Die Digitalisierungsgeschichte der SUAVIA Stiftungsklinik

Kunde & Ausgangssituation

Die SUAVIA Stiftungsklinik gehört mit der SUAVIA Donauklinik Neu-Ulm und dem SUAVIA Gesundheitszentrum Illertissen zur SUAVIA Gesundheit gGmbH. Die drei Einrichtungen leisten mit einem aufeinander abgestimmten medizinischen Angebot einen umfassenden Beitrag zur stationären und ambulanten Gesundheitsversorgung für Patienten im Landkreis Neu-Ulm und darüber hinaus. Um bei der fortschreitenden Digitalisierung Schritt halten zu können, mussten die bestehenden IT-Strukturen evaluiert und zukunftsfähig aufgestellt werden.

Zielsetzung

Mit der fortschreitenden Digitalisierung und der Einführung weiterer Applikationen nahmen Komplexität und Abhängigkeiten innerhalb der IT-Landschaft spürbar zu. Ziel des Projekts war es, die bestehenden IT-Strukturen systematisch zu analysieren, potenzielle Risiken zu bewerten und konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten sowie deren Umsetzung zu begleiten. Besonderer Wert wurde auf eine nachvollziehbare Dokumentation aller Aktivitäten gelegt sowie auf eine enge Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung, um diese zu befähigen, die identifizierten Verbesserungen künftig eigenständig umzusetzen.

Lösung

Im Rahmen des Projekts wurde eine ganzheitliche Bestandsaufnahme der IT-Landschaft durchgeführt; darunter klinische Prozesse, IT- und Infrastrukturarchitekturen, Aspekte der IT-Security sowie klinische Applikationen. So entstand ein umfassendes und transparentes Gesamtbild mit einer Roadmap und Risikobewertung. Für den Ausbau der IT-Strukturen begleitete Consileon die Ausschreibung für ein neues Rechenzentrum und unterstützte bei der Erstellung von KHZG-Verwendungsnachweisen. Die Fachabteilungen wurden von Beginn an eng eingebunden, sodass die empfohlenen Maßnahmen zügig umgesetzt werden konnten. Trotz der Vielzahl parallel laufender Einzelmaßnahmen erreichte das Projekt in wenigen Wochen einen hohen Reifegrad.

Projektergebnisse

In nur vier Monaten wurde der Grundstein für eine moderne, stabile und sichere IT-Landschaft gelegt. Erste Verbesserungen zeigten sich unmittelbar nach Projektstart: Datenbanken wurden bereinigt und neu aufgesetzt, Performanceprobleme identifiziert und erste Sicherheitslücken geschlossen. Damit schuf die SUAVIA die Grundlage für den weiteren Ausbau digitaler Strukturen und positioniert sich langfristig als moderner Gesundheitsdienstleister – im Einklang mit den politischen und gesellschaftlichen Anforderungen an ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem.

Erfolgsfaktoren

Ein zentraler Erfolgsfaktor war die enge Zusammenarbeit der SUAVIA IT mit Consileon. Durch das gemeinsame Arbeiten von Fachkräften aus den Bereichen Medizin, klinische Prozesse, IT-Betrieb, Datenbanken und IT-Security konnten unterschiedliche Perspektiven frühzeitig zusammengeführt und Maßnahmen zielgerichtet umgesetzt werden. So zeigten die einzelnen Projekte schnell messbare Fortschritte.

Ausblick

Die SUAVIA verfolgt das Ziel, ihre Rolle als moderner Gesundheitsdienstleister weiter auszubauen. Eine zukunftsfähige IT wird dabei schrittweise an wachsende Digitalisierungsanforderungen angepasst und kontinuierlich optimiert.

Ein Interview mit Dr. Jörg Schlösser, Geschäftsbereichsleiter Software Solutions bei Consileon

Die Rolle der IT verändert sich fundamental: weg von der reinen Unterstützungsfunktion hin zum aktiven Gestalter. Dr. Jörg Schlösser erklärt im Interview, wie moderne IT-Landschaften entstehen, warum Legacy-Systeme nicht einfach ersetzt werden sollten und wie Unternehmen Technologie nutzen, um Zukunft zu gestalten.

