Ausgezeichnete Automotive Expertise von Consileon

Am 07. April 2026 gab die Plattform The Consulting Report die Top 10 Berater und Führungskräfte 2026 in der Rubrik „Automotive“ bekannt. Wir freuen uns außerordentlich, dass unser Kollege Philipp Mostowys unter ihnen ist!

Top-Beratung für die Automobilbranche

Als Principal bei Consileon verantwortet Philipp Mostowys Beratungsinitiativen an der Schnittstelle von Automotive Engineering, IT-Transformation und neuen Industrie-Ökosystemen. Gemeinsam mit seinem Team unterstützt er Automobilhersteller und Zulieferer dabei, komplexe Transformationsprogramme erfolgreich umzusetzen und zugleich operative Stabilität in hochregulierten Umfeldern sicherzustellen. Dabei reicht das Leistungsspektrum von der Entwicklung neuer Fähigkeiten und Portfolios über die Umsetzung großskaliger Transformationen bis hin zur Integration neuer Betriebsmodelle und digitaler Plattformen.

Ein besonderer Fokus seiner Arbeit liegt auf drei zentralen Themenfeldern der Automobilindustrie: unternehmensübergreifende Datenökosysteme wie Catena-X , agile Transformation in Engineering-Organisationen sowie Enterprise-Prozess- und Fähigkeitsmodelle wie Automotive SPICE. In diesen Bereichen begleitet er OEMs und Tier-1-Zulieferer dabei, neue Anforderungen in bestehende Entwicklungs- und IT-Landschaften zu integrieren.

Über die Auszeichnung

Der Automobilsektor befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel: Elektrifizierung, Software-defined Vehicles und neue regulatorische Anforderungen erhöhen die Komplexität entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Berater wie Philipp Mostowys leisten einen entscheidenden Beitrag, um diese Transformation strukturiert und nachhaltig zu gestalten – durch fundierte Branchenexpertise, methodische Stärke und die Fähigkeit, strategische Initiativen in die operative Umsetzung zu überführen. Die Auszeichnung des Consulting Report unterstreicht die Relevanz dieser Arbeit und bestätigt die Position von Consileon als kompetenter Partner in der Transformation der Automobilindustrie.

Die Auswahl der Preisträger erfolgte in einem mehrstufigen Verfahren, das sowohl eingereichte Nominierungen als auch eine detaillierte Bewertung durch führende Automotive-Experten in der Beratungsbranche umfasste. Die vollständige Rangliste finden Sie hier.

Consileon gratuliert allen Gewinnern und ist besonders stolz auf diese Auszeichnung!

Warum sich die digitale Customer Journey verschiebt

Die Digitalisierung der Automobilbranche betrifft nicht nur das Fahrzeug selbst, sondern auch die Art und Weise, wie Kunden auf neue Modelle aufmerksam werden und sich ihre Wunschfahrzeuge zusammenstellen. Immer häufiger beginnt die Fahrzeugrecherche direkt in KI-basierten Such- und Dialogsystemen, anstatt wie viele Jahre üblich auf der Hersteller-Website. Kauf- und Vergleichsfragen werden dort beantwortet, ohne dass ein Klick auf die Seite eines Herstellers (OEM = Original Equipment Manufacturer) erforderlich ist.

Diese Entwicklung hat weitreichende Folgen: Sichtbarkeit, Markenführung und Datensouveränität geraten unter Druck. Klassische Mechanismen wie organischer Traffic oder der Fahrzeugkonfigurator verlieren an Wirkung.

Gleichzeitig entsteht eine neue strategische Rolle für die OEM-Website:
Nicht mehr primär als Einstiegspunkt, sondern als Orchestrator der Customer Journey und als Single Source of Truth für Produkte, Preise, Verfügbarkeit und Marke.

Unser Whitepaper „Die OEM-Website im KI-Zeitalter: Schlüssel zur digitalen Customer Journey“ zeigt,

Im Fokus stehen dabei nicht kurzfristige Trends, sondern konkrete strategische Handlungsfelder für Marketing, IT und digitale Vertriebssysteme im Automotive-Umfeld.

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Zukunft der Mobilität gestalten mit Agilität, Catena-X und KI

Vom 4. bis 5. Mai 2026 trifft sich die Automotive Branche im Estrel Congress Center Berlin zur Automotive Masterminds 2026. Die Konferenz steht unter dem Leitmotiv, dass erfolgreiche Transformation heute aus dem Zusammenspiel von Software, Kultur und Führung hervorgeht. Genau dieser Dreiklang entscheidet darüber, wie Hersteller, Zulieferer, Automobilhändler, Importeure und Autobanken ihre Organisationen zukunftsfähig aufstellen.

