Consileon bringt Praxisperspektiven zur Umsetzung neuer EU-Cyberregulatorik auf die Bühne
Cybersicherheit und regulatorische Anforderungen rücken für Unternehmen in Europa zunehmend in den Fokus. Beim IT-GRC-Kongress 2026 in Berlin gibt Andreas Grau, Cybersecurity-Experte bei Consileon, Einblicke in aktuelle Entwicklungen der europäischen Cyberregulatorik und zeigt praxisnah, wie Organisationen neue Anforderungen erfolgreich umsetzen können.
Gemeinsam mit Fabian Bauer, Rechtsanwalt bei SKW Schwarz, beleuchtet er in seinem Vortrag das Zusammenspiel von Recht, Governance und IT bei der Umsetzung von NIS-2 und dem Cyber Resilience Act. Der Vortrag findet im Rahmen des IT-GRC-Kongresses am Dienstag, 30. Juni 2026, von 09:00 bis 09:35 Uhr in Saal 2 statt. Weitere Informationen zum Vortrag gibt es hier.
Cybersicherheitsregulierung in der Praxis umsetzen
Mit der NIS-2-Richtlinie und dem Cyber Resilience Act schafft die Europäische Union ein neues regulatorisches Fundament für Cybersicherheit. Die Vorgaben betreffen zahlreiche Branchen, etwa Industrieunternehmen, Einrichtungen des Gesundheitswesens und die öffentliche Hand.
Der Vortrag zeigt, wie Unternehmen diese Anforderungen strukturiert und praxisnah umsetzen können. Im Fokus steht dabei die Priorisierung rechtlicher, organisatorischer und technischer Pflichten, was anhand von Praxisbeispielen erläutert wird. Zudem wird aufgezeigt, wie sich regulatorische Anforderungen mit etablierten Standards wie ISO 27001 verzahnen lassen.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit von Recht und IT
Ein zentraler Erfolgsfaktor bei der Umsetzung neuer Cyberregulierung ist die enge Zusammenarbeit zwischen juristischen und technischen Experