben Standards. Wer also heute in Catena-X einsteigt, schafft gleichzeitig Synergien für künftige Anforderungen anderer Industrien. Das heißt: Einmal sauber aufgesetzt, können Daten perspektivisch standardisiert an unterschiedlichste Kunden übermittelt werden: effizient, sicher und zukunftsfähig.

Wie unterstützt Consileon beim Einstieg in Catena-X?

Wir begleiten Unternehmen durch den gesamten Einführungsprozess: strategisch, fachlich und technisch. Das beginnt mit einem strukturierten Einstieg über einen praxisnahen Workshop, geht über die Vorbereitung auf spezifische Anforderungen, etwa in Richtung Informationssicherheit, und reicht bis zur technischen Anbindung und zur Umsetzung konkreter Use Cases. Besonders gefragt sind derzeit CO₂-Transparenz und Rückverfolgbarkeit von Bauteilen. Unsere Stärke ist, dass wir sowohl die automotive-spezifischen Prozesse als auch die IT-technischen Details kennen und beides zusammenbringen. Als eines der ersten Beratungshäuser, das als Catena-X Qualified Advisory Provider zertifiziert wurde, bringen wir zudem das Vertrauen und die Erfahrung mit, die es für einen erfolgreichen Einstieg ins Ökosystem benötigt.

Gibt es auch niedrigschwellige Formate für Unternehmen, die sich erst orientieren möchten?

Ja, unser Catena-X-Workshop für KMUs ist genau dafür gemacht. Innerhalb eines Tages schaffen wir einen Überblick über Anforderungen, Potenziale und konkrete nächste Schritte. Das Format ist so konzipiert, dass IT, Fachbereiche und Geschäftsleitung gemeinsam abgeholt werden. Das ist entscheidend, um intern Klarheit und Akzeptanz zu schaffen. Aus dem Workshop entsteht eine individuelle Roadmap, die auch mit begrenzten Ressourcen realistisch umsetzbar ist. Eine besonders einfache Möglichkeit zum Einstieg bietet auch unser Podcast: In Folge 14 von „Am Puls der Zeit – Mobilität im Wandel“ spreche ich mit meinem Kollegen Dirk Dempewolf über Chancen und Herausforderungen von Catena-X: praxisnah, verständlich und mit konkreten Tipps. Jetzt reinhören

Was empfehlen Sie Unternehmen, die jetzt einsteigen möchten oder müssen?

Warten Sie nicht auf die nächste Pflichtmitteilung aus dem OEM-Portal. Je früher Sie anfangen, desto größer ist Ihr Spielraum inhaltlich, technisch und wirtschaftlich. Der Einstieg in Catena-X ist ein Investment in digitale Souveränität. Wer heute beginnt, kann mitgestalten – wer zu lange wartet, muss später unter Druck reagieren. Wir helfen, den Weg strukturiert, pragmatisch und vor allem wertschöpfend zu gestalten.

Catena-X mit Consileon: Von der Anbindung bis zum Use Case

Ob Datenintegration, CO₂-Bilanz oder Rückverfolgbarkeit von Bauteilen – Consileon unterstützt Unternehmen über den gesamten Catena-X-Einführungsprozess hinweg. Unsere Stärke liegt in der Kombination aus tiefem Branchenverständnis, technischer Umsetzungskompetenz und zertifizierter Beratung. Als Catena-X Qualified Advisory Provider bieten wir gezielte Fachberatung zur Datenqualität, unterstützen bei der sicheren Integration in den Datenraum und realisieren Ende-zu-Ende Use Cases mit zertifizierten Lösungen.

Wie Zulieferer mit Catena-X den Datenaustausch in der Lieferkette vereinfachen 

Die Anforderungen in der Automobilindustrie verändern sich rasant: OEMs fordern eine lückenlose Nachverfolgbarkeit von Produktdaten, neue gesetzliche Vorgaben wie das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz oder CO₂-Nachweise erhöhen den Druck auf alle Beteiligten der Wertschöpfungskette – vom Rohstofflieferanten bis zum Tier-1-Zulieferer.

Zulieferer stehen jetzt vor der Aufgabe, Daten effizient, standardisiert und sicher auszutauschen. Genau hier setzt Catena-X an: das erste herstellerübergreifende Datenökosystem für die Automobilbranche.

Was erwartet Sie im Webinar?

Für wen ist das Webinar interessant?

Wer sind Ihre Gastgeber?

Eingeladene Referenten:

Wir freuen uns, Thomas Harde, Senior Consultant bei German Edge Cloud, als Referenten im Webinar begrüßen zu dürfen. Er wird exklusive Einblicke in die Software Oncite DPS geben und Fragen zur Catena-X-Schnittstelle CX-Gateway beantworten.