Ausgezeichnete Automotive Expertise von Consileon

Am 07. April 2026 gab die Plattform The Consulting Report die Top 10 Berater und Führungskräfte 2026 in der Rubrik „Automotive“ bekannt. Wir freuen uns außerordentlich, dass unser Kollege Philipp Mostowys unter ihnen ist!

Top-Beratung für die Automobilbranche

Als Principal bei Consileon verantwortet Philipp Mostowys Beratungsinitiativen an der Schnittstelle von Automotive Engineering, IT-Transformation und neuen Industrie-Ökosystemen. Gemeinsam mit seinem Team unterstützt er Automobilhersteller und Zulieferer dabei, komplexe Transformationsprogramme erfolgreich umzusetzen und zugleich operative Stabilität in hochregulierten Umfeldern sicherzustellen. Dabei reicht das Leistungsspektrum von der Entwicklung neuer Fähigkeiten und Portfolios über die Umsetzung großskaliger Transformationen bis hin zur Integration neuer Betriebsmodelle und digitaler Plattformen.

Ein besonderer Fokus seiner Arbeit liegt auf drei zentralen Themenfeldern der Automobilindustrie: unternehmensübergreifende Datenökosysteme wie Catena-X , agile Transformation in Engineering-Organisationen sowie Enterprise-Prozess- und Fähigkeitsmodelle wie Automotive SPICE. In diesen Bereichen begleitet er OEMs und Tier-1-Zulieferer dabei, neue Anforderungen in bestehende Entwicklungs- und IT-Landschaften zu integrieren.

Über die Auszeichnung

Der Automobilsektor befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel: Elektrifizierung, Software-defined Vehicles und neue regulatorische Anforderungen erhöhen die Komplexität entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Berater wie Philipp Mostowys leisten einen entscheidenden Beitrag, um diese Transformation strukturiert und nachhaltig zu gestalten – durch fundierte Branchenexpertise, methodische Stärke und die Fähigkeit, strategische Initiativen in die operative Umsetzung zu überführen. Die Auszeichnung des Consulting Report unterstreicht die Relevanz dieser Arbeit und bestätigt die Position von Consileon als kompetenter Partner in der Transformation der Automobilindustrie.

Die Auswahl der Preisträger erfolgte in einem mehrstufigen Verfahren, das sowohl eingereichte Nominierungen als auch eine detaillierte Bewertung durch führende Automotive-Experten in der Beratungsbranche umfasste. Die vollständige Rangliste finden Sie hier.

Consileon gratuliert allen Gewinnern und ist besonders stolz auf diese Auszeichnung!

MaRisk-Compliance, GenAI und zukunftsfähige Lösungen für die Finanzbranche

Am 5. Mai 2026 trifft sich die Finanzbranche in Bonn zum VÖB KI-Camp 2026. Nach der erfolgreichen Erstauflage im Vorjahr verbindet das Format erneut klassische Konferenzbestandteile mit dem offenen Austausch eines Barcamps. Genau diese Kombination macht die Veranstaltung besonders wertvoll: Fachliche Impulse von Experten treffen auf interaktive Sessions, die von den Teilnehmern selbst gewählt und gestaltet werden.

Unter dem Motto „KI trifft Expertise – innovative Lösungen für die Finanzwelt von morgen“ steht 2026 die Verbindung von technologischer Innovation und menschlichem Know-how im Mittelpunkt. Gerade für Finanzinstitute wird immer deutlicher, dass KI nicht isoliert als Technologiethema betrachtet werden darf. Entscheidend ist, wie sie in bestehende Prozesse, regulatorische Anforderungen und fachliche Entscheidungsstrukturen eingebettet wird. Genau an dieser Schnittstelle zwischen Innovation, Governance und operativer Umsetzbarkeit setzt der Austausch auf dem KI-Camp an.

Consileon ist auch dieses Jahr wieder mit dabei: Dr. Thilo Gaul, Dr. Jörg Schlösser und Sebastian Wagmann stehen für den fachlichen Austausch rund um KI, Regulatorik und konkrete Anwendungsfälle in der Finanzbranche zur Verfügung:

MaRisk mit KI effizienter prüfen und regulatorische Sicherheit stärken

Für viele Banken ist die Einhaltung der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) mit erheblichem Aufwand verbunden. Die Pflege der schriftlich fixierten Ordnung, die Prüfung umfangreicher Dokumentationen und die Anpassung an neue regulatorische Anforderungen erfolgen in vielen Häusern noch immer manuell. Das bindet Ressourcen, erschwert die Nachweisführung und erhöht den Abstimmungsaufwand zwischen Fachbereichen, Compliance und Revision.

Genau hier setzt der Consileon Compliance Manager an. Die Lösung unterstützt Finanzinstitute dabei, MaRisk-relevante Dokumente KI-gestützt zu analysieren, Abweichungen transparent zu machen und Lücken systematisch zu identifizieren. So entsteht eine belastbare Grundlage für interne Prüfungen, externe Audits und die laufende Weiterentwicklung regulatorischer Dokumentationen.

In der Praxis bedeutet das: Richtlinien, Risikohandbücher und weitere relevante Unterlagen können automatisiert auf Konsistenz und MaRisk-Konformität geprüft werden. Die KI identifiziert fehlende Regelungen, Inkonsistenzen und kritische Passagen und liefert zugleich nachvollziehbare Hinweise zur Verbesserung. Die fachliche Validierung bleibt dabei bewusst beim Menschen. Auf diese Weise verbindet der Ansatz technologische Effizienz mit regulatorischer Sorgfalt und schafft eine revisionssichere, nachvollziehbare Prüfungsgrundlage.

KI, Fachlichkeit und Qualitätssicherung wirksam zusammenführen

Ein leistungsfähiger KI-Einsatz im regulatorischen Umfeld erfordert mehr als nur ein Sprachmodell. Entscheidend sind die Qualitätssicherung der Ergebnisse und die Einbettung in belastbare Prozesse. Der Consileon Compliance Manager basiert auf leistungsfähigen Large Language Models und ergänzt diese um ein Qualitätssicherungs-Framework, das die Stabilität und Kontexttreue der Ausgaben zusätzlich absichert.

Damit entsteht ein Ansatz, der nicht nur technische Automatisierung ermöglicht, sondern auch den Anforderungen an Governance, Transparenz und Verlässlichkeit gerecht wird. Gerade mit Blick auf die steigende regulatorische Relevanz von KI und die Anforderungen des EU AI-Acts wird deutlich, wie wichtig diese Kombination aus KI, Qualitätssicherung und fachlicher Kontrolle ist.

Ein konkretes Beispiel aus dem Projektkontext zeigt den Mehrwert: Wenn Institute nach regulatorischen Änderungen eine Vielzahl bestehender Richtlinien prüfen und anpassen müssen, verkürzt die KI-gestützte Voranalyse den manuellen Sichtungsaufwand erheblich. Gleichzeitig lassen sich Prüfergebnisse strukturierter dokumentieren, was die Zusammenarbeit mit Revision, Wirtschaftsprüfung und Aufsicht spürbar erleichtert.

Consileon vor Ort: Speaker und Live-Demo

Besuchen Sie Consileon beim VÖB KI-Camp 2026 in Bonn und tauschen Sie sich mit unseren Experten über aktuelle KI-Trends, regulatorische Herausforderungen und konkrete Anwendungsfälle rund um die MaRisk-Compliance aus:

Mit dem Consileon Compliance Manager zeigen wir vor Ort in einer Live-Demo anhand des Beispiels MaRisk, wie sich KI sinnvoll in bestehende Compliance- und Prüfprozesse integrieren lässt. Unser Ansatz verbindet regulatorisches Fachwissen, technologische Kompetenz und Erfahrung aus Umsetzungsprojekten in der Finanzbranche. So entstehen Lösungen, die nicht nur innovativ wirken, sondern auch im Tagesgeschäft tragfähig sind.

Außerdem gehen unsere Experten mit der Session „Effiziente Compliance mit KI: Wie KI Compliance-Prozesse wirklich automatisiert – am Beispiel MaRisk“ ins Rennen. Wir sind gespannt darauf, welche Sessions die Teilnehmer gemeinsam auf die Agenda setzen und freuen uns auf neue Impulse!

Consileon bringt Praxisperspektiven zur Umsetzung neuer EU-Cyberregulatorik auf die Bühne

Cybersicherheit und regulatorische Anforderungen rücken für Unternehmen in Europa zunehmend in den Fokus. Beim IT-GRC-Kongress 2026 in Berlin gibt Andreas Grau, Cybersecurity-Experte bei Consileon, Einblicke in aktuelle Entwicklungen der europäischen Cyberregulatorik und zeigt praxisnah, wie Organisationen neue Anforderungen erfolgreich umsetzen können.

Gemeinsam mit Fabian Bauer, Rechtsanwalt bei SKW Schwarz, beleuchtet er in seinem Vortrag das Zusammenspiel von Recht, Governance und IT bei der Umsetzung von NIS-2 und dem Cyber Resilience Act. Der Vortrag findet im Rahmen des IT-GRC-Kongresses am Dienstag, 30. Juni 2026, von 09:00 bis 09:35 Uhr in Saal 2 statt. Weitere Informationen zum Vortrag gibt es hier.

Cybersicherheitsregulierung in der Praxis umsetzen

Mit der NIS-2-Richtlinie und dem Cyber Resilience Act schafft die Europäische Union ein neues regulatorisches Fundament für Cybersicherheit. Die Vorgaben betreffen zahlreiche Branchen, etwa Industrieunternehmen, Einrichtungen des Gesundheitswesens und die öffentliche Hand.

Der Vortrag zeigt, wie Unternehmen diese Anforderungen strukturiert und praxisnah umsetzen können. Im Fokus steht dabei die Priorisierung rechtlicher, organisatorischer und technischer Pflichten, was anhand von Praxisbeispielen erläutert wird. Zudem wird aufgezeigt, wie sich regulatorische Anforderungen mit etablierten Standards wie ISO 27001 verzahnen lassen.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit von Recht und IT

Ein zentraler Erfolgsfaktor bei der Umsetzung neuer Cyberregulierung ist die enge Zusammenarbeit zwischen juristischen und technischen Experten. Nur wenn regulatorische Anforderungen korrekt interpretiert und gleichzeitig technisch sinnvoll umgesetzt werden, können Organisationen nachhaltige Sicherheitsstrukturen aufbauen.

Der Vortrag von Andreas Grau und Fabian Bauer greift genau diese Schnittstelle auf. Auf Basis realer Projekterfahrungen zeigen die Referenten, welche Red Flags in der Praxis besonders häufig auftreten, wo schnelle Fortschritte möglich sind und wie sich Umsetzungsprojekte effizient strukturieren lassen.

KI-unterstützte Analyse für Compliance-Projekte

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der verantwortungsvollen Nutzung KI-gestützter Analysen in Compliance- und Cybersecurity-Projekten. Vorgestellt wird, wie Unternehmen KI zur Analyse von Dokumenten und Prozessen einsetzen können, etwa für GAP-Analysen, Red-Flag-Checks oder zur Fortschrittskontrolle. Im Mittelpunkt steht dabei der Human-in-the-loop-Ansatz: KI unterstützt die Analyse, die fachliche Bewertung und Entscheidung verbleiben jedoch bei erfahrenen Experten.

Ein Interview mit Dr. Jörg Schlösser und Sebastian Wagmann über die Entwicklung der KI-Compliance-Lösung

Regulatorische Anforderungen werden zunehmend komplexer und stellen Unternehmen vor große operative Herausforderungen. Mit dem Consileon Compliance Manager hat Consileon eine Lösung entwickelt, die weit über klassisches Monitoring hinausgeht und den gesamten Compliance-Prozess unterstützt. Doch wie ist das Produkt entstanden, und was steckt heute konkret dahinter? Darüber sprechen wir mit Dr. Jörg Schlösser, Geschäftsbereichsleiter Software Solutions, und Sebastian Wagmann, Product Owner Consileon Compliance Manager, die die Entwicklung maßgeblich geprägt haben. Im Interview geben sie Einblicke in die Vision, die Funktionen und den Mehrwert der Lösung für Unternehmen.

Herr Dr. Schlösser, Herr Wagmann, warum haben Sie sich entschieden, das „Regulatorik Radar“ umzubenennen?

Dr. Jörg Schlösser:
Der ursprüngliche Name „Regulatorik Radar“ stammt aus einer frühen Phase der Produktentwicklung. Damals lag der Fokus stark auf der Beobachtung und Analyse regulatorischer Entwicklungen, also tatsächlich auf einem „Radar“. Inzwischen hat sich das Produkt jedoch deutlich weiterentwickelt.

Sebastian Wagmann:
Heute sprechen wir von einer umfassenden Plattform, die weit über das reine Monitoring hinausgeht. Wir decken den gesamten Compliance-Prozess ab: von der Identifikation relevanter Regulatorik über die Ableitung individueller Anforderungen bis hin zur automatisierten Prüfung und zum Reporting. Der neue Name Consileon Compliance Manager trägt diesem erweiterten Anspruch Rechnung.

Was genau steckt hinter dem Consileon Compliance Manager?

Sebastian Wagmann:
Im Kern ist es eine modulare, KI-gestützte Lösung zur Bewältigung regulatorischer Anforderungen. Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, eine Vielzahl an Vorschriften effizient umzusetzen und gleichzeitig revisionssicher zu dokumentieren. Genau hier setzen wir an.

Dr. Jörg Schlösser:
Der Compliance Manager übernimmt dabei einen Großteil der operativen Arbeit: Er analysiert regulatorische Texte, übersetzt diese in konkrete Anforderungen für das Unternehmen und prüft automatisiert, ob bestehende Dokumente, Verträge und Prozesse diesen Anforderungen entsprechen. Das reduziert den manuellen Aufwand erheblich.

Der Einsatz von KI spielt eine zentrale Rolle – warum taucht das nicht im Namen auf?

Dr. Jörg Schlösser:
Das ist eine bewusste Entscheidung. KI ist für uns kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, das wir sehr gezielt als einen Baustein innerhalb eines umfassenderen Prozesses einsetzen. Der eigentliche Mehrwert entsteht nicht durch die Technologie allein, sondern dadurch, dass wir die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, um KI im Compliance-Umfeld überhaupt zuverlässig nutzbar zu machen – also durch strukturierte Prozesse, kuratierte regulatorische Inhalte und eine konsequente Qualitätssicherung.

Sebastian Wagmann:
Unser Fokus liegt klar auf dem Ergebnis für den Kunden. Wir kombinieren verschiedene funktionale Module, regulatorisches Wissen und den Einsatz mehrerer spezialisierter KI-Modelle zu einem durchgängigen System. Am Ende geht es nicht darum, dass irgendwo „KI“ draufsteht, sondern dass Compliance effizienter, nachvollziehbarer und qualitativ hochwertiger umgesetzt werden kann. Genau dafür steht der Name Consileon Compliance Manager.

Welche konkreten Funktionen bietet der Compliance Manager?

Sebastian Wagmann:
Die Lösung besteht aus mehreren funktionalen Modulen, die ineinandergreifen:

Dr. Jörg Schlösser:
Wichtig ist: Diese Module sind nicht isoliert, sondern Teil eines durchgängigen Prozesses. Genau das macht den Unterschied zu vielen Einzellösungen im Markt.

Für welche Branchen ist der Compliance Manager gedacht?

Dr. Jörg Schlösser:
Ursprünglich hatten wir einen starken Fokus auf die Finanzbranche, etwa mit Themen wie DORA oder MaRisk. Mittlerweile haben wir das Produkt bewusst geöffnet.

Sebastian Wagmann:
Heute adressieren wir unterschiedliche Branche: von Finanzdienstleistern über kritische Infrastrukturen bis hin zur Pharmaindustrie. Das gelingt durch unsere modulare Regulatorik-Bibliothek, die verschiedene Regelwerke wie DORA, NIS-2, MaRisk, GDP oder GMP abbildet und flexibel erweitert werden kann.

Was unterscheidet den Compliance Manager von klassischen Compliance-Tools?

Sebastian Wagmann:
Viele klassische Lösungen sind stark dokumentationsgetrieben oder unterstützen primär die Verwaltung von Anforderungen. Unser Ansatz ist ein anderer: Wir automatisieren die inhaltliche Arbeit.

Dr. Jörg Schlösser:
Das bedeutet konkret: Die Software liest und versteht regulatorische Texte sowie Unternehmensdokumente und führt eigenständig Analysen durch. Das ist ein qualitativer Sprung. Der Mensch bleibt in der Kontrolle, aber die zeitintensive Vorarbeit übernimmt die Maschine.

Wie läuft die Einführung in einem Unternehmen ab?

Sebastian Wagmann:
Wir starten mit den relevanten Regelwerken und richten das System auf die spezifischen Anforderungen des Unternehmens aus. Danach können direkt Dokumente und Verträge analysiert werden.

Dr. Jörg Schlösser:
Wichtig ist uns ein pragmatischer Ansatz: schnelle Einsatzfähigkeit, klare Ergebnisse und eine nahtlose Integration in bestehende Prozesse. Die Nutzer sollen möglichst schnell einen echten Mehrwert sehen.

Welche Rolle spielt das Thema Nachweisbarkeit gegenüber Aufsichtsbehörden?

Dr. Jörg Schlösser:
Eine zentrale Rolle. Es reicht heute nicht mehr, compliant zu sein. Man muss es auch jederzeit belegen können.

Sebastian Wagmann:
Deshalb legen wir großen Wert auf revisionssichere Dokumentation und nachvollziehbare Ergebnisse. Jede Analyse, jede Empfehlung der KI ist begründet und transparent. Das erleichtert sowohl interne Prüfungen als auch die Kommunikation mit Aufsichtsbehörden.

Zum Abschluss: Was ist Ihr Anspruch an den Consileon Compliance Manager?

Sebastian Wagmann:
Wir wollen Compliance von einer reaktiven Pflichtaufgabe zu einem steuerbaren, effizienten Prozess machen.

Dr. Jörg Schlösser:
Und vor allem: Wir wollen Fachbereiche spürbar entlasten. Wenn weniger Zeit für manuelle Prüfungen aufgewendet werden muss, entsteht Raum für die wirklich wichtigen Themen – strategische Fragestellungen und unternehmerische Entscheidungen.

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Warum sich die digitale Customer Journey verschiebt

Die Digitalisierung der Automobilbranche betrifft nicht nur das Fahrzeug selbst, sondern auch die Art und Weise, wie Kunden auf neue Modelle aufmerksam werden und sich ihre Wunschfahrzeuge zusammenstellen. Immer häufiger beginnt die Fahrzeugrecherche direkt in KI-basierten Such- und Dialogsystemen, anstatt wie viele Jahre üblich auf der Hersteller-Website. Kauf- und Vergleichsfragen werden dort beantwortet, ohne dass ein Klick auf die Seite eines Herstellers (OEM = Original Equipment Manufacturer) erforderlich ist.

Diese Entwicklung hat weitreichende Folgen: Sichtbarkeit, Markenführung und Datensouveränität geraten unter Druck. Klassische Mechanismen wie organischer Traffic oder der Fahrzeugkonfigurator verlieren an Wirkung.

Gleichzeitig entsteht eine neue strategische Rolle für die OEM-Website:
Nicht mehr primär als Einstiegspunkt, sondern als Orchestrator der Customer Journey und als Single Source of Truth für Produkte, Preise, Verfügbarkeit und Marke.

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Im Fokus stehen dabei nicht kurzfristige Trends, sondern konkrete strategische Handlungsfelder für Marketing, IT und digitale Vertriebssysteme im Automotive-Umfeld.

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Ein Interview mit Alexander Finke, Senior IT-Project Manager bei Consileon

Daten sind die Grundlage für Künstliche Intelligenz, Automatisierung und fundierte Managemententscheidungen. Gleichzeitig kämpfen viele Unternehmen mit Datensilos, unklaren Verantwortlichkeiten und Engpässen in der IT. Data Mesh verspricht einen grundlegenden Perspektivwechsel. Im Interview erklärt Alexander Finke, warum zentrale Datenarchitekturen oft an ihre Grenzen stoßen, was sich mit Data Mesh konkret verändert und wie Unternehmen die Transformation strukturiert angehen. 

Herr Finke, warum stoßen klassische, zentrale Datenarchitekturen heute an ihre Grenzen? 

In vielen Organisationen ist die IT oder ein zentrales Datenteam die zentrale Drehscheibe für nahezu alle Datenanfragen. Das führt zwangsläufig zu Engpässen, hier ein Beispiel:

Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten im Fachbereich und erhalten die Aufgabe, eine neue Auswertung zu erstellen. Zunächst wissen Sie nicht einmal, ob die benötigten Daten im Unternehmen existieren. Sie fragen Kollegen, telefonieren sich durch, erfahren schließlich, dass es Daten gibt – aber nicht, wer sie verantwortet. Nachdem die Zuständigkeit geklärt ist, müssen Sie bei der IT einen Zugriff beantragen. Dann stellt sich die Frage, wie Sie die Daten in Ihr Analyse-Tool bekommen. Häufig endet es in Exporten, CSV-Dateien und nicht mehr tagesaktuellen Datenständen. Und selbst wenn die Auswertung steht, weiß kaum jemand im Unternehmen davon. 

