Termine und Inhalte der Consileon Security-Trainings 2026

Im Rahmen der Consileon Academy bieten wir praxisorientierte Trainings und Workshops rund um Informationssicherheit und regulatorische Anforderungen an. Die Formate richten sich an Fach- und Führungskräfte, die Informationssicherheit strukturiert, wirksam und managementorientiert im Unternehmen verankern möchten.

ISO 27001 Foundation

Das Training ISO 27001 Foundation vermittelt in drei aufeinander aufbauenden Trainingstagen eine fundierte Einführung in die Anforderungen, Begriffe und Prinzipien von Informationssicherheitsmanagementsystemen (ISMS) gemäß ISO/IEC 27001. Der Fokus liegt auf dem Management der Informationssicherheit und richtet sich an alle, die ein strukturiertes Verständnis für den Aufbau, die Umsetzung und die kontinuierliche Verbesserung eines ISMS erlangen sowie sich gegebenenfalls zertifizieren lassen möchten oder müssen.

Termine 2026:

TISAX Basics

Das Training TISAX Basics richtet sich an Personen und Organisationen, die vor der Einführung oder Umsetzung von TISAX stehen. Innerhalb eines Trainingstages erhalten Sie einen praxisnahen Überblick über Anforderungen, Begriffe und Prinzipien des TISAX-Standards inklusive der notwendigen Schritte innerhalb der ENX-Plattform.

Termine 2026:

NIS-2 Management Workshop

Der zweitägige NIS-2 Management Workshop bietet Ihnen einen praxisnahen Überblick über die europäische NIS-2-Richtlinie und deren Umsetzung im deutschen Recht. Gemeinsam mit einem erfahrenen Security-Experten und einem spezialisierten Rechtsanwalt analysieren Sie, welche regulatorischen Anforderungen auf Ihr Unternehmen zukommen und wo Ihre Organisation aktuell steht.

Interesse an einem Training oder Fragen zu den Inhalten?
Kontaktieren Sie uns gerne. Wir beraten Sie individuell zu Teilnahme, Formaten und Inhouse-Optionen.

Warum die Kundenschnittstelle zum entscheidenden Erfolgsfaktor für Stadtwerke wird

Im Whitepaper „Erfolgsfaktor Kundenschnittstelle – Wie Stadtwerke die Wärmewende meistern“ zeigen wir, warum die Wärmewende eines der größten kommunalen Transformationsprojekte der kommenden Jahre ist und weshalb sich ihr Erfolg nicht allein an Netzen, Erzeugungskapazitäten oder Technologien bemisst. Während regulatorische Vorgaben zunehmend Klarheit schaffen, verlagert sich der operative Schwerpunkt der Wärmewende dorthin, wo Stadtwerke täglich mit ihren Kunden in Kontakt stehen: an die Kundenschnittstelle.

Stadtwerke stehen vor der Herausforderung, tausende Haushalte gleichzeitig zu informieren, zu beraten und durch komplexe Entscheidungsprozesse zu begleiten. Kommunale Wärmeplanung, neue Geschäftsmodelle und steigende Erwartungen an Service und Transparenz erfordern ein radikales Umdenken in Organisation, Prozessen und Systemen.

Die Wärmewende ist vor allem eine Kommunikationsaufgabe

Wie im Whitepaper deutlich wird, entstehen mit der kommunalen Wärmeplanung gebietsweise Entscheidungsfenster: Eigentümer müssen handeln, Alternativen bewerten und Investitionen planen, häufig innerhalb enger Zeiträume. Für Stadtwerke bedeutet das, Beratung in großem Maßstab zu ermöglichen: standardisiert, verständlich und dennoch individuell genug, um Orientierung und Vertrauen zu schaffen.

Vom Kontaktpunkt zum strategischen Steuerungsinstrument der Wärmewende

Eine moderne Kundenschnittstelle ist kein abstraktes IT-Konzept, sondern das operative Steuerungsinstrument der Wärmewende. Sie führt Gebäude-, Kunden- und Wärmeplandaten zusammen und nutzt dafür einheitliche Beratungs- und Umsetzungsprozesse. So kann die Wärmewende effizient und in großem Maßstab umgesetzt werden. Konkret ermöglicht sie Stadtwerken:

Digitale CRM- und Customer-Experience-Plattformen bilden dabei das Fundament. Sie schaffen einen durchgängigen Prozessraum, vom ersten Informationskontakt bis zum laufenden Betrieb der neuen Wärmelösung.

Wie Consileon Stadtwerke unterstützt

Consileon begleitet Stadtwerke entlang der gesamten Customer Journey der Wärmewende: von der strategischen Positionierung über den Aufbau skalierbarer Beratungsmodelle bis hin zur Umsetzung digitaler Prozesse. Gemeinsam mit unserem Technologiepartner BSI Software schaffen wir Lösungen, die digitale Effizienz mit persönlicher Beratung verbinden. Hier erfahren Sie mehr zu unserem Leistungsangebot für Stadtwerke.

Whitepaper: „Erfolgsfaktor Kundenschnittstelle – Wie Stadtwerke die
Wärmewende meistern“

In unserem Whitepaper zeigen wir, welche konkreten Anforderungen die Wärmewende an Stadtwerke stellt, warum Beratung und Customer Experience dabei zum entscheidenden Erfolgsfaktor werden, wie eine skalierbare Wärme-Customer-Journey aufgebaut ist und wie Stadtwerke mit der richtigen CRM- und CX-Strategie auch unter hohem Umsetzungsdruck handlungsfähig bleiben

Jetzt Whitepaper herunterladen und erfahren, wie Sie die Wärmewende an der Kundenschnittstelle erfolgreich gestalten.

Vom Technologie-Hype zur strategischen Unternehmensfähigkeit

Künstliche Intelligenz erreicht 2026 einen neuen Reifegrad. Nach einer Phase intensiver Experimente und hoher Erwartungen verschiebt sich der Fokus deutlich. Nicht mehr die technische Machbarkeit steht im Vordergrund, sondern die Frage, wie KI strukturiert, kontrolliert und nachhaltig in Unternehmen verankert werden kann.

KI wird damit von einer Innovationsinitiative zu einer dauerhaften Management- und Führungsaufgabe. Für Unternehmensberatungen wie Consileon bedeutet das, technologische Entwicklung konsequent mit Governance, Organisation, Prozessen und regulatorischer Sicherheit zu verbinden.

1. Agentische KI und autonome Systeme verändern Prozesse grundlegend

Ein wesentlicher technologischer Trend für 2026 ist der Übergang von assistierender zu agentischer KI. KI-Systeme agieren zunehmend nicht mehr nur reaktiv, sondern übernehmen eigenständig Aufgaben, treffen Entscheidungen innerhalb definierter Rahmen und steuern komplette Prozessketten. Solche agentischen Systeme koordinieren etwa Vertriebsaktivitäten, priorisieren Serviceanfragen oder lösen Folgeprozesse automatisch aus. Der Nutzen entsteht dabei weniger aus einzelner Automatisierung, sondern aus der End-to-End-Optimierung von Abläufen.

Gleichzeitig steigt damit der Bedarf an klaren Steuerungsmechanismen, denn je autonomer KI agiert, desto wichtiger werden Governance, Transparenz und die Eingriffsmöglichkeiten des Menschen.

2. Multimodale und größere KI-Modelle schaffen neuen Kontext

Parallel dazu entwickeln sich KI-Modelle weiter in Richtung Multimodalität und Leistungsfähigkeit. Modelle, die Text, Sprache, Bilder und zunehmend auch Videos gemeinsam verarbeiten, eröffnen neue Anwendungsmöglichkeiten entlang komplexer Geschäftsprozesse.

2026 geht es dabei weniger um immer größere Modelle um ihrer selbst willen, sondern um deren gezielte Einbettung in Unternehmenskontexte. Unternehmen stehen vor der Aufgabe, diese Leistungsfähigkeit nutzbar zu machen, ohne Komplexität und Kosten unkontrolliert steigen zu lassen. Die Auswahl geeigneter Modelle, ihr sicherer Betrieb und ihre Integration in bestehende Systemlandschaften werden damit zu zentralen Architekturentscheidungen.

3. Mensch-KI-Kooperation als Erfolgsfaktor

Trotz zunehmender Autonomie bleibt der Mensch auch 2026 ein zentraler Bestandteil erfolgreicher KI-Nutzung. Der Fokus verschiebt sich von der Frage, ob KI Menschen ersetzt, hin zur Gestaltung einer wirksamen Mensch-KI-Kooperation. KI übernimmt analytische, repetitive oder vorbereitende Aufgaben, während Menschen Verantwortung für Bewertung, Kontext und Entscheidung tragen.

Diese Zusammenarbeit erfordert klare Rollenbilder, Vertrauen in die Systeme sowie die Fähigkeit, KI-Ergebnisse kritisch zu hinterfragen. Unternehmen investieren daher gezielt in Qualifizierung und Veränderungsmanagement, um KI als produktiven Partner im Arbeitsalltag zu etablieren.

4. KI-Governance wird zur Voraussetzung für Skalierung

Mit steigender Leistungsfähigkeit und Autonomie von KI rückt Governance stärker in den Mittelpunkt. 2026 erkennen Unternehmen, dass unkoordinierte KI-Nutzung weder skalierbar noch regulatorisch tragfähig ist. Der EU-AI-Act und weitere regulatorische Vorgaben erhöhen den Druck, KI-Anwendungen nachvollziehbar, kontrollierbar und dokumentierbar zu gestalten.

Governance-Strukturen definieren daher klare Regeln für den Einsatz von KI, legen Verantwortlichkeiten fest und sorgen dafür, dass Innovation innerhalb sicherer Leitplanken stattfindet. Governance wird damit zum Enabler für nachhaltige KI-Nutzung und nicht zum Innovationshemmnis.

5. Mitarbeiter befähigen, statt KI isoliert einführen

Neben Strukturen und Technologie entscheidet die Befähigung der Mitarbeiter über den Erfolg von KI-Initiativen. KI entfaltet ihren Nutzen nur dann, wenn Fachbereiche verstehen, wie sie eingesetzt wird, wo ihre Grenzen liegen und wie Ergebnisse einzuordnen sind.

2026 investieren Unternehmen verstärkt in Schulung, Sensibilisierung und Change Management, um KI in der Fläche wirksam zu machen. Ziel ist eine souveräne Nutzung, bei der Mitarbeiter KI als Unterstützung begreifen und die Verantwortung für Entscheidungen behalten.

6. Plattformstrategien ersetzen unkoordinierten KI-Einsatz

Auch die IT-Organisationen entwickeln sich weiter. Statt vieler paralleler Experimente setzen Unternehmen zunehmend auf konsistente KI-Plattformstrategien. Diese bündeln Daten, Modelle, Sicherheitsmechanismen und Integrationslogiken in einer übergreifenden Architektur. So lassen sich Innovationen schneller skalieren, Risiken besser kontrollieren und Abhängigkeiten reduzieren. KI wird damit zu einem festen Bestandteil der IT-Landschaft und nicht länger als isolierte Speziallösung betrachtet.

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7. KI-Anwendungen entlang der Customer Journey

Ein zentrales Einsatzfeld von KI bleibt 2026 die Unterstützung kundenbezogener Prozesse. In Marketing, Vertrieb und Service ermöglicht KI eine personalisierte Ansprache, eine intelligentere Steuerung von Aktivitäten und effizientere Serviceprozesse.

Besonders in hybriden Betreuungsmodellen unterstützt KI dabei, knappe Ressourcen gezielt einzusetzen und Kundenerwartungen konsistent zu erfüllen. Entscheidend ist, dass diese Anwendungen nicht isoliert entstehen, sondern eng mit Geschäftsmodellen, Prozessen und Systemlandschaften verzahnt sind.

>>> Mehr zu KI für CRM & CX

8. KI in regulatorischen und rechtlichen Prozessen

Parallel gewinnt der Einsatz von KI in regulatorischen und rechtlichen Anwendungsbereichen deutlich an Bedeutung. Sprachmodelle eignen sich hervorragend zur Analyse umfangreicher Textdokumente, zur Unterstützung von Compliance-Prüfungen oder zur strukturierten Aufbereitung regulatorischer Anforderungen. Gerade in stark regulierten Branchen entsteht hier ein erheblicher Effizienz- und Qualitätsgewinn. Voraussetzung ist jedoch eine kontrollierte Nutzung, die Transparenz, Revisionssicherheit und regulatorische Konformität gewährleistet.

>>> Mehr zu KI für regulatorische Anwendungen

Fazit: Mehrwert schaffen durch strukturierte KI-Einführung mit Consileon

Die KI-Trends 2026 zeigen klar: Der wirtschaftliche Nutzen von KI entsteht nicht durch einzelne Tools oder schnelle Experimente, sondern durch eine ganzheitliche Gestaltung aus Technologie, Governance, Organisation und Prozessen. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, leistungsfähige KI-Modelle und agentische Systeme produktiv einzusetzen, regulatorische Anforderungen zu erfüllen und ihre Mitarbeiter mit einzubinden.

Consileon unterstützt Unternehmen dabei, diese Herausforderungen strukturiert zu meistern. Mit einem klaren Fokus auf Geschäftsmodelle, Prozesse und messbaren Nutzen begleiten wir unsere Kunden von der strategischen Einordnung über Governance- und Plattformkonzepte bis hin zur konkreten Umsetzung von KI-Anwendungen. So wird KI nicht nur eingeführt, sondern auch nachhaltig wirksam – als integrierter Bestandteil der Unternehmenssteuerung und Wertschöpfung.

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Warum CRM & CX jetzt zum Erfolgsfaktor werden

Der größte Vermögenstransfer der Geschichte hat begonnen. In den kommenden Jahren werden weltweit Billionenbeträge an die nächste Generation weitergegeben. Laut dem Capgemini World Wealth Report 2025 gehen über 60 % dieser Übergaben bereits bis Mitte der 2030er Jahre an Nachfolger aus der Generation Y und Z. Diese Erbengeneration ist anders geprägt als ihre Eltern: Sie ist digital, gut informiert, vernetzt und weniger loyal gegenüber klassischen Banken.

Damit verschiebt sich das Machtzentrum im Private Banking. Wer morgen über Relevanz verfügt, entscheidet sich heute an der Kundenschnittstelle.

Die Generation Y und Z: digital, anspruchsvoll, weniger loyal

Jüngere Vermögensinhaber sind technologieaffin und erwarten ein anderes Banking-Erlebnis. Laut einer Studie von EY nutzt die Generation Z digitale Kanäle nicht zusätzlich, sondern bevorzugt sie als primären Zugangspunkt zur Bank. Sie erwartet nahtlose Erlebnisse vom Onboarding über die Portfolioübersicht bis zur Interaktion mit dem Berater; jederzeit, mobil und kanalübergreifend.

Gleichzeitig zeigt eine Untersuchung von zeb Consulting, dass rund 82 % der jungen Kunden bereit sind, ihre Bank zu wechseln, wenn digitale Services oder Kommunikationsqualität nicht überzeugen. Treue ist damit kein Automatismus mehr. Loyalität entsteht heute aus Relevanz, Personalisierung und Einfachheit – oder gar nicht.

Warum CRM & CX im Private Banking jetzt entscheidend sind

In diesem Umfeld werden CRM (Customer Relationship Management) und CX (Customer Experience) zu den zentralen Erfolgsfaktoren im Private Banking. Sie bilden das Fundament, um Kundendaten, Interaktionen und Beratungsprozesse ganzheitlich zu verknüpfen – und damit den individuellen Anspruch der neuen Generation umzusetzen.

Ein modernes CRM-System ermöglicht es, alle relevanten Informationen, wie z.B. Vermögensstrukturen, Interaktionshistorien, ESG-Präferenzen, Lebensereignisse etc., in einem 360°-Kundenprofil zusammenzuführen. CX-Lösungen sorgen dafür, dass diese Daten auch genutzt werden: für personalisierte Kommunikation, segmentierte Journeys und nahtlose Übergänge zwischen digitalen und persönlichen Kontaktpunkten.

Das Ziel: Routine ist digital, Beratung bleibt persönlich.

CRM & CX schaffen damit nicht nur Effizienz, sondern vor allem Erlebnisqualität – und werden so zum strategischen Instrument, um Bindung und Profitabilität zu sichern.