Für die Branche ist die Ausgangslage klar: Fahrzeuge werden softwarezentrierter, Wertschöpfungsketten datengetriebener und Entwicklungszyklen deutlich kürzer. Gleichzeitig steigt der Druck, die Elektrifizierung wirtschaftlich umzusetzen, regulatorische Anforderungen sicher zu erfüllen und neue Technologien schneller in die operative Realität zu überführen.

Agilität als Erfolgsfaktor in der Produkt- und Organisationsentwicklung

Ein zentrales Thema der Konferenz ist Agilität. In der Automobilindustrie geht es längst nicht mehr nur um Methoden, sondern um die Fähigkeit, Produkte, Prozesse und Entscheidungen in kürzeren Zyklen wirksam weiterzuentwickeln. Gerade in einem softwaregetriebenen Umfeld müssen Unternehmen schneller lernen, priorisieren und umsetzen, ohne dabei Qualität, Sicherheit oder Governance aus dem Blick zu verlieren.

Aus Projekten wissen wir, dass genau hier ein wesentlicher Hebel liegt. Wenn OEMs und Zulieferer Entwicklung, Fachbereiche und IT enger verzahnen, entstehen belastbare Entscheidungswege und kürzere Time-to-Market. Ein typisches Beispiel ist die Neuorganisation von Produktsteuerung und Entscheidungsroutinen in Transformationsprogrammen: Sobald Verantwortlichkeiten klarer, Abstimmungen schlanker und Prioritäten transparenter werden, steigen nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Umsetzungsqualität.

Wie eine solche Kultur konkret gestaltet werden kann, zeigt auch der Workshop von Gesa Luise Rittinghaus, Principal bei Consileon Business Consultancy GmbH: „Fast beats perfect: Building a culture that thrives on rapid product cycles“ am 4. Mai 2026 von 16:00 bis 18:00 Uhr im Breakout Room 1. Organisationen brauchen nicht nur neue Prozesse, sondern auch ein Führungs- und Kulturverständnis, das schnelle Lernzyklen aktiv unterstützt. Gesa Luise Rittinghaus ist bereits im Speaker-Line-up der Automotive Masterminds 2026 aufgeführt.

Catena-X schafft datengetrieben Vertrauen und Effizienz entlang der Wertschöpfungskette

Ein zweiter Schwerpunkt ist Catena-X. Für viele Unternehmen ist das Datenökosystem inzwischen weit mehr als nur ein Technologieprojekt. Es entwickelt sich zu einem strategischen Enabler für Transparenz, Compliance und Zusammenarbeit entlang der Lieferkette. Ziel ist ein standardisierter und sicherer Datenaustausch zwischen OEMs, Tier 1, Tier 2 sowie weiteren Partnern. Dadurch lassen sich Informationen zu Nachhaltigkeit, Zertifizierungen, Angebot & Nachfrage oder Rückverfolgbarkeit konsistenter und effizienter bereitstellen.

Gerade für Zulieferer eröffnet Catena-X neue Möglichkeiten, seine Liefernetzwerke belastbarer zu bedienen, insb. bei steigenden Anforderungen der OEMs. Parallel dazu steigt jedoch die wahrgenommene Komplexität durch Datenmodelle, Governance, Integration und organisatorische Anschlussfähigkeit. In der Praxis zeigt sich: Der Mehrwert entsteht nicht nur durch die technische Anbindung, sondern erst dann wenn Datamanagement, Knowhow Aufbau in internen Teams und End-to-End Umsetzung von Use Cases sauber mitgedacht werden.

Consileon unterstützt Unternehmen dabei, Catena-X nicht isoliert zu betrachten, sondern in eine tragfähige Transformationsarchitektur einzubetten. Dazu gehören etwa die Priorisierung konkreter Use Cases, Optimierung des Data Managements, App- & Prozessintegration sowie Kompetenzaufbau interner Teams , die die tatsächlich die Zusammenarbeit erleichtern. So wird durch Data Excellence aus Compliance-Anforderungen ein operativer Vorsprung, der Geschäftsbeziehungen sichert und Kostenstrukturen verschlankt.

KI als übergreifender Impuls für die Automobilindustrie

Ein weiteres wichtiges Kernthema der Automotive Masterminds 2026 ist Künstliche Intelligenz. In der Automobilindustrie wird KI zunehmend zu einem zentralen Hebel, um Prozesse effizienter zu gestalten, Entscheidungen fundierter vorzubereiten und neue Potenziale in Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service zu erschließen. Dabei geht es nicht nur um einzelne Anwendungsfälle, sondern um die grundsätzliche Frage, wie Unternehmen KI sinnvoll in ihre Organisation, ihre Prozesse und ihre IT-Landschaft integrieren.

Gerade für OEMs und ihre Partner wird entscheidend sein, KI nicht isoliert als Technologiethema zu betrachten, sondern als Bestandteil einer umfassenden Transformation. Denn der Mehrwert entsteht dort, wo Daten, Systeme und Verantwortlichkeiten so zusammengeführt werden, dass aus neuen technologischen Möglichkeiten auch konkrete Verbesserungen im Tagesgeschäft entstehen. KI ist damit kein Selbstzweck, sondern ein zusätzlicher Impulsgeber für mehr Effizienz, bessere Steuerung und mehr Zukunftsfähigkeit in der automobilen Wertschöpfungskette.

Consileon vor Ort: Transformation mit Wirkung im Tagesgeschäft

Treffen Sie Consileon auf der Automotive Masterminds 2026 am Stand #09, um den Austausch über die entscheidenden Zukunftsthemen der Branche zu vertiefen. Unser Beratungsansatz verbindet strategische Perspektive mit operativer Umsetzbarkeit. Gerade in der Automobilindustrie zeigt sich immer wieder, dass nachhaltige Transformation nur dann gelingt, wenn Organisation, Prozesse, Daten und IT gemeinsam gedacht werden.

Ob es um agile Steuerungsmodelle, die Einbindung von Catena-X, die Umsetzung wirksamer KI-Initiativen oder die sichere Gestaltung regulatorischer Anforderungen geht: Wir unterstützen Unternehmen dabei, Veränderungen so aufzusetzen, dass sie im Tagesgeschäft tragfähig sind. Unser Ziel ist nicht nur ein überzeugendes Zukunftsbild, sondern auch konkreter Fortschritt, der Geschwindigkeit erhöht, Risiken reduziert und die Wettbewerbsfähigkeit stärkt.

Die Automotive Masterminds 2026 bieten dafür den passenden Rahmen. Wer die Zukunft der Mobilität aktiv gestalten will, benötigt heute vor allem eines: die Fähigkeit, technologische Innovation, organisatorische Anpassung und partnerschaftliche Zusammenarbeit wirksam zusammenzuführen.

Wie Automobilzulieferer die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Datenaustausch im Catena-X-Ökosystem schaffen

Die Anforderungen der OEMs steigen deutlich: verpflichtender Datenaustausch, wachsender regulatorischer Druck und steigende IT-Projektkosten stellen viele Automobilzulieferer vor konkrete Handlungsfragen. Gleichzeitig werden Themen wie CO₂-Nachweise, Produktrückverfolgung oder Transparenz entlang der Lieferkette zunehmend zum Standard.

Mit Catena-X entsteht das erste herstellerübergreifende Datenökosystem für die Automobilindustrie. Ziel ist ein sicherer, standardisierter und vertrauensvoller Datenaustausch entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Viele Unternehmen beginnen ihre Catena-X-Initiativen jedoch mit Tools oder einzelnen Anwendungen. In der Praxis zeigt sich: Der entscheidende Erfolgsfaktor liegt häufig nicht in der Software, sondern in der Datenqualität, im strukturierten Data Management und in klar definierten Prozessen.

In unserem Webinar zeigen wir, welche fachlichen und organisatorischen Voraussetzungen Unternehmen schaffen sollten, um Catena-X erfolgreich und skalierbar umzusetzen.

Was erwartet Sie im Webinar?

Für wen ist das Webinar interessant?

Wer sind Ihre Gastgeber?

Beide Referenten begleiten Automobilzulieferer bei der Einführung von Catena-X-Use-Cases und geben im Webinar Einblicke aus aktuellen Projekten sowie praktische Empfehlungen für den Einstieg in den Datenraum.

Zwischen Effizienz, Manipulation und neuen Möglichkeiten

Künstliche Intelligenz kann längst mehr als Texte schreiben oder Bilder generieren. Eine der rasantesten Entwicklungen findet derzeit im Bereich Voice AI statt, also der Fähigkeit von KI-Systemen, Stimmen zu erzeugen, zu imitieren oder eigenständig Gespräche zu führen. Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction klang, ist heute technisch erstaunlich ausgereift.

In der neusten Folge des Consileon-Podcast „Am Puls der Zeit – Mobilität im Wandel“ diskutieren Moritz Hollenbeck, Senior Software Engineer, und Carl Limburg, Senior Consultant im Automotive-Geschäftsbereich, die Chancen und Risiken dieser Technologie.

„Ich finde, an diesem Beispiel kann man sehr gut erkennen, wie weit entwickelt die KI bereits ist, speziell wenn es um die Generierung von Stimmen geht“, sagt Moritz über ein Experiment aus der Podcastfolge, in dem mehrere Stimmen vorgespielt wurden, alle KI-generiert.

Stimmenklone, Betrug und neue Herausforderungen

Eine der überraschendsten Erkenntnisse: Für einen einfachen Stimmenklon reichen heute bereits wenige Sekunden Audiomaterial einer echten Stimme. Mit mehr Aufnahmen lassen sich Intonation, Tempo und Sprachstil immer präziser nachbilden. Das eröffnet neue Möglichkeiten, etwa für digitale Assistenten oder automatisierte Hotlines. Gleichzeitig entstehen neue Risiken: Voice AI kann auch für Betrugsversuche oder politische Manipulation eingesetzt werden.

Ein Beispiel aus den USA zeigt, wie real diese Szenarien bereits sind. Bei einer Vorwahl wurden Wähler per automatisiertem Anruf kontaktiert, mit einer Stimme, die US-Präsident Joe Biden imitierte und sie vom Wählen abhalten sollte. Die Diskussion im Podcast zeigt, dass technisch bereits vieles möglich ist. Entscheidend wird künftig sein, wie wir gesellschaftlich und organisatorisch damit umgehen.

Mehr als Risiko: Wo Voice AI echten Mehrwert schafft

Neben den Risiken bietet Voice AI auch enormes Potenzial. Besonders im Customer Service können KI-gestützte Sprachassistenten viele einfache Anfragen automatisiert bearbeiten, rund um die Uhr erreichbar sein und mehrere Gespräche parallel führen. Für Unternehmen bedeutet das schnellere Reaktionszeiten und effizientere Prozesse; für Kunden eine deutlich bessere Erreichbarkeit.

Doch die Entwicklung geht noch weiter. Immer häufiger übernehmen persönliche KI-Assistenten die Kommunikation im Namen von Menschen: Sie recherchieren Informationen, vergleichen Angebote oder organisieren Termine. Damit entsteht ein neues Interaktionsmodell, in dem nicht nur Menschen mit Unternehmen sprechen, sondern auch mit deren digitalen Stellvertretern. Diese Entwicklung wird zunehmend als Agent Relationship Management (ARM) beschrieben – eine Weiterentwicklung klassischer CRM-Ansätze. Unternehmen kommunizieren dabei nicht mehr ausschließlich mit dem Kunden selbst, sondern auch mit dessen KI-Assistenten, die Informationen filtern, Entscheidungen vorbereiten oder automatisiert Anfragen stellen.

Voice AI spielt dabei eine zentrale Rolle: Sie ermöglicht natürliche, sprachbasierte Interaktionen zwischen Menschen, Unternehmen und digitalen Agenten. In Zukunft könnten viele einfache Serviceprozesse daher nicht mehr nur von Mensch zu Mensch oder von Mensch zu Maschine ablaufen, sondern auch von KI zu KI. Ferner eröffnet die Technologie neue Möglichkeiten im Alltag, etwa beim Zugang zu Informationen, bei Übersetzungen oder als Unterstützung für Menschen, die digitale Technologien bisher nur eingeschränkt nutzen können.

KI verstehen lernen: Der Consileon KI-Führerschein

Die Beispiele aus der Podcastfolge zeigen auch, wie wichtig KI-Kompetenz in Unternehmen wird. Viele Mitarbeiter erleben KI noch als abstraktes Schlagwort. Gleichzeitig entstehen neue Fragen zur Sicherheit, zur Regulierung und zur praktischen Nutzung.

Genau hier setzt der Consileon KI-Führerschein an. Das praxisnahe Training zeigt Teams, wie KI konkret im Arbeitsalltag eingesetzt werden kann – vom eigenen Chatbot über automatisierte Workflows bis hin zu kreativen Anwendungen. Statt Theorie steht dabei Learning-by-Doing im Mittelpunkt. Ziel ist es, Berührungsängste abzubauen und eine neue Denkweise zu fördern: KI nicht als Bedrohung, sondern als Werkzeug zur Lösung konkreter Aufgaben zu verstehen.