Das Problem ist weniger technologisch als strukturell: Daten werden zentral verwaltet, aber dezentral erzeugt und genutzt. Diese Diskrepanz führt zu langen Abstimmungswegen, zu Verzögerungen und zu Unklarheiten bei den Verantwortlichkeiten für die Datenqualität. 

Was macht Data Mesh anders? 

Data Mesh dreht die Perspektive um. Daten werden als eigenständige Produkte verstanden, sogenannte Data Products, die von den jeweiligen Fachdomänen verantwortet werden. Die Fachbereiche übernehmen die Hoheit über ihre Daten und definieren deren Qualität, Beschreibung und Nutzbarkeit. Die IT agiert dabei als Enabler. Sie stellt die Self-Service-Plattform bereit und schafft das technologische Fundament, auf dem Datenprodukte entwickelt, gefunden und genutzt werden können. Gleichzeitig automatisiert sie zentrale Leitplanken für Governance, Interoperabilität und Sicherheit und stellt sicher, dass gemeinsam definierte Standards eingehalten werden. 

Man kann sagen: Verantwortung dezentral, Leitplanken zentral. Dieses Zusammenspiel schafft Klarheit, Geschwindigkeit und Skalierbarkeit. 

Welche typischen Fragen stellen Unternehmen, wenn sie sich erstmals mit Data Mesh befassen? 

Viele Unternehmen fragen: Bedeutet das einen Kontrollverlust für die IT? Entsteht dadurch nicht noch mehr Komplexität? Die Antwort ist nein, wenn es richtig umgesetzt wird. Data Mesh ist kein Wildwuchs-Modell. Es braucht klare Domänenschnitte, definierte Rollen und eine föderierte Governance. Die IT setzt verbindliche Standards für Sicherheit, Compliance und Interoperabilität. Innerhalb dieser Leitplanken agieren die Fachbereiche eigenverantwortlich. 

Eine weitere häufige Frage ist, ob Data Mesh nur für sehr große Organisationen geeignet ist. Unsere Erfahrung zeigt: Der Ansatz ist skalierbar. Entscheidend ist weniger die Unternehmensgröße als vielmehr die Komplexität der Datenlandschaft und die Anzahl der beteiligten Domänen. 

Wichtig ist aber auch, ehrlich zu sein: Data Mesh skaliert langfristig deutlich besser, erfordert jedoch initial mehr Aufwand. Rollen, Verantwortlichkeiten, Datenproduktdenken und Plattformstrukturen müssen aufgebaut werden. Der Ansatz lohnt sich besonders für Unternehmen, die viele Datenquellen und Fachbereiche koordinieren müssen, KI oder Analytics breit einsetzen wollen oder bei denen zentrale Datenteams regelmäßig zum Engpass werden.  

Was verändert sich konkret für die Fachbereiche? 

Fachbereiche werden zu aktiven Datenverantwortlichen. Sie wissen am besten, wie ihre Daten entstehen, was sie bedeuten und wie sie genutzt werden. Im Data-Mesh-Modell definieren sie ihre Datenquellen bewusst als Produkte, dokumentieren sie strukturiert und stellen sie anderen Teams zur Verfügung. 

Der Unterschied zeigt sich im Alltag: Statt Hilfe bei Kollegen zu suchen oder IT-Tickets zu erstellen, greifen Mitarbeiter auf einen zentralen Datenkatalog zu. Dort finden sie das passende Datenprodukt mit Beschreibung, Qualitätsangaben, Verantwortlichen und Zugriffsregeln und können es direkt in ihrem Analysewerkzeug nutzen. Ergebnisse entstehen schneller, sind reproduzierbar und lassen sich wiederum als eigenes Datenprodukt bereitstellen. 

Warum ist Excel so beliebt und was bietet Data Mesh?

Excel ist beliebt, weil Fachbereiche damit eigenständig Lösungen entwickeln können. Data Mesh überträgt dieses Prinzip auf Unternehmensdaten, strukturiert, governancekonform und skalierbar. So sinken Abhängigkeiten, Entscheidungen werden beschleunigt und der Fachbereich wird vom Anforderungssteller zum aktiven Treiber datenbasierter Wertschöpfung. 

Und welche Rolle spielt die IT in diesem Modell? 

Die IT wird strategischer. Statt jede einzelne Datenanfrage operativ zu bedienen, konzentriert sie sich auf Plattformaufbau, Governance, Sicherheitsstandards und Architektur. Sie stellt sicher, dass Datenprodukte interoperabel sind, Compliance-Anforderungen erfüllen und unternehmensweit nutzbar bleiben. Dadurch wird die IT von vielen Routineaufgaben entlastet und kann sich auf wertschöpfende Themen wie KI-Infrastruktur oder Advanced Analytics konzentrieren. 

Welche organisatorischen Schritte sind für eine erfolgreiche Einführung entscheidend? 

Der Übergang zu Data Mesh ist kein reines IT-Projekt. Er betrifft Organisation, Rollenverständnis und Zusammenarbeit. Zunächst müssen Domänen klar identifiziert und Verantwortlichkeiten definiert werden. Das bedeutet: Es braucht ein neues Rollenverständnis in den Fachbereichen sowie klare Zuständigkeiten für Datenprodukte. Dieser organisatorische Wandel ist der entscheidende Hebel für den Erfolg. Parallel wird eine technische Plattform aufgebaut, die Self-Service, Suche und Datennutzung ermöglicht und schrittweise an die spezifischen Anforderungen des Unternehmens angepasst wird. Die Datenquellen werden sukzessive angebunden. Gleichzeitig werden Governance-Regeln festgelegt, die zentral vorgegeben und dezentral umgesetzt werden. 