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Hybride Betreuung als Zukunftsmodell

Der Weg führt nicht in ein rein digitales Private Banking. Vielmehr setzt sich ein hybrides Modell durch, das menschliche Beratung mit digitaler Nähe verbindet. Digitale Kanäle übernehmen Routineaufgaben wie Portfolio-Updates, Dokumentenaustausch oder Terminbuchungen. Der Berater wird dort aktiv, wo Kontext, Vertrauen und Empathie gefragt sind: bei großen Anlageentscheidungen, Nachfolgefragen oder Lebensveränderungen.

Ein solches Modell erfordert jedoch konsistente Prozesse, intelligente Automatisierung und eine klare Datenbasis – genau hier greifen moderne CRM- & CX-Lösungen ineinander.

Künstliche Intelligenz als Gamechanger

Künstliche Intelligenz ist kein Selbstzweck, sondern der logische nächste Schritt in der Evolution des Private Banking. Richtig eingesetzt, unterstützen KI Berater und Banken in drei zentralen Dimensionen:

  1. Gesprächsvorbereitung: KI analysiert Kundenprofile, Transaktionen und Markttrends und bereitet Gespräche automatisch vor mit individuellen Insights, Themenvorschlägen und Handlungsoptionen.
  2. Automatisierte Kommunikation: KI beantwortet Routineanfragen, erstellt personalisierte Marktupdates oder sendet relevante Portfolio-Hinweise in Echtzeit auf dem bevorzugten Kanal des Kunden.
  3. Proaktive Beratung: Durch Mustererkennung identifiziert KI Potenziale für Nachinvestitionen, Risikobalancen oder ESG-Optimierungen und schlägt automatisch Next Best Actions vor.

Das Ergebnis: mehr Relevanz für den Kunden, weniger Aufwand für den Berater.

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BSI Software – das technologische Rückgrat

Für die Umsetzung solcher hybrider Betreuungsmodelle setzt Consileon besonders gerne auf Lösungen der BSI Software AG. Diese bietet eine Branchenplattform, die speziell für Banken entwickelt wurde und viele Anforderungen des Private-Banking-Segments bereits im Standard abbildet.

Die BSI Customer Suite vereint CRM, Automatisierung, KI und Omnikanal-Kommunikation in einer integrierten Architektur. Sie ermöglicht es, Kundenbeziehungen ganzheitlich zu orchestrieren, Beratungsprozesse zu digitalisieren und regulatorische Anforderungen effizient abzubilden.

Ob im Private Banking, Wealth Management oder im Affluent-Segment: Mit BSI lassen sich hybride Modelle skalierbar umsetzen, vom digitalen Onboarding bis zur laufenden Betreuung – und das mit einer Nutzererfahrung, die der neuen Generation gerecht wird.

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Fazit

Der Generationenwechsel im Private Banking ist mehr als eine demografische Verschiebung – er ist ein Weckruf an die Branche. Wer die neue Kundengeneration verstehen und begeistern will, braucht mehr als gute Produkte: Er braucht eine starke Kundenschnittstelle, digitale Kompetenz und intelligente Technologien.

CRM & CX bilden dabei das Fundament, BSI Software liefert das Werkzeug, und hybride Modelle sorgen dafür, dass Banking auch in Zukunft das bleibt, was es immer war: eine Frage von Vertrauen.

Ein Interview mit Regina Lackermeier und Sebastian Wagmann

Das KI-gestützte Compliance-Tool Regulatorik Radar von Consileon wird bereits seit einiger Zeit erfolgreich in der Finanzbranche eingesetzt. Nun gehen wir den nächsten Schritt und wollen auch Pharmaunternehmen in gleichem Maße unterstützen. Gemeinsam mit Regina Lackermeier (Ärztin und Healthcare Spezialistin) und Sebastian Wagmann (Product Owner der Software Lösung) haben wir darüber gesprochen, wie ein erfolgreicher Transfer für die Use-Cases in der Pharma-Branche gelingt und welche Vorteile die KI-gestützte Dokumenten- und Vertragsprüfung bietet. Bei Consileon leben wir eine ausgeprägte Du-Kultur und duzen entsprechend unsere Gesprächspartner.

Das Wichtigste aus dem Gespräch auf einen Blick:

Wenn ich mir unsere Unterlagen so ansehe, dann bekomme ich immer wieder gesagt, dass das Regulatorik-Radar das Leben unserer Kunden sehr viel einfacher macht. Ist das denn wirklich so? Erhalte ich tatsächlich auf Knopfdruck eine komplette Analyse meiner Dokumente?

Sebastian: Im Grunde ja. Sobald du deine Dokumente hochgeladen hast, prüft die KI die Inhalte anhand des hinterlegten regulatorischen Anforderungskatalogs und zeigt dir, wo bereits alles passt und an welchen Stellen noch etwas fehlt. So siehst du sofort, wo du stehst. Aber das Regulatorik-Radar kann sogar noch mehr. Es macht auch gleich Vorschläge, wie die Nutzer Lücken oder Fehler beheben können. So sparen Prüfer/Auditoren und Fachabteilungen enorm viel Zeit, insbesondere in der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit.

Wie geht das Tool denn mit Verantwortlichkeiten in der Organisation unserer Kunden um?

Regina: Das Regulatorik-Radar bietet klare Rollen- und Berechtigungskonzepte, die Unternehmen flexibel, nach ihren individuellen Anforderungen festlegen können. Sie können genau definieren, wer Dokumente hochladen kann, wer Ergebnisse sieht und wer berechtigt ist, administrative Anpassungen vorzunehmen. Die Verantwortung und die letzte Entscheidung für die regulatorische Bewertung liegen immer beim Menschen. Die KI hilft beim Finden, Sortieren und Strukturieren. Die Entscheidung, was das im konkreten Fall bedeutet, treffen weiterhin die Auditoren, Fachbereiche und Compliance Officer.

Was passiert denn mit meinen hochgeladenen Dokumenten?

Sebastian: Nach dem Hochladen werden deine Dokumente automatisch in kleine Sinnabschnitte zerlegt. Diese Sinneinheiten sind nur für das KI-System lesbar und aus ihnen lässt sich nie mehr das vollständige Dokument zusammensetzen. Die Informationen bleiben komplett in ihrer eigenen, geschützten Umgebung. Niemand außer den nach dem Rollen- und Rechtekonzept autorisierten Personen hat Zugriff darauf. Wir haben auch bewusst auf eine Download-Funktion verzichtet, damit Dokumente nicht versehentlich die kontrollierte Umgebung verlassen können.

Für die Analyse zieht die KI lediglich die Textausschnitte heran, die für eine bestimmte Prüffrage relevant sind bzw. diese beantwortet. Und auch nur diese Ausschnitte bekommen die User angezeigt, damit Sie nachvollziehen können, wie die KI zu ihrer Einschätzung gekommen ist.

Wie sicher werden meine Daten übertragen? Brauche ich eine VPN-Verbindung?

Sebastian: Alle Daten werden über eine vollständig verschlüsselte HTTPS-Verbindung übertragen.  Das entspricht dem Industriestandard, den man von modernen und sicheren Anwendungen kennt. Eine zusätzliche VPN-Verbindung ist dabei nicht erforderlich. Innerhalb des Tools arbeitet alles in einer abgesicherten Umgebung, wahlweise in der MS Azure Cloud von Consileon, in der Azure Cloud des Kunden oder im OnPremise Betrieb im eigenen Rechenzentrum des Kunden. In allen Varianten haben ausschließlich autorisierte Nutzer Zugriff. Niemand muss sich also Sorgen machen, dass Daten bei der Übertragung in falsche Hände gelangen oder gar für das Training der KI genutzt werden könnten.

Man sagt ja immer, vor dem Admin kann man sich nicht schützen. Können denn die Administratoren Dokumente einsehen oder kopieren?

Sebastian: Nein, grundsätzlich nicht. Ob Administratoren auf Inhalte zugreifen dürfen, hängt vom ausdrücklichen Wunsch des Kunden ab. Wenn ein Unternehmen eine Unterstützung durch Consileon-Berater wünscht, kann es uns gezielt autorisieren, auf bestimmte Dokumente zuzugreifen, damit wir im Rahmen des Projekts arbeiten können. Ohne eine solche Autorisierung hat jedoch ausschließlich der Kunde selbst Zugriff. Dasselbe gilt für das Löschen von Daten. Es erfolgt nur durch entsprechend berechtigter Personen und immer nur auf ausdrückliche Anweisung des Kunden.

Man könnte auch mal ganz flapsig fragen, wer denn freiwillig seine vertraulichen Daten in eine KI hochladen würde?

Regina: Viele Unternehmen tun das ganz bewusst, weil sie von den Vorteilen profitieren wollen. Dazu gehören Geschwindigkeit, Konsistenz und die Fähigkeit, große und unstrukturierte Dokumentenmengen präzise auszuwerten. Ein entscheidender Punkt ist dabei, dass die KI nie das ganze Dokument „sieht“. Sie verarbeitet nur die relevanten Auszüge, die sie für eine konkrete Prüffrage benötigt. Somit könnte auch in einem Worst-Case-Szenario der Anbieter der KI nie auf das vollständige Dokument zugreifen.

Wir nutzen zudem standardmäßig die Modelle von Azure Open-AI. Die Verträge stellen dabei sicher, dass es keine Datenweitergabe an OpenAI gibt, kein Training neuer KI-Modelle mit Kundendaten erfolgt und eine DSGVO-konforme Verarbeitung in Europa vorliegt. Der Schutz der Daten ist somit sowohl durch die Architektur unseres Systems als auch durch entsprechende Verträge mit Technologie-Providern garantiert.

Wie kann ich aus eurer Erfahrung heraus Lieferanten davon überzeugen, ihre Dokumente in das Regulatorik-Radar hochzuladen?

Regina: Am besten, indem du ihnen aufzeigst, dass es auch für sie Vorteile bringt!
Die KI-Auswertung ist objektiv, schnell und bietet klare Nachweise. Außerdem legt der Lieferant seine Dokumente nicht „offen“, sondern nur die relevanten Textpassagen werden verarbeitet

Welche Dateiformate unterstützt das Tool?

Sebastian: Eigentlich alle Formate, die täglich genutzt werden: PDF, Word, Excel und PowerPoint. Bei PDF, lassen sich selbst gescannte Dokumente mühelos einbinden, dank integrierter OCR-Technologie, die Inhalte zuverlässig erkennt. Solange der Scan also halbwegs lesbar ist, funktioniert auch der Import ohne Schwierigkeiten.

Wird das Tool validiert und steht dazu eine entsprechende Dokumentation zur Verfügung?

Regina: Ja, das Tool wird validiert. Wir arbeiten mit Benchmark-Dokumenten, anhand derer die KI-Ergebnisse getestet werden. Über eine automatische Teststrecke prüfen wir regelmäßig die Richtigkeit und Zuverlässigkeit der Antworten. Wie ich vorher schon sagte, gibt unser Tool die relevanten Textstellen als Quelle an. Aus diesen Fragmenten kann sich der Nutzer selbst ein Urteil bilden, ob die Antwort auch aus seiner Sicht korrekt ist.

Wie zuverlässig erkennt das Regulatorik-Radar Fehler oder Lücken in einem Prüfprozess?

Sebastian: Die Grundlage der Ergebnisqualität bilden zum einen die hohe Zuverlässigkeit unseres Multi-Agenten KI-Systems und zum anderen die Qualität der Auditfragen. Für beides haben wir eine automatisierte Teststrecke entwickelt, um potenzielle Fehlerquellen bereits vor dem Rollout für unsere Kunden zu beheben. Die Projekte mit unseren Kunden aus der Finanzbranche zeigen bereits eine signifikante Trefferquote und haben die Umsetzung regulatorischer Projekte für unsere Kunden stark beschleunigt. Da die KI auch transparent die relevanten Textstellen und eine Begründung der Entscheidung mitliefert, ist der Mensch stets in der Lage die Ergebnisse nachzuvollziehen. „Fehler“ entstehen in der Praxis meist dann, wenn der Kunde relevante Dokumente übersehen hat. Oft zeigt sich dann erst anhand der KI-Begründung und der Textstellen, welche Unterlagen noch nachgeliefert werden müssen.

Wir sehen z.B. bei ChatGPT im täglichen Gebrauch immer wieder, dass wenn ich die gleiche Frage wieder stelle, unterschiedliche Ergebnisse rauskommen. Wie stellt sich das denn beim Regulatorik-Radar dar?

Sebastian: Die Abweichungen sind sehr gering. Ein wesentlicher Grund dafür sind präzise gestellte Fragen mit geringem Interpretationsspielraum und die guten “Denkprozesse“ unseres KI-Systems. Zudem bezieht unsere KI, anders als ChatGPT, keine Informationen aus dem öffentlichen Internet, sondern arbeitet nur mit dem von uns bereitgestellten qualitätsgesicherten Fachwissen. Das erhöht die Ergebnisstabilität enorm. Während ChatGPT als General-Purpose-KI auf maximale Flexibilität ausgelegt ist, verfolgen wir einen völlig anderen Ansatz. Unser System ist darauf spezialisiert, eine bestimmte Aufgabe mit hoher Präzision zu erfüllen. Unter diesen Bedingungen liegen die Abweichungen erfahrungsgemäß bei nur rund 2 %, was einer Stabilität von etwa 98% entspricht.

Wie schnell ist denn das Tool; gerade bei großen Dokumentenmengen?

Regina: Wir sind da flott unterwegs. Eine Analyse von 100 Einzelanforderungen dauert im Schnitt unter 3 Minuten, unabhängig davon, wie umfangreich die Dokumente sind.

Derzeit ist die Gefahr virtueller Angriffe in aller Munde. Wie sicher ist eure Anwendung gegen Cyber-Angriffe geschützt?

Regina: Wir erfüllen alle etablierten Sicherheitsstandards: Verschlüsselung, abgeschottete Serverumgebungen und regelmäßige Sicherheits- und Systemtests. Auf diese Weise sind die Daten umfassend gegen alle gängigen Cyber-Bedrohungen geschützt. Wir zeigen Interessierten gerne unsere einzelnen Maßnahmen auf. Das würde aber hier im Gespräch zu weit führen. Selbstverständlich sind auch individuelle Anpassungen möglich.

Wie lange können Dokumente im Tool gespeichert werden oder muss man diese immer wieder neu hochladen?

Regina: Grundsätzlich so lange, wie es die Nutzer möchten. Aus Datenschutzgründen kann es aber notwendig sein, dass einzelne Dokumente gelöscht werden. Das ist jederzeit möglich. Gelöschte Dokumente sind dann tatsächlich vollständig entfernt, da wir aus Sicherheitsgründen keine Kundendokumente speichern, die bereits gelöscht wurden. Sie können selbstverständlich jederzeit erneut hochgeladen werden. Die Prüfergebnisse hingegen werden für eine gewisse Zeit als Backup gespeichert und können bei Bedarf von einem Administrator wiederhergestellt werden.

Gemeinsam Gutes tun – unsere Herzensprojekte 2025

Als Unternehmen mit einem starken Bewusstsein für gesellschaftliche Verantwortung engagiert sich Consileon auch in diesem Jahr für Organisationen, die in unserer Gesellschaft wertvolle Arbeit leisten. Die Spenden 2025 kommen Projekten zugute, die Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützen, Tiere schützen und sich für eine saubere Umwelt einsetzen. Damit möchten wir einen kleinen Beitrag leisten, um gemeinsam Gutes zu bewirken. Die Vorschläge kommen von unseren Kolleginnen und Kollegen und liegen uns besonders am Herzen.

Deutsches Rotes Kreuz Karlsruhe – Projekt „Kältebus“

Der Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Karlsruhe e.V. betreibt in den Wintermonaten den sogenannten Kältebus, der obdachlosen Menschen in kalten Nächten Schutz und Unterstützung bietet. Das Team versorgt Betroffene direkt auf der Straße mit warmen Getränken, Schlafsäcken sowie Decken und Kleidung. Ziel ist es, Hilfe dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird. Mit seinem Engagement schafft das DRK-Team Bewusstsein für die Not wohnungsloser Menschen und zeigt zudem, wie wichtig Solidarität in der kalten Jahreszeit ist. Die Spende von Consileon wird genutzt, um obdachlose Menschen in kalten Winternächten direkt vor Ort zu versorgen.