Fazit: Technologie verstehen statt fürchten

Voice AI zeigt eindrucksvoll, wie schnell sich KI weiterentwickelt und wie stark sie unsere Kommunikation verändern kann. Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob diese Technologien kommen, sondern wie wir lernen, sinnvoll und verantwortungsvoll mit ihnen umzugehen.

Mehr Einblicke, Beispiele und Diskussionen zum Thema Voice AI hören Sie in der aktuellen Podcastfolge „KI oder nicht KI, das ist hier die Frage

Die Erfolgsgeschichte der MVG Mathé-Schmierstofftechnik GmbH

Kunde & Ausgangssituation

MATHY ist eine Marke der MVG Mathé-Schmierstofftechnik GmbH, die hochwertige Schmierstoffe, Motoröle und Additive für Kraftfahrzeuge, Oldtimer und Industrieanwendungen herstellt und vertreibt. Vor Projektbeginn erfolgte der Kundenservice und die Beratung für erklärungsbedürftige Produkte rein telefonisch, was viele Ressourcen blockierte. Aufgrund sich wiederholender Anfragen war MATHY auf der Suche nach einer automatisierten Lösung.

Zielsetzung

MATHY wollte den Kundenservice so automatisieren, dass auch bei hohem Anfragevolumen eine individuelle und gleichbleibend hochwertige Beratung möglich ist. Da sich viele Anfragen auf komplexe technische Details oder sehr spezifische Produktfragen beziehen, musste die Lösung passgenaue und kontextbezogene Antworten generieren können. Gleichzeitig sollte sie modular aufgebaut sein, um künftige Erweiterungen wie eine CRM-Anbindung zu ermöglichen und von Beginn an höchste Datenschutzstandards erfüllen.

Lösung

Gemeinsam mit MATHY entwickelte Consileon einen Sprachassistenten auf Basis generativer KI, der Kundenanfragen sowohl telefonisch als auch über ein Web-Interface versteht und beantwortet. Grundlage dafür war eine Analyse typischer Fragen und interner Abläufe. Daraus entstand eine Wissensdatenbank, die Inhalte der Website sowie das gesamte Know-how der Mitarbeiter integriert. Darauf aufbauend wurde die KI trainiert und ein Dialogsystem entwickelt, das nicht nur zuhört, sondern kontextbezogen reagiert und präzise Antworten liefert.

Projektergebnisse

Der KI-Sprachassistent wurde zunächst in einer geschlossenen Testumgebung und anschließend in einem Beta-Test mit ausgewählten Kunden erprobt. Durch wiederholte Tests mit realen Fragestellungen konnte er schrittweise optimiert werden und meistert heute auch komplexere Anfragen zuverlässig. Das Ergebnis: Die internen Teams sind spürbar entlastet, während Kunden jederzeit schnelle und verlässliche Unterstützung erhalten. Typische Fragen zu Produkten, Anwendungsmöglichkeiten, Versand und Preisen beantwortet der KI-Assistent konsistent und präzise.

Erfolgsfaktoren

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war die iterative Entwicklung: Der KI-Assistent wurde fortlaufend mit realen Fragen getestet und optimiert, bis er auch komplexere Anliegen zuverlässig bearbeiten konnte. Ebenso entscheidend war die enge Zusammenarbeit mit den Fachbereichen von MATHY, deren Wissen direkt in die Lösung einfloss. Auf diese Weise entstand ein praxisnahes System, das schnell spürbaren Nutzen brachte und eine hohe Akzeptanz fand.

Ausblick

Der KI-Assistent arbeitet derzeit als wissensbasierter Frage-Antwort-Bot. MATHY plant, die Lösung schrittweise auszubauen – unter anderem durch eine direkte Anbindung an das CRM-System sowie durch die Integration von Bestell- und Serviceprozessen. Außerdem soll die KI künftig mehrsprachig arbeiten, um auch internationale Kunden beraten zu können. So entwickelt sich der Assistent nach und nach zu einem digitalen Service-Agenten, der weit über die reine Auskunft hinausgeht und den Kundenservice nachhaltig stärkt.

Ein Interview mit Philipp Mostowys, Principal bei Consileon

Catena-X verspricht einen standardisierten Datenaustausch entlang der automobilen Wertschöpfungskette, vom OEM bis zum Tier-n-Lieferanten. Doch was bedeutet das konkret für Unternehmen? Philipp Mostowys erklärt im Interview, warum der Einstieg ins Netzwerk nicht länger aufgeschoben werden sollte, wo die größten Hürden liegen und wie Unternehmen Catena-X als strategischen Hebel nutzen können.

Herr Mostowys, Catena-X ist in aller Munde. Was steckt tatsächlich dahinter und warum sollten sich Unternehmen jetzt damit befassen?

Catena-X ist kein Pilotprojekt mehr; es ist Realität. Die Standards sind definiert, die Infrastruktur steht bereit und OEMs beginnen, ihre Lieferanten aktiv zur Anbindung aufzufordern. Es geht nicht mehr um das „ob“, sondern um das „wie“. Wer Teil der Lieferkette bleiben möchte oder werden will, muss sich früher oder später anschließen. Unserer Erfahrung nach ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um strukturiert zu starten, Erfahrungen zu sammeln und echten Nutzen daraus zu ziehen.

Welche Hürden erleben Sie bei Unternehmen, die mit Catena-X starten wollen?

Wir sehen immer wieder drei typische Herausforderungen: Erstens technische Unsicherheit – also die Frage, welche Voraussetzungen überhaupt erfüllt werden müssen. Zweitens: fehlende Klarheit zu konkreten Use Cases. Und drittens: begrenzte Kapazitäten, insbesondere bei kleineren Zulieferern. Das Thema wirkt von außen oft rein technisch oder regulatorisch, dabei steckt viel Potenzial für Effizienz und Innovation drin. Genau an dieser Stelle setzen wir mit unserer Beratung an.

Was sind typische Anforderungen, mit welchen Zulieferer bei Catena-X konfrontiert werden?

Die Anforderungen reichen von der technischen Anbindung an den Catena-X-Datenraum über die strukturierte Bereitstellung von Daten bis hin zu Use Cases wie CO₂-Bilanzierung, Rückverfolgbarkeit auf Bauteilebene oder der Einsatz digitaler Zwillinge. Besonders wichtig für viele Unternehmen sind die Nachvollziehbarkeit von Produktdaten und die Transparenz entlang der Lieferkette, sei es zur Einhaltung regulatorischer Vorgaben oder zur Qualitätssicherung. Eine TISAX-Zertifizierung ist dabei nicht zwingend erforderlich, schafft aber Vertrauen bei vielen OEMs und kann in der Praxis vorteilhaft sein, auch über Catena-X hinaus.

Viele Unternehmen fragen sich: Lohnt sich der Aufwand? Wo liegt der Mehrwert von Catena-X?

Wer Catena-X nur als Pflichtprogramm versteht, verpasst eine große Chance. Durch standardisierte Datenflüsse und vernetzte Informationen können Prozesse automatisiert, Entscheidungen beschleunigt und neue digitale Services entwickelt werden. Besonders in Bereichen wie CO₂-Reporting oder der Rückverfolgbarkeit auf Bauteilebene kann Catena-X nicht nur Kosten senken, sondern auch Vertrauen bei Kunden und Partnern stärken. Ein oft unterschätzter Vorteil: Die Investition in Catena-X zahlt sich nicht nur in der Automobilbranche aus. Viele Zulieferer sind branchenübergreifend aktiv und zahlreiche weitere Datenökosysteme wie Chem-X oder Factory-X orientieren sich an denselben Standards. Wer also heute in Catena-X einsteigt, schafft gleichzeitig Synergien für künftige Anforderungen anderer Industrien. Das heißt: Einmal sauber aufgesetzt, können Daten perspektivisch standardisiert an unterschiedlichste Kunden übermittelt werden: effizient, sicher und zukunftsfähig.

Wie unterstützt Consileon beim Einstieg in Catena-X?

Wir begleiten Unternehmen durch den gesamten Einführungsprozess: strategisch, fachlich und technisch. Das beginnt mit einem strukturierten Einstieg über einen praxisnahen Workshop, geht über die Vorbereitung auf spezifische Anforderungen, etwa in Richtung Informationssicherheit, und reicht bis zur technischen Anbindung und zur Umsetzung konkreter Use Cases. Besonders gefragt sind derzeit CO₂-Transparenz und Rückverfolgbarkeit von Bauteilen. Unsere Stärke ist, dass wir sowohl die automotive-spezifischen Prozesse als auch die IT-technischen Details kennen und beides zusammenbringen. Als eines der ersten Beratungshäuser, das als Catena-X Qualified Advisory Provider zertifiziert wurde, bringen wir zudem das Vertrauen und die Erfahrung mit, die es für einen erfolgreichen Einstieg ins Ökosystem benötigt.