Wir empfehlen einen schrittweisen Transformationsansatz mit Pilotdomänen. So entstehen erste Datenprodukte unter realen Bedingungen, während Organisation und Technologie sich synchron entwickeln und der Einstieg in die dezentrale Datenwelt kontrollierbar bleibt.

Was ist Ihrer Meinung nach der größte Nutzen? 

Mich motiviert an Data Mesh insbesondere, dass Menschen wieder selbstbestimmter mit Daten arbeiten können. In vielen Unternehmen sehe ich hochqualifizierte Mitarbeiter, die unnötig Zeit in Abstimmungen und Warteprozessen verlieren. Wenn Fachbereiche eigenständig handeln können, werden Projekte schneller, Entscheidungen fundierter und die tägliche Arbeit deutlich befriedigender. Für mich geht es nicht nur um Architektur, sondern auch darum, produktives Arbeiten zu ermöglichen. 

Welche Rolle spielt Data Mesh im Kontext von KI? 

KI lebt nicht nur von zugänglichen und qualitativ hochwertigen Daten, sondern vor allem vom richtigen Kontext. Modelle liefern besonders gute Ergebnisse, wenn sie verstehen, was Daten bedeuten, wie sie entstanden sind und in welchem fachlichen Zusammenhang sie stehen. Genau hier liegt in vielen Unternehmen das Problem: Daten sind zwar technisch verfügbar, aber ihr fachlicher Kontext ist weder sauber dokumentiert noch eindeutig verantwortet. Besonders bei KI-Anwendungen, die direkt auf Rohdaten arbeiten oder automatisierte Auswertungen erzeugen sollen, fehlt häufig genau dieses Domänenwissen. 

Data Mesh schafft hier eine wichtige Grundlage. Wenn Daten als klar definierte Datenprodukte vorliegen, inklusive Beschreibung, Qualitätssicherung, Verantwortlichkeit und fachlicher Einordnung, wird dieser Kontext systematisch mitgeliefert. Dadurch können KI-Modelle deutlich präziser arbeiten, konkrete Fragen korrekt beantworten und belastbare, automatisierte Analysen erzeugen. KI-Initiativen werden so nicht nur technisch möglich, sondern auch fachlich fundiert und organisatorisch tragfähig. 

Data Mesh mit Consileon: Von der Standortbestimmung bis zur Transformation 

Consileon begleitet Unternehmen bei der Einführung von Data Mesh strategisch, technologisch und organisatorisch. Von der Analyse bestehender Datenarchitekturen über die Definition von Domänen und Governance-Modellen bis hin zur technischen Plattformintegration entsteht eine zukunftsfähige Datenorganisation mit klaren Verantwortlichkeiten und hoher Skalierbarkeit. 

Zukunft der Mobilität gestalten mit Agilität, Catena-X und KI

Vom 4. bis 5. Mai 2026 trifft sich die Automotive Branche im Estrel Congress Center Berlin zur Automotive Masterminds 2026. Die Konferenz steht unter dem Leitmotiv, dass erfolgreiche Transformation heute aus dem Zusammenspiel von Software, Kultur und Führung hervorgeht. Genau dieser Dreiklang entscheidet darüber, wie Hersteller, Zulieferer, Automobilhändler, Importeure und Autobanken ihre Organisationen zukunftsfähig aufstellen.

Für die Branche ist die Ausgangslage klar: Fahrzeuge werden softwarezentrierter, Wertschöpfungsketten datengetriebener und Entwicklungszyklen deutlich kürzer. Gleichzeitig steigt der Druck, die Elektrifizierung wirtschaftlich umzusetzen, regulatorische Anforderungen sicher zu erfüllen und neue Technologien schneller in die operative Realität zu überführen.

Agilität als Erfolgsfaktor in der Produkt- und Organisationsentwicklung

Ein zentrales Thema der Konferenz ist Agilität. In der Automobilindustrie geht es längst nicht mehr nur um Methoden, sondern um die Fähigkeit, Produkte, Prozesse und Entscheidungen in kürzeren Zyklen wirksam weiterzuentwickeln. Gerade in einem softwaregetriebenen Umfeld müssen Unternehmen schneller lernen, priorisieren und umsetzen, ohne dabei Qualität, Sicherheit oder Governance aus dem Blick zu verlieren.

Aus Projekten wissen wir, dass genau hier ein wesentlicher Hebel liegt. Wenn OEMs und Zulieferer Entwicklung, Fachbereiche und IT enger verzahnen, entstehen belastbare Entscheidungswege und kürzere Time-to-Market. Ein typisches Beispiel ist die Neuorganisation von Produktsteuerung und Entscheidungsroutinen in Transformationsprogrammen: Sobald Verantwortlichkeiten klarer, Abstimmungen schlanker und Prioritäten transparenter werden, steigen nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Umsetzungsqualität.