Bildquelle: DRK

Pfotenhilfe Karlsruhe

Die Pfotenhilfe Karlsruhe und Umgebung e.V. kümmert sich ehrenamtlich um Hunde und Katzen in Not. Der Verein betreibt eine Auffangstation in Rumänien und vermittelt Tiere in liebevolle Zuhause in der Region Karlsruhe. Neben der medizinischen Versorgung und Pflege der Tiere engagiert sich die Pfotenhilfe auch für Aufklärungsarbeit und kostenlose Kastrationsaktionen, um Tierleid langfristig zu verhindern. Das Engagement der Helfer zeigt, wie Mitgefühl und Tatkraft gemeinsam dazu beitragen können, Lebewesen in Not eine zweite Chance zu geben. Die Spende von Consileon wird verwendet, um Futter und Materialien für die Tiere zu kaufen.

Bildquelle: Pfotenhilfe Karlsruhe

Karlsruher Tafel

Die Karlsruher Tafel e.V. unterstützt seit vielen Jahren Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind. Sie rettet Lebensmittel und verteilt sie dort, wo sie dringend gebraucht werden. Dabei finanziert sich die Arbeit seit Beginn ausschließlich durch Spenden. Deshalb ist jede Unterstützung wichtig. Sie fließt direkt in die Versorgung Bedürftiger, etwa in den Zukauf von Lebensmitteln und in die Organisation der Ausgabe. Mit dem neuen Projekt „TAFEL MOBIL“ soll diese Hilfe künftig auch Stadtteile erreichen, in welchen bislang keine Tafel verfügbar ist. Das mobile Angebot bringt Lebensmittel direkt zu Menschen, für die der Weg zur nächsten Ausgabestelle zu weit oder zu schwierig ist. Die Spende von Consileon wird für den Lebensmittelzukauf sowie für die Umsetzung des Projekts „TAFEL MOBIL“ verwendet.

Bildquelle: Karlsruher Tafel / Adobe Stock

Frauenhaus & Frauenberatungsstelle Karlsruhe

Das Frauenhaus und die Frauenberatungsstelle Karlsruhe bieten bedrohten und von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen und ihren Kindern Schutz, Beratung und neue Perspektiven. In akuten Krisensituationen finden Betroffene im Frauenhaus einen sicheren Ort. Dort können sie zur Ruhe kommen und erste Schritte in ein selbstbestimmtes Leben gehen. Ergänzend unterstützt die Frauenberatungsstelle durch vertrauliche Beratung, rechtliche Orientierung und psychosoziale Begleitung. Das Angebot ist auch präventiv nutzbar. Es gilt unabhängig davon, ob eine Unterbringung im Frauenhaus nötig ist. Mit ihrer Arbeit stärkt die Einrichtung Frauen in belastenden Lebenslagen. Sie macht Gewalt sichtbar und hilft dabei, Wege aus Abhängigkeit, Angst und Isolation zu eröffnen. Mit der Spende von Consileon werden u.a. Ausflüge finanziert sowie Einrichtungsgegenstände und Ausstattung für das Frauenhaus und die Bewohner gekauft.

Bildquelle: Frauenhaus Karlsruhe / Adobe Stock

ABS Wünschewagen – Region Mannheim/Rhein-Neckar

Der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e. V. (ASB) engagiert sich in vielen Bereichen der sozialen Daseinsvorsorge – von Rettungsdienst und Katastrophenschutz bis hin zu Pflege, Kinder- und Jugendhilfe sowie Hospiz- und Palliativarbeit. Ein besonderes Angebot ist das Projekt „Wünschewagen – Letzte Wünsche wagen“, das bundesweit an 20 Standorten schwerstkranken Menschen ihre letzten Herzenswünsche erfüllt.
In Baden-Württemberg stehen dafür drei speziell ausgestattete Fahrzeuge in Ludwigsburg, Mannheim und Südbaden bereit. Sie ermöglichen es Menschen in ihrer letzten Lebensphase, noch einmal einen für sie bedeutenden Ort zu besuchen – sei es das Meer, ein Fußballstadion oder ein Familienfest. Die Fahrten sind für die Fahrgäste kostenfrei, werden ehrenamtlich begleitet und medizinisch fachgerecht abgesichert. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie kleine Momente großer Menschlichkeit zu einem würdevollen Abschied beitragen können. Die Spende von Consileon trägt dazu bei, letzte Herzenswünsche schwerstkranker Menschen zu erfüllen und ihnen kostenfreie, professionell begleitete Wunschfahrten zu ermöglichen.

Bildquelle: ABS

RhineCleanUp

Die gemeinnützige Organisation RhineCleanUp gGmbH setzt sich deutschlandweit für den Schutz unserer Flüsse ein. Mit regelmäßigen Aufräumaktionen entlang von Flussufern, auch in Karlsruhe und Umgebung, motiviert sie Bürger, Verantwortung für ihre Umwelt zu übernehmen. Neben der Müllsammlung steht die Aufklärung im Vordergrund. Workshops, Schulaktionen und Öffentlichkeitsarbeit schaffen Bewusstsein dafür, wie jeder Einzelne einen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann. Mit der Spende von Consileon werden viele weitere Tonnen Müll von Flussufern gesammelt und der nächste Aktionstag am zweiten Samstag im September mitfinanziert.

Bildquelle: RhineCleanUp / Adobe Stock

Hospizarbeit Region Wolfsburg

Die Hospizarbeit Region Wolfsburg e. V. begleitet schwerkranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen, mit dem Ziel, ein würdevolles Abschiednehmen zu ermöglichen und in der letzten Lebensphase Halt zu geben. Neben der ambulanten und stationären Hospizarbeit bietet der Verein auch spezielle Angebote. Dazu gehört die „Trostinsel“, die trauernde Kinder und Jugendliche individuell unterstützt und Raum für Austausch schafft. Zusätzlich engagiert sich der Verein in der palliativen Versorgung, u. a. über das Palliativ-Netzwerk Wolfsburg, und erweitert seine Kapazitäten kontinuierlich, etwa durch den Aufbau eines weiteren stationären Hospizes in Heiligendorf. Dort gibt es erstmals auch die Möglichkeit, betroffene Kinder und deren Eltern aufzunehmen. Die Begleitung von Kindern ist dabei besonders herausfordernd – personell und finanziell. So wächst in der Region ein verlässliches Netz aus Begleitung, Entlastung und Menschlichkeit für Betroffene und ihre Familien. Mit der Spende unterstützt Consileon die Begleitung schwerkranker Menschen, insbesondere die anspruchsvolle Trauer- und Hospizarbeit mit Kindern und ihren Familien.

Bildquelle: Hospiz Wolfsburg

DRK Bergwacht Württemberg – Projekt „Jugend fördern, Zukunft sichern“

Die DRK Bergwacht Württemberg leistet unverzichtbare Arbeit, Menschen in unwegsamem Gelände oder alpinen Regionen zu helfen. Ihre ehrenamtlichen Einsatzkräfte sind in Notfällen rund um die Uhr bereit. Sie helfen bei Wanderunfällen, Rettungseinsätzen im Winter oder bei der medizinischen Versorgung schwer zugänglicher Gebiete. Mit ihrer Mischung aus Fachwissen, Mut und Engagement trägt die Bergwacht wesentlich zur Sicherheit in Natur- und Bergregionen bei und ist ein eindrucksvolles Beispiel für gelebte Hilfsbereitschaft. Die Spende von Consileon wird für die Jugendförderung genutzt und ermöglicht damit im nächsten Jahr ein landesweites Jugendgruppentreffen zur Vernetzung, Motivation und Förderung der Kinder und Jugendlichen in den Bergwachten Württembergs. 