Gibt es auch niedrigschwellige Formate für Unternehmen, die sich erst orientieren möchten?

Ja, unser Catena-X-Workshop für KMUs ist genau dafür gemacht. Innerhalb eines Tages schaffen wir einen Überblick über Anforderungen, Potenziale und konkrete nächste Schritte. Das Format ist so konzipiert, dass IT, Fachbereiche und Geschäftsleitung gemeinsam abgeholt werden. Das ist entscheidend, um intern Klarheit und Akzeptanz zu schaffen. Aus dem Workshop entsteht eine individuelle Roadmap, die auch mit begrenzten Ressourcen realistisch umsetzbar ist. Eine besonders einfache Möglichkeit zum Einstieg bietet auch unser Podcast: In Folge 14 von „Am Puls der Zeit – Mobilität im Wandel“ spreche ich mit meinem Kollegen Dirk Dempewolf über Chancen und Herausforderungen von Catena-X: praxisnah, verständlich und mit konkreten Tipps. Jetzt reinhören

Was empfehlen Sie Unternehmen, die jetzt einsteigen möchten oder müssen?

Warten Sie nicht auf die nächste Pflichtmitteilung aus dem OEM-Portal. Je früher Sie anfangen, desto größer ist Ihr Spielraum inhaltlich, technisch und wirtschaftlich. Der Einstieg in Catena-X ist ein Investment in digitale Souveränität. Wer heute beginnt, kann mitgestalten – wer zu lange wartet, muss später unter Druck reagieren. Wir helfen, den Weg strukturiert, pragmatisch und vor allem wertschöpfend zu gestalten.

Catena-X mit Consileon: Von der Anbindung bis zum Use Case

Ob Datenintegration, CO₂-Bilanz oder Rückverfolgbarkeit von Bauteilen – Consileon unterstützt Unternehmen über den gesamten Catena-X-Einführungsprozess hinweg. Unsere Stärke liegt in der Kombination aus tiefem Branchenverständnis, technischer Umsetzungskompetenz und zertifizierter Beratung. Als Catena-X Qualified Advisory Provider bieten wir gezielte Fachberatung zur Datenqualität, unterstützen bei der sicheren Integration in den Datenraum und realisieren Ende-zu-Ende Use Cases mit zertifizierten Lösungen.

Wie Zulieferer mit Catena-X den Datenaustausch in der Lieferkette vereinfachen 

Die Anforderungen in der Automobilindustrie verändern sich rasant: OEMs fordern eine lückenlose Nachverfolgbarkeit von Produktdaten, neue gesetzliche Vorgaben wie das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz oder CO₂-Nachweise erhöhen den Druck auf alle Beteiligten der Wertschöpfungskette – vom Rohstofflieferanten bis zum Tier-1-Zulieferer.

Zulieferer stehen jetzt vor der Aufgabe, Daten effizient, standardisiert und sicher auszutauschen. Genau hier setzt Catena-X an: das erste herstellerübergreifende Datenökosystem für die Automobilbranche.

Was erwartet Sie im Webinar?

Für wen ist das Webinar interessant?

Wer sind Ihre Gastgeber?

Eingeladene Referenten:

Wir freuen uns, Thomas Harde, Senior Consultant bei German Edge Cloud, als Referenten im Webinar begrüßen zu dürfen. Er wird exklusive Einblicke in die Software Oncite DPS geben und Fragen zur Catena-X-Schnittstelle CX-Gateway beantworten.

Wie Zulieferer mit ONCITE DPS und dem CX-Gateway schnell Teil des Catena-X-Ökosystems werden

Die erfolgreiche Anbindung an Catena-X ist mehr als ein technisches Projekt, sie ist ein strategischer Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit. Damit dieser Schritt gelingt, braucht es nicht nur technisches Know-how, sondern auch ein tiefes Verständnis für die Prozesse, Standards und Anforderungen des Netzwerks.

Als zertifizierter Catena-X Advisory Provider begleitet Consileon Unternehmen mit maßgeschneiderter Beratung auf ihrem Weg ins Catena-X-Ökosystem. Zertifizierte Experten helfen Ihnen, regulatorische und technische Hürden zu überwinden, Ihre Datenflüsse zu strukturieren und Ihre Lieferkette digital und nachhaltig aufzustellen.