Herr Dr. Schlösser, Sie sagen: IT ist kein reiner Enabler mehr. Was meinen Sie damit?

Früher wurde die IT in vielen Unternehmen vor allem als Dienstleister angesehen. Sie hat Prozesse unterstützt, Systeme bereitgestellt und Kosten optimiert. Das hat sich grundlegend gewandelt. Heute entscheidet die IT über Innovation, Geschäftsmodelle und letztlich auch über die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens. Wer etwa KI, Cloud-Services oder Plattformlösungen strategisch einsetzt, kann sich am Markt schneller, effizienter und resilienter positionieren. IT ist damit mehr als nur ein Enabler; sie gestaltet die unternehmerische Zukunft aktiv mit.

Wo stehen viele Unternehmen aktuell bei dieser Transformation?

Die meisten sind mittendrin, manche haben gerade erst begonnen, andere haben die Tür in eine visionäre Zukunft schon aufgestoßen. Viele kämpfen mit historisch gewachsenen Legacy-Systemen, die schwer zu pflegen sind, Innovation ausbremsen oder Risiken bergen. Gleichzeitig ist der Druck hoch: Fachbereiche fordern schnelle Lösungen, Kunden erwarten digitale Services, regulatorische Anforderungen steigen. Die Herausforderung besteht darin, im laufenden Betrieb zu transformieren, ohne das Geschäft zu gefährden. Dafür braucht es tragfähige Architekturen, klare Roadmaps und viel Erfahrung.

Was raten Sie Unternehmen im Umgang mit bestehenden Legacy-Systemen?

Nicht jedes Altsystem kann oder muss sofort ersetzt werden. Entscheidend ist, die Substanz zu analysieren, zu priorisieren und gezielt zu modernisieren. Wir verfolgen einen evolutionären Ansatz mit klaren Zielarchitekturen, standardisierten Schnittstellen und schrittweisen Migrationspfaden. Dabei kommen moderne Prinzipien wie API-First, Service- und Event-Driven-Architekturen, Domain-Driven Design, Infrastructure as Code und Containerisierung zum Einsatz, um Modularität, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit herzustellen. Wichtig ist, die IT-Modernisierung nicht nur technisch, sondern auch strategisch als Grundlage für künftiges Wachstum zu verstehen.

„Beratung mit Delivery“ ist ein zentrales Versprechen von Consileon. Wie sieht das konkret aus?

Bei uns endet die Beratung nicht mit dem Foliensatz oder einer Checkliste. Wir denken Lösungen zu Ende und setzen sie auch um. Wir übernehmen also Verantwortung für das gesamte IT-Projekt, vom ersten Bleistiftstrich bis zur fertigen Lösung. Wenn gewünscht, stellen wir eigene Entwicklungsteams, realisieren Cloud-native Softwarelösungen oder begleiten die Integration in komplexe IT-Landschaften. Das gibt unseren Kunden Sicherheit und Geschwindigkeit. Es zeigt sich immer wieder: Strategien entfalten ihren Wert erst, wenn sie konsequent umgesetzt werden. Das ist unser Anspruch an alle Projekte!

Was sind aus Ihrer Sicht aktuell die wichtigsten Technologiethemen?

Generative KI ist ohne Frage ein Game Changer, aber nur, wenn Unternehmen das Thema strukturiert angehen: mit Strategie, Use-Case-Fokus und Governance. Auch Cybersecurity gewinnt weiter an Bedeutung, insbesondere im Kontext von NIS-2, Cloud und verteilten Systemen. Und dann gibt es Themen wie Data Mesh, MLOps oder digitale Plattformen, die mehr Autonomie und Skalierbarkeit in die Organisation bringen. Unser Ziel ist immer, Technologie mit Verantwortung einzuführen, nicht um einen Hype zu bedienen, sondern um echten Mehrwert zu schaffen.