Bildquelle: Bergwacht / Consileon

RAA Sachsen e. V. – Projekt „Peer Leadership“

Mit dem Projekt „Peer Leadership“ stärkt der RAA Sachsen e. V. Jugendliche dabei, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv mit Themen wie Vielfalt, Toleranz und Demokratie auseinanderzusetzen. In Workshops und Seminarwochenenden arbeiten die PeerLeader gemeinsam mit Gleichaltrigen, hinterfragen gesellschaftliche Herausforderungen und entwickeln neue Perspektiven. Durch pädagogische Begleitung, Materialien und koordinierende Unterstützung werden die jungen PeerLeader befähigt, ihr Wissen in Schule und Alltag einzubringen. So fördert das Projekt Engagement, Mut und demokratische Teilhabe schon in jungen Jahren. Die Spende von Consileon fließt in das nächste Seminarwochenende und hilft bei der Finanzierung der Unterkunft, Verpflegung und Reisekosten.

Bildquelle: RAA Sachsen

GiveDirectly

GiveDirectly ist eine international anerkannte Non-Profit-Organisation, die sich auf direkte finanzielle Unterstützung von Menschen in extremer Armut spezialisiert hat. Spenden werden ohne Umwege oder Auflagen direkt an die Empfänger ausgezahlt. Dadurch erhalten Menschen in besonders schwierigen Lebenssituationen die Möglichkeit, selbstbestimmt über ihre dringendsten Bedürfnisse zu entscheiden. Die Organisation arbeitet in mehreren afrikanischen Ländern und nutzt sichere digitale Zahlungswege wie Mobiltransfers, um ein kleines Grundeinkommen bereitzustellen. Durch den Verzicht auf bürokratische Hürden setzt GiveDirectly ein klares Zeichen für Effizienz und Vertrauen in die Eigenverantwortung der Menschen, die Unterstützung erhalten. Die Spende von Consileon kommt Menschen in Kenia, Malawi, Mosambik, Ruanda und Uganda zugute.

Bildquelle: GiveDirectly

Wir bei Consileon sind stolz darauf, Organisationen zu unterstützen, die mit Leidenschaft, Einsatz und Empathie helfen – sei es für Menschen ohne festen Wohnsitz, für Tiere in Not, für unsere Umwelt oder für die Sicherheit anderer. Unsere Spenden tragen dazu bei, Versorgungslücken zu schließen, Schutzräume zu erhalten, Umweltbewusstsein zu fördern, junge Menschen zu stärken und Menschen in besonders schwierigen Lebensphasen beizustehen. Denn gesellschaftliches Engagement ist für uns mehr als eine Tradition, sondern ein Ausdruck unserer Werte: Verantwortung, Gemeinschaft und Zusammenhalt.

Cybersecurity-Trainings für Unternehmen

Digitale Sicherheit ist nicht nur eine technische Aufgabe, sondern auch ein zentraler Erfolgsfaktor für Unternehmen aller Branchen. Das Cybersecurity-Trainingsportfolio von Consileon unterstützt Teams, Fach- und Führungskräfte sowie Manager dabei, Risiken fundiert zu bewerten, regulatorische Anforderungen zu erfüllen und wirksame Sicherheitsstrategien zu entwickeln. Darüber hinaus kombiniert jedes Training aktuelles Expertenwissen mit praxisnahen Methoden, die direkt im Unternehmensalltag angewendet werden können. Auf diese Weise wird eine nachhaltige Grundlage geschaffen, um Sicherheitskompetenzen langfristig zu stärken und Organisationen resilienter zu machen.

NIS-2 Management Workshop

In diesem zweitägigen Workshop erhalten Teilnehmer einen praxisnahen Überblick über die Anforderungen der europäischen NIS-2-Richtlinie. Gemeinsam mit einem Security-Experten und einem spezialisierten Anwalt analysieren Sie die Auswirkungen auf Ihr Unternehmen, identifizieren zentrale Handlungsfelder und leiten priorisierte Maßnahmen auf Basis einer integrierten Red-Flag-Analyse ab. Sie gewinnen ein Verständnis für rechtliche Pflichten, Sicherheitsmaßnahmen sowie das Vorgehen bei Berichtspflichten. Abschließend erhalten Sie einen kompakten Ergebnisbericht mit klaren Handlungsempfehlungen für Ihr Management.

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ISO 27001 Foundation

Dieses Training bietet eine kompakte und verständliche Einführung in den Aufbau sowie die zentralen Anforderungen eines Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) nach ISO/IEC 27001. Ideal für Einsteiger und Verantwortliche, die ein strukturiertes Verständnis der Informationssicherheit erlangen möchten. Dabei werden nicht nur theoretische Grundlagen vermittelt, sondern auch praxisnahe Beispiele herangezogen, um zu zeigen, wie ein ISMS Schritt für Schritt aufgebaut werden kann. Die Teilnehmer lernen zudem, Risiken zu bewerten und geeignete Maßnahmen abzuleiten.

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TISAX Basics

Dieses Training bietet einen kompakten und verständlichen Einstieg in das Informationssicherheitsmanagementsystem der Automobilbranche. Innerhalb eines Tages erhalten Sie einen Überblick über Anforderungen, den Prüfprozess sowie praktische Vorbereitungsschritte für ein TISAX-Assessment. Ferner lernen Teilnehmer, wie ein sinnvoller Scope definiert wird, welche Prüflevel es gibt und welche Rollen im Unternehmen beteiligt sind. Das Training richtet sich insbesondere an Unternehmen, die ein Verständnis für die Bedeutung von TISAX sowie einen effizienten Einstieg in das Thema suchen.

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Über die Consileon Academy

Die Consileon Academy steht für praxisnahe Weiterbildung, moderne Lernmethoden und fundiertes Fachwissen aus realen Beratungsprojekten. Durch kleine Gruppen, interaktive Formate und erfahrene Trainer entstehen nachhaltige Lernerfolge, die gezielt auf den Wissensstand der Teilnehmer abgestimmt sind. Es werden sowohl freie Trainings als auch Inhouse-Trainings für Unternehmen angeboten. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Die Erfolgsgeschichte der MVG Mathé-Schmierstofftechnik GmbH

Kunde & Ausgangssituation

MATHY ist eine Marke der MVG Mathé-Schmierstofftechnik GmbH, die hochwertige Schmierstoffe, Motoröle und Additive für Kraftfahrzeuge, Oldtimer und Industrieanwendungen herstellt und vertreibt. Vor Projektbeginn erfolgte der Kundenservice und die Beratung für erklärungsbedürftige Produkte rein telefonisch, was viele Ressourcen blockierte. Aufgrund sich wiederholender Anfragen war MATHY auf der Suche nach einer automatisierten Lösung.

Zielsetzung

MATHY wollte den Kundenservice so automatisieren, dass auch bei hohem Anfragevolumen eine individuelle und gleichbleibend hochwertige Beratung möglich ist. Da sich viele Anfragen auf komplexe technische Details oder sehr spezifische Produktfragen beziehen, musste die Lösung passgenaue und kontextbezogene Antworten generieren können. Gleichzeitig sollte sie modular aufgebaut sein, um künftige Erweiterungen wie eine CRM-Anbindung zu ermöglichen und von Beginn an höchste Datenschutzstandards erfüllen.

Lösung

Gemeinsam mit MATHY entwickelte Consileon einen Sprachassistenten auf Basis generativer KI, der Kundenanfragen sowohl telefonisch als auch über ein Web-Interface versteht und beantwortet. Grundlage dafür war eine Analyse typischer Fragen und interner Abläufe. Daraus entstand eine Wissensdatenbank, die Inhalte der Website sowie das gesamte Know-how der Mitarbeiter integriert. Darauf aufbauend wurde die KI trainiert und ein Dialogsystem entwickelt, das nicht nur zuhört, sondern kontextbezogen reagiert und präzise Antworten liefert.

Projektergebnisse

Der KI-Sprachassistent wurde zunächst in einer geschlossenen Testumgebung und anschließend in einem Beta-Test mit ausgewählten Kunden erprobt. Durch wiederholte Tests mit realen Fragestellungen konnte er schrittweise optimiert werden und meistert heute auch komplexere Anfragen zuverlässig. Das Ergebnis: Die internen Teams sind spürbar entlastet, während Kunden jederzeit schnelle und verlässliche Unterstützung erhalten. Typische Fragen zu Produkten, Anwendungsmöglichkeiten, Versand und Preisen beantwortet der KI-Assistent konsistent und präzise.

Erfolgsfaktoren

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war die iterative Entwicklung: Der KI-Assistent wurde fortlaufend mit realen Fragen getestet und optimiert, bis er auch komplexere Anliegen zuverlässig bearbeiten konnte. Ebenso entscheidend war die enge Zusammenarbeit mit den Fachbereichen von MATHY, deren Wissen direkt in die Lösung einfloss. Auf diese Weise entstand ein praxisnahes System, das schnell spürbaren Nutzen brachte und eine hohe Akzeptanz fand.

Ausblick

Der KI-Assistent arbeitet derzeit als wissensbasierter Frage-Antwort-Bot. MATHY plant, die Lösung schrittweise auszubauen – unter anderem durch eine direkte Anbindung an das CRM-System sowie durch die Integration von Bestell- und Serviceprozessen. Außerdem soll die KI künftig mehrsprachig arbeiten, um auch internationale Kunden beraten zu können. So entwickelt sich der Assistent nach und nach zu einem digitalen Service-Agenten, der weit über die reine Auskunft hinausgeht und den Kundenservice nachhaltig stärkt.

Consileon integriert jetzt auch Datenschutz- und Notfallmanagement

Seit 2022 ist Consileon offizieller Integrationspartner von CONTECHNET, einem führenden deutschen Softwarehersteller für Managementsysteme im Bereich Informationssicherheit, Datenschutz und Notfallmanagement. Als Silver Business Partner haben wir unsere Kunden bisher bei der Einführung und Integration von Informationssicherheitsmanagementsystemen (ISMS) begleitet und damit den Grundstein für eine strukturierte und nachhaltige Informationssicherheit gelegt.

Nun erweitern wir unsere Partnerschaft: Consileon ist ab sofort auch zertifizierter Partner für die CONTECHNET-Module Datenschutzmanagement (DSM) und Notfallmanagement inklusive Business Continuity Management (BCM). Damit bieten wir unseren Kunden künftig ein noch breiteres Portfolio an integrierten Lösungen, die alle Aspekte moderner Cyber-Resilienz abdecken.

Ganzheitlicher Ansatz: Von Cyber-Sicherheit zu Cyber-Resilienz

Während früher häufig von Cyber-Sicherheit gesprochen wurde, rückt heute zunehmend der Begriff Cyber-Resilienz in den Mittelpunkt. Der Unterschied liegt im Ansatz: Cyber-Sicherheit konzentriert sich auf den Schutz vor Angriffen, während Cyber-Resilienz zusätzlich die Fähigkeit umfasst, auf Sicherheitsvorfälle vorbereitet zu sein, angemessen zu reagieren und sich schnell davon zu erholen.

Das Thema Notfallmanagement ist damit ein wesentlicher Bestandteil moderner Resilienzstrategien. Durch die Integration von ISMS, DSM und BCM unterstützt die CONTECHNET Software Suite Unternehmen dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen, Abhängigkeiten zu verstehen und im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben – technisch, organisatorisch und strategisch.

Mehr Effizienz durch integrierte Managementsysteme

Mit der CONTECHNET Software Suite profitieren Unternehmen von einem ganzheitlichen Ansatz, der verschiedene Managementsysteme miteinander verbindet. Informationssicherheit (ISMS), Datenschutz (DSM) und Notfallmanagement (BCM) lassen sich so zentral und effizient steuern.

Ein besonderer Vorteil liegt in der gemeinsamen Nutzung von Stammdaten und Assets über alle Module hinweg. Das bedeutet: Prozesse müssen nicht mehrfach gepflegt werden, Schnittstellenprobleme werden reduziert, und Zusammenhänge zwischen Sicherheits-, Datenschutz- und Notfallmaßnahmen bleiben jederzeit transparent.

Darüber hinaus unterstützt die Plattform auch weitere Standards und Regulatoriken – etwa ISO 9001 (Qualitätsmanagement), TISAX oder die Umsetzung der NIS-2-Richtlinie. So entsteht ein integriertes System, das Unternehmen hilft, ihre Compliance-Anforderungen zu erfüllen und ihre Cyber-Resilienz nachhaltig zu stärken.

Consileon als starker Partner für ganzheitliche Sicherheit

Mit der erweiterten Partnerschaft zu CONTECHNET baut Consileon sein Leistungsportfolio im Bereich Cybersecurity konsequent aus. Unsere Kunden profitieren von praxisnaher Beratung, technischer Expertise und Lösungen, die sich flexibel an individuelle Anforderungen anpassen lassen.

Ob Informationssicherheit, Datenschutz oder Business Continuity – wir unterstützen Unternehmen dabei, ihre Sicherheits- und Compliance-Strukturen zukunftssicher zu gestalten. Gemeinsam mit CONTECHNET schaffen wir so die Basis für nachhaltige Cyber-Resilienz – für Organisationen, die nicht nur widerstandsfähig, sondern anpassungsfähig bleiben.

Chancengleichheit von Frauen und Männern als Schlüssel für Zukunftsfähigkeit und Stabilität in der Finanzbranche

Die Finanzbranche gehört zu den wichtigsten Säulen der deutschen Wirtschaft. Sie versorgt Unternehmen mit Kapital, sorgt für einen funktionierenden Zahlungsverkehr und bietet Absicherung für unterschiedlichste Lebenslagen. Mit ihrer zentralen Rolle für Investitionen, Wachstum und Stabilität trägt sie wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung bei und übernimmt damit auch gesellschaftliche Verantwortung.

In einer Zeit, in der Themen wie Gleichstellung und Vielfalt wieder verstärkt diskutiert und Diversitätsprogramme eingestellt werden, ist es wichtig, den Blick auf die wirtschaftliche Relevanz zu richten. Diversität ist kein Nischenthema. Sie entscheidet über Zukunftsfähigkeit, Wettbewerbsstärke und Innovationskraft. Unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Denkweisen entstehen nur dort, wo Vielfalt tatsächlich gelebt wird.

Diversität umfasst viele Dimensionen wie Geschlecht, Alter, Herkunft, Ausbildung und Denkweisen. Besonders deutlich zeigt sich der Handlungsbedarf jedoch bei der Geschlechterverteilung: Frauen sind in Führungspositionen und Vorständen der Finanzbranche nach wie vor stark unterrepräsentiert. Über Jahrzehnte hinweg war die Branche männlich dominiert. Heute ist klar: Divers zusammengesetzte Teams treffen bessere Entscheidungen, entwickeln innovativere Ideen und setzen sich besser in eine vielfältige Kundschaft hinein. Zahlreiche Studien bestätigen diesen Zusammenhang.1 2

Ein weiterer Faktor ist der demografische Wandel. Bis 2036 erreichen rund 20 Millionen Menschen in Deutschland das Rentenalter.3 Schon heute fehlen der Finanzbranche Fachkräfte – im zweiten Quartal 2025 waren rund 39.000 Stellen unbesetzt.4 Die Teams vieler Banken weisen ein Durchschnittsalter von über 45 Jahren auf, und in den kommenden zehn Jahren wird voraussichtlich ein Drittel der Belegschaft in den Ruhestand gehen.5 6 Damit wächst der Druck, junge Talente zu gewinnen – einschließlich mehr Frauen in Führungspositionen.

Auch auf Kundenseite wächst die Sensibilität für das Thema Vielfalt. Untersuchungen zeigen, dass Diversität und Inklusion zunehmend Einfluss auf Kaufentscheidungen haben. Fehlende Maßnahmen können dazu führen, dass Kunden Unternehmen meiden. Für Banken bedeutet das, dass Diversität nicht nur ein interner Erfolgsfaktor ist, sondern auch ein Kriterium, um junge Kunden anzusprechen und langfristig zu binden.7

Die Branche reagiert bereits: Es entstehen neue Kommunikationsstrategien, moderne Kampagnen und sichtbare Vorbilder. Banken sind auf Plattformen wie TikTok präsent, posten auf LinkedIn und werben mit einer offenen, inklusiven Unternehmenskultur. Ziel ist es nicht nur, Nachwuchs zu gewinnen, sondern ein Umfeld zu schaffen, in dem sich unterschiedliche Menschen langfristig wohlfühlen und ihr Potenzial entfalten können.