Mehrwert für Automotive-Zulieferer – Beratung und Software aus einer Hand

Für Zulieferer, die sich an Catena-X anbinden möchten, bedeutet die Partnerschaft von Consileon und German Edge Cloud (GEC) einen echten Wettbewerbsvorteil. Sie profitieren von einer Kombination aus strategischer Beratung, technischer Integration und sofort einsetzbarer Softwarelösung – alles abgestimmt auf die Anforderungen der Automobilindustrie.

Durch die enge Verzahnung von fachlicher Expertise und technologischer Umsetzung gelingt der Einstieg ins Catena-X-Ökosystem schnell, sicher und effizient.

Mit dem ONCITE Digital Production System (DPS) bietet GEC eine umfassende Lösung zur Digitalisierung von Fertigungsprozessen. Das integrierte CX-Gateway fungiert dabei als standardisierte, Catena-X-konforme Schnittstelle für den sicheren und automatisierten Austausch von Produktions-, Qualitäts- und Nachhaltigkeitsdaten.

Consileon sorgt dafür, dass Prozesse, Systeme und Sicherheitsanforderungen optimal für einen Einstieg ins Catena-X Netzwerk vorbereitet sind – etwa durch den Aufbau eines ISMS, die Erfüllung von TISAX-Vorgaben oder die Strukturierung Ihrer Datenflüsse entlang der Lieferkette.

Ihre Vorteile im Überblick:

Catena-X live erleben: Jetzt anmelden zum Webinar mit Consileon und GEC

Erfahren Sie in unserem kostenlosen Webinar „Zukunftssichere Lieferketten mit Catena-X“ am 27 November um 14 Uhr, wie Consileon und GEC gemeinsam Unternehmen aus der Automobilbranche bei der erfolgreichen Anbindung an Catena-X unterstützen.

Unsere Experten zeigen live, wie ONCITE DPS und das CX-Gateway Catena-X-Use-Cases wie Traceability oder den Product Carbon Footprint (PCF) effizient umsetzen – praxisnah und sofort anwendbar.

Praxisnahes KI-Training für Teams

Ob digitale Assistenten, automatisierte Abläufe oder kreative Experimente: mit dem Consileon KI-Führerschein kann KI erlebt werden. Das Consileon Automotive-Team zeigt, wie es geht und wie vielfältig KI heute schon genutzt werden kann. Vom ersten eigenen Chatbot über smarte No-Code-Lösungen bis zu kreativen Anwendungen. Künstliche Intelligenz ist keine Zukunftsmusik, sondern ein Werkzeug, das den Arbeitsalltag schon heute vielfältig bereichert.

Warum ein KI-Führerschein?

Künstliche Intelligenz verändert unser Arbeitsleben in rasantem Tempo. Sie automatisiert wiederkehrende Aufgaben, unterstützt kreative Prozesse und eröffnet vollkommen neue digitale Geschäftsmodelle. Für viele Mitarbeiter bleibt KI dennoch ein abstraktes Schlagwort. Genau hier setzt der Consileon KI-Führerschein an: Das Training baut Berührungsängste ab, macht Lust zum Ausprobieren und zeigt konkrete Anwendungsfälle für den Arbeitsalltag. Gleichzeitig fragen sich Unternehmen, wie sie den EU-AI-Act umsetzen und KI dennoch sicher nutzen können. Der KI-Führerschein zeigt, dass Regulierung und Praxisanwendung kein Widerspruch sind.

Was ist der KI-Führerschein?

Der KI-Führerschein ist ein von Consileon konzipiertes Training für Teams, das aus mehreren Modulen besteht. Jedes Modul widmet sich einem Themenfeld oder einer speziellen KI-Anwendung. Das Training versetzt Teams in die Lage, KI im Arbeitsalltag sicher und gezielt einzusetzen.

Unser Ansatz: Learning by Doing

Wir haben es uns nicht nehmen lassen und den KI-Führerschein selbst gemacht. Beim Automotive-Workshop in Ludwigsburg wurde das Training als interaktives Lern- und Teamerlebnis umgesetzt. Statt trockener Theorie standen praxisnahe Aufgaben im Mittelpunkt:

Das Ziel ist dabei nicht, Experten für einzelne Tools auszubilden, sondern eine neue Denkweise zu fördern, die KI in die Lösung von Problem- oder Aufgabenstellungen einbezieht. Natürlich erhielten alle Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss ein Zertifikat.

Bringen Sie Ihre KI auf die Straße!

Machen Sie Ihr Team fit für die Arbeitswelt von morgen! Der Consileon KI-Führerschein kann entweder als Team-Event oder als Training gebucht werden. Die einzelnen Module können dabei individuell an Ihre Bedürfnisse angepasst werden.