Wagen wir einen Blick in die Kristallkugel: Was begeistert Sie persönlich an der Zukunft der IT?

Die IT war noch nie so spannend wie heute. Was mich begeistert, ist die Dynamik und die Tatsache, dass wir als IT-Verantwortliche aktiv gestalten können: ob es um smarte Kundenportale, autonome Datenarchitekturen oder KI-basierte Services geht. Es geht nicht mehr nur um Technik. Es geht um Innovation, um neue Geschäftsmodelle, um Zukunft. Und dabei helfen zu dürfen, das motiviert mich jeden Tag aufs Neue.

IT-Beratung mit Umsetzungskraft: Consileon als Partner

Von der Strategieberatung über die Technologieauswahl bis zur Umsetzung komplexer Softwarelösungen: Consileon unterstützt Unternehmen bei der digitalen Transformation – fundiert, individuell und auf Augenhöhe.

Warum scheitern viele IT-Projekte?

Ob neue Softwareeinführung, Cloud-Migration oder ein umfassendes Digitalisierungsprogramm – IT-Projekte gehören heute zum Alltag vieler Unternehmen. Doch die Erfolgsquote bleibt oft hinter den Erwartungen zurück. Studien zeigen: Ein erheblicher Teil von IT-Projekten verfehlt die gesteckten Ziele oder sprengt den geplanten Zeit- und Budgetrahmen.

Die Gründe liegen dabei selten in der Technik. Häufig sind es organisatorische und kommunikative Defizite, die Projekte ins Straucheln bringen. Typische Ursachen sind:

Das Ergebnis: Teams arbeiten aneinander vorbei, wichtige Entscheidungen verzögern sich, und der Projektnutzen bleibt hinter den Erwartungen zurück.

Was haben erfolgreiche Projekte gemeinsam?

Garantien gibt es im IT-Projektmanagement nicht – zu viele externe Faktoren spielen hinein. Doch es gibt klare Erfolgsfaktoren, die in nahezu allen Projekten erkennbar sind, die ihre Ziele erreichen:

Erfolgreiche Unternehmen schaffen außerdem ein Umfeld, das Projekte nicht nur duldet, sondern aktiv fördert: Teams erhalten Vertrauen, Entscheidungsspielräume und die Chance, aus Fehlern zu lernen.

Wie unterstützt Sie Consileon dabei?

Genau hier setzt Consileon an. Wir kombinieren IT-Kompetenz, langjährige Projekterfahrung und methodische Flexibilität, um Ihre Vorhaben zum Erfolg zu führen.

Unsere Experten begleiten Sie von der Zieldefinition über die Planung und Umsetzung bis zur Nachbereitung. Dabei setzen wir auf eine enge Abstimmung mit allen Stakeholdern, realistische Planung und ein strukturiertes Vorgehen – immer mit dem Geschäftsnutzen im Blick.

Ob klassisches Vorgehensmodell, agile Methoden oder hybride Ansätze: Wir wählen mit Ihnen das passende Modell, berücksichtigen Ihre Organisation und sorgen dafür, dass Projekte transparent, effizient und nachhaltig umgesetzt werden.

Fazit

Viele IT-Projekte scheitern nicht, weil sie technisch zu anspruchsvoll sind, sondern weil Kommunikation, Ziele und Methodik nicht sauber aufeinander abgestimmt sind. Erfolgreiches IT-Projektmanagement bedeutet daher: klare Strukturen schaffen, methodisch konsequent arbeiten und den Nutzen in den Mittelpunkt stellen.

Mit Consileon an Ihrer Seite profitieren Sie von einem interdisziplinären Team aus Projektmanagern, Business-Analysten, IT-Architekten, Branchenexperten und Entwicklern. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Ihre IT-Projekte termingerecht, im Budgetrahmen und mit messbarem Geschäftsnutzen realisiert werden.