Trotz dieser Fortschritte besteht Handlungsbedarf. Frauen machen rund 40 % der Belegschaft aus, stellen jedoch nur 26 % der Führungskräfte.8 In den Vorständen börsennotierter Finanzunternehmen in Deutschland lag der Anteil 2024 bei 19,8 %.9

Die Politik hat darauf reagiert: Seit 2021 gilt für börsennotierte Unternehmen die Vorgabe, dass ab drei Vorständen mindestens eine Frau und mindestens ein Mann vertreten sein müssen.10 Ziel ist es, Chancengleichheit zu fördern und Unternehmen zu motivieren, ihre Führungsstrukturen so auszurichten, dass Frauen den gleichen Zugang haben wie Männer.

Abbildung 1: Die Vorteile von Diversität auf einen Blick (Eigene Darstellung)

Herausforderungen für Frauen im heutigen Arbeitsumfeld

Das Arbeitsumfeld stellt Frauen vor Hürden, die aus organisationalen Strukturen, gesellschaftlichen Erwartungen und persönlichen Rahmenbedingungen resultieren. Dazu zählen gesellschaftlich geprägte Rollenmuster, die Anforderungen an Führung mit traditionellen Erwartungen an Frauen in Konflikt bringen können. Hinzu kommen politische Rahmenbedingungen wie das Ehegattensplitting oder das Elterngeld, die in der Praxis häufig traditionelle Rollenverteilungen begünstigen, weil sie finanzielle Anreize setzen, die meist zulasten der Erwerbstätigkeit von Frauen gehen. Genauso beeinflussen die persönliche familiäre Situation, insbesondere die Geburt von Kindern oder die Pflege von nahen Angehörigen, den Karriereweg von Frauen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine häufig diskutierte Herausforderung.

Des Weiteren ergeben sich Herausforderungen durch Strukturen, Prozesse, Arbeitsklima und Arbeitsumfeld in den Unternehmen selbst. Was alle verbindet: der Arbeitsplatz. Unternehmen haben eine zentrale Schlüsselrolle, selbst wenn diese nicht allein gesellschaftliche Normen aufbrechen, persönliche familiäre Situationen ändern können und nicht der Ursprung aller Herausforderungen sind.

Die Verantwortung der Unternehmen

Durch die zentrale Rolle eines Arbeitgebers im Leben des Mitarbeitenden können Unternehmen durch die Ausgestaltung organisatorischer Strukturen und der Unternehmenskultur die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern fördern. Für den vorliegenden Kontext werden die Faktoren anhand vier zentraler Einflusskategorien betrachtet: individuell, zwischenmenschlich, soziokulturell und unternehmensbezogen. Diese Einteilung orientiert sich an gängigen Modellen in der Forschung und ermöglicht es, interne und externe Einflussfaktoren klar zu unterscheiden.

Abbildung 2: Faktoren, die Frauen in der Führung unterstützen können (Eigene Darstellung)

Handlungsansätze für Finanzdienstleister

Unternehmen verfügen über unterschiedliche Stellhebel, um die Chancengleichheit von Frauen in Führungspositionen zu verbessern. Auf individueller Ebene geht es darum, Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine Vereinbarkeit von Familie und Karriere ermöglichen, etwa durch flexible Kinderbetreuungsangebote oder klare Strukturen für den Wiedereinstieg nach der Elternzeit. Ebenso kann die gezielte Förderung der beruflichen Identifikation dazu beitragen, dass Frauen ihre Entwicklungswege aktiv verfolgen.

Zwischenmenschliche Herausforderungen können durch Maßnahmen zum Female Empowerment reduziert werden, beispielsweise durch Mentoringprogramme oder den Austausch in geschützten Netzwerken, die Frauen stärken und die Zusammenarbeit über verschiedene Ebenen hinweg fördern.

Auf soziokultureller Ebene bestehen weiterhin stereotype Erwartungen an Frauen in Führungsrollen. Unternehmen können hier durch Sensibilisierungsformate oder Trainings zum Abbau unbewusster Vorurteile ansetzen, um die Akzeptanz vielfältiger Führungsstile zu erhöhen und traditionelle Rollenmuster zu hinterfragen.

Schließlich spielen auch unternehmensbezogene Faktoren eine zentrale Rolle, etwa eine wertschätzende Unternehmenskultur, faire und transparente Vergütungsstrukturen sowie Führungskonzepte, die unterschiedliche Lebensrealitäten berücksichtigen. Ebenso kann ein klarer Rahmen für Diversität, zum Beispiel durch die konsequente Umsetzung von Zielvorgaben für den Frauenanteil sowie durch die aktive Entwicklung und Vorbereitung von Frauen auf Entscheidungsfunktionen, dazu beitragen, Frauen wirksam in Führungspositionen zu bringen und zu halten.

Entscheidend ist, dass Frauen und Männer gleichermaßen an diesem Prozess beteiligt sind. Nur gemeinsam können überholte Denkmuster aufgebrochen und nachhaltige Veränderungen im Unternehmensalltag erreicht werden. Auf diese Weise entsteht ein Umfeld, in dem unterschiedliche Führungsstile und Perspektiven gleichermaßen berücksichtigt werden und das Unternehmen von besseren Entscheidungen, höherer Leistungsfähigkeit und einer motivierten Teamkultur profitiert.

Abbildung 3: Ihr Diversitätscheck (Eigene Darstellung)

Gemeinsam gesellschaftlichen Mehrwert schaffen

Die Förderung von Frauen verspricht Arbeitgebern einen breiteren Bewerbungspool, die Schaffung eines unternehmerischen und gesellschaftlichen Mehrwerts sowie generell eine positivere Wahrnehmung im (Arbeits-)Markt. Unternehmen müssen den Wandel hin zu Gleichberechtigung und Chancengleichheit aktiv mitgestalten.

Jedes Unternehmen ist durch unterschiedliche Werte, Strukturen, Kulturen und Menschen geprägt und genau deshalb benötigt es individuell zugeschnittene Lösungen für Ihr Unternehmen. Machen Sie den Diversitätscheck für Ihr Unternehmen und nutzen Sie die oben genannten Maßnahmen, um kurzfristig Erfolge zu erzielen. Langfristig empfehlen wir ein konkret auf Ihr Unternehmen zugeschnittenes Konzept. Durch unser breites Spektrum in der Finanzbranche konnten wir uns als Consileon umfangreiche Expertise in den unterschiedlichsten Reifegraden von Diversität in Unternehmen aufbauen und freuen uns auf einen Austausch mit Ihnen zum Thema Chancengleichheit.

Abbildung 4: Gemeinsam verändern (Eigene Darstellung)

Zögern Sie nicht, uns anzusprechen; wir wollen gemeinsam mit Ihnen Mehrwert für Ihr Unternehmen und die Gesellschaft schaffen. Dabei möchten wir konkrete Impulse für Diversität und Female Empowerment setzen und zeigen, wie vielfältige Perspektiven die Zukunft Ihres Unternehmens und der Branche stärken können. Mit dem Female Executive Club bietet Consileon eine Plattform für Austausch, Vernetzung und Inspiration, um Diversität in der Finanzbranche praxisnah voranzubringen. Bei unserem Format „Women’s Business Evening“ möchten wir gemeinsam Themen vertiefen, einander inspirieren und als Vorbilder vorangehen.


  1. Harvard Business Review: Why Diverse Teams Are Smarter ↩︎
  2. McKinsey & Company: Delivering through diversity ↩︎
  3. Tagesschau: Fast 20 Millionen Babyboomer gehen bis 2036 in Rente ↩︎
  4. Handelsblatt: Finanzbranche sucht in Deutschland zehntausende neue Mitarbeiter ↩︎
  5. statista: Altersstruktur in Unternehmen in Deutschland nach Branchen und Anzahl der Beschäftigten im 2. Quartal 2023 ↩︎
  6. FAZ: Belegschaft deutscher Banken wird jünger ↩︎
  7. IAS: MARKENKOMMUNIKATION IM ZEITALTER VON DIVERSITÄT UND INKLUSION ↩︎
  8. private banking magazin: So ist es um die Diversität in der Finanzbranche bestellt ↩︎
  9. statista: Frauenanteil in den Vorständen großer deutscher Banken bis 2024| Statista ↩︎
  10. Bundesministerim für Justiz und Verbraucherschutz: BMJV – Frauenquote ↩︎