Wie eine solche Kultur konkret gestaltet werden kann, zeigt auch der Workshop von Gesa Luise Rittinghaus, Principal bei Consileon Business Consultancy GmbH: „Fast beats perfect: Building a culture that thrives on rapid product cycles“ am 4. Mai 2026 von 16:00 bis 18:00 Uhr im Breakout Room 1. Organisationen brauchen nicht nur neue Prozesse, sondern auch ein Führungs- und Kulturverständnis, das schnelle Lernzyklen aktiv unterstützt. Gesa Luise Rittinghaus ist bereits im Speaker-Line-up der Automotive Masterminds 2026 aufgeführt.

Catena-X schafft datengetrieben Vertrauen und Effizienz entlang der Wertschöpfungskette

Ein zweiter Schwerpunkt ist Catena-X. Für viele Unternehmen ist das Datenökosystem inzwischen weit mehr als nur ein Technologieprojekt. Es entwickelt sich zu einem strategischen Enabler für Transparenz, Compliance und Zusammenarbeit entlang der Lieferkette. Ziel ist ein standardisierter und sicherer Datenaustausch zwischen OEMs, Tier 1, Tier 2 sowie weiteren Partnern. Dadurch lassen sich Informationen zu Nachhaltigkeit, Zertifizierungen, Angebot & Nachfrage oder Rückverfolgbarkeit konsistenter und effizienter bereitstellen.

Gerade für Zulieferer eröffnet Catena-X neue Möglichkeiten, seine Liefernetzwerke belastbarer zu bedienen, insb. bei steigenden Anforderungen der OEMs. Parallel dazu steigt jedoch die wahrgenommene Komplexität durch Datenmodelle, Governance, Integration und organisatorische Anschlussfähigkeit. In der Praxis zeigt sich: Der Mehrwert entsteht nicht nur durch die technische Anbindung, sondern erst dann wenn Datamanagement, Knowhow Aufbau in internen Teams und End-to-End Umsetzung von Use Cases sauber mitgedacht werden.

Consileon unterstützt Unternehmen dabei, Catena-X nicht isoliert zu betrachten, sondern in eine tragfähige Transformationsarchitektur einzubetten. Dazu gehören etwa die Priorisierung konkreter Use Cases, Optimierung des Data Managements, App- & Prozessintegration sowie Kompetenzaufbau interner Teams , die die tatsächlich die Zusammenarbeit erleichtern. So wird durch Data Excellence aus Compliance-Anforderungen ein operativer Vorsprung, der Geschäftsbeziehungen sichert und Kostenstrukturen verschlankt.

KI als übergreifender Impuls für die Automobilindustrie

Ein weiteres wichtiges Kernthema der Automotive Masterminds 2026 ist Künstliche Intelligenz. In der Automobilindustrie wird KI zunehmend zu einem zentralen Hebel, um Prozesse effizienter zu gestalten, Entscheidungen fundierter vorzubereiten und neue Potenziale in Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service zu erschließen. Dabei geht es nicht nur um einzelne Anwendungsfälle, sondern um die grundsätzliche Frage, wie Unternehmen KI sinnvoll in ihre Organisation, ihre Prozesse und ihre IT-Landschaft integrieren.

Gerade für OEMs und ihre Partner wird entscheidend sein, KI nicht isoliert als Technologiethema zu betrachten, sondern als Bestandteil einer umfassenden Transformation. Denn der Mehrwert entsteht dort, wo Daten, Systeme und Verantwortlichkeiten so zusammengeführt werden, dass aus neuen technologischen Möglichkeiten auch konkrete Verbesserungen im Tagesgeschäft entstehen. KI ist damit kein Selbstzweck, sondern ein zusätzlicher Impulsgeber für mehr Effizienz, bessere Steuerung und mehr Zukunftsfähigkeit in der automobilen Wertschöpfungskette.

Consileon vor Ort: Transformation mit Wirkung im Tagesgeschäft

Treffen Sie Consileon auf der Automotive Masterminds 2026 am Stand #09, um den Austausch über die entscheidenden Zukunftsthemen der Branche zu vertiefen. Unser Beratungsansatz verbindet strategische Perspektive mit operativer Umsetzbarkeit. Gerade in der Automobilindustrie zeigt sich immer wieder, dass nachhaltige Transformation nur dann gelingt, wenn Organisation, Prozesse, Daten und IT gemeinsam gedacht werden.

Ob es um agile Steuerungsmodelle, die Einbindung von Catena-X, die Umsetzung wirksamer KI-Initiativen oder die sichere Gestaltung regulatorischer Anforderungen geht: Wir unterstützen Unternehmen dabei, Veränderungen so aufzusetzen, dass sie im Tagesgeschäft tragfähig sind. Unser Ziel ist nicht nur ein überzeugendes Zukunftsbild, sondern auch konkreter Fortschritt, der Geschwindigkeit erhöht, Risiken reduziert und die Wettbewerbsfähigkeit stärkt.

Die Automotive Masterminds 2026 bieten dafür den passenden Rahmen. Wer die Zukunft der Mobilität aktiv gestalten will, benötigt heute vor allem eines: die Fähigkeit, technologische Innovation, organisatorische Anpassung und partnerschaftliche Zusammenarbeit wirksam zusammenzuführen.

Warum Cybersecurity zur Managementaufgabe wird

Die neue EU-Richtlinie NIS-2 stellt viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Komplexe Anforderungen, begrenzte Ressourcen und hoher Umsetzungsdruck sorgen dafür, dass das Thema schnell als bürokratische Belastung wahrgenommen wird. Dabei geht es im Kern um etwas anderes: die Stärkung der organisatorischen und technischen Resilienz gegenüber Cyberrisiken.

Quelle: IDW Life, Heft 3/2026

Ein Interview in der Ausgabe 3/2026 der Mitgliederzeitschrift des Instituts für Wirtschaftsprüfer (IDW Life ¹) zeigt, wie Unternehmen einen pragmatischen Einstieg in die NIS-2-Umsetzung finden können. Andreas Grau, Head of Cybersecurity bei Consileon, und Bernhard Schmid, Consultant bei 4IoT, erläutern, warum eine risikobasierte Herangehensweise entscheidend ist. Statt umfangreicher Dokumentation empfehlen sie, zunächst Transparenz über kritische Geschäftsprozesse und Informationswerte zu schaffen und Maßnahmen auf die größten Risiken zu konzentrieren.

Im Interview wird außerdem deutlich, dass NIS-2 nicht als reines IT-Thema verstanden werden sollte. Die Unternehmensleitung spielt eine zentrale Rolle: Sie priorisiert Risiken, definiert Zielniveaus und trifft strategische Entscheidungen zur Cyberresilienz. Damit wird Informationssicherheit zu einem Bestandteil der Unternehmenssteuerung, nicht zu einem isolierten Compliance-Projekt.

Wie Automobilzulieferer die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Datenaustausch im Catena-X-Ökosystem schaffen

Die Anforderungen der OEMs steigen deutlich: verpflichtender Datenaustausch, wachsender regulatorischer Druck und steigende IT-Projektkosten stellen viele Automobilzulieferer vor konkrete Handlungsfragen. Gleichzeitig werden Themen wie CO₂-Nachweise, Produktrückverfolgung oder Transparenz entlang der Lieferkette zunehmend zum Standard.

Mit Catena-X entsteht das erste herstellerübergreifende Datenökosystem für die Automobilindustrie. Ziel ist ein sicherer, standardisierter und vertrauensvoller Datenaustausch entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Viele Unternehmen beginnen ihre Catena-X-Initiativen jedoch mit Tools oder einzelnen Anwendungen. In der Praxis zeigt sich: Der entscheidende Erfolgsfaktor liegt häufig nicht in der Software, sondern in der Datenqualität, im strukturierten Data Management und in klar definierten Prozessen.

In unserem Webinar zeigen wir, welche fachlichen und organisatorischen Voraussetzungen Unternehmen schaffen sollten, um Catena-X erfolgreich und skalierbar umzusetzen.

Was erwartet Sie im Webinar?

Für wen ist das Webinar interessant?

Wer sind Ihre Gastgeber?

Beide Referenten begleiten Automobilzulieferer bei der Einführung von Catena-X-Use-Cases und geben im Webinar Einblicke aus aktuellen Projekten sowie praktische Empfehlungen für den Einstieg in den Datenraum.

Karlsruhe/Wiesbaden, 13.03.2026 – Das Wirtschaftsmagazin brand eins zeichnet die Consileon Business Consultancy GmbH auch 2026 als einen der besten Unternehmensberater Deutschlands aus. Damit wird Consileon zum wiederholten Mal für exzellente Beratungsleistung gewürdigt. Auch die syracom AG, Teil der Consileon-Gruppe mit Sitz in Wiesbaden, wurde erneut in die Bestenliste aufgenommen.

Consileon überzeugte 2026 in sechs Branchen: Auto & Zulieferer, Banken, Health Care, Konsumgüter & Handel, Public Sector / Infrastruktur sowie Versicherungen. Darüber hinaus wurde das Unternehmen in zentralen Beratungsfeldern gewürdigt, darunter Change Management, IT-Implementierung, IT-Strategie, Nachhaltigkeit & Sustainability sowie Vertrieb, After Sales, CRM.

syracom erhielt die Auszeichnung zum Besten Berater in der Branche Banken und im Beratungsfeld IT-Implementierung. Beide Unternehmen der Consileon-Gruppe zeigen damit erneut, dass sie Strategiekompetenz und technologische Umsetzungskraft wirkungsvoll verbinden und Organisationen befähigen, den Wandel aktiv zu gestalten.

Die Auszeichnung unterstreicht die breite fachliche Aufstellung der Consileon – von strategischer Neuausrichtung über nachhaltige Transformation bis hin zur technologischen Umsetzung komplexer Programme. Gerade in Zeiten tiefgreifender Marktveränderungen verbinden die Experten Branchenverständnis mit Umsetzungsstärke und begleiten Organisationen ganzheitlich durch anspruchsvolle Transformationsprozesse.

Die Bestenliste von brand eins basiert auf einer unabhängigen Befragung von Branchenexperten und Klienten in Zusammenarbeit mit Statista. Berücksichtigt werden ausschließlich Beratungshäuser, die regelmäßig empfohlen und überdurchschnittlich bewertet werden. Mehr zur Methodik können Sie hier nachlesen.

Das vollständige Ranking ist hier einsehbar.

Über syracom

syracom ist ein Beratungshaus für Business, IT und Regulatorik. Seit 1998 ebnet das Unternehmen seinen Kunden den Weg in die digitale Transformation. syracom unterstützt sie bei der zukunftssicheren Entwicklung von Geschäftsmodellen, Prozessen und IT, richtet die Informationstechnologie konsequent am Kerngeschäft aus und erfüllt dabei höchste Standards an Qualität, Sicherheit und Compliance. Die syracom AG ist Teil der Consileon-Gruppe. Mehr Informationen unter www.syracom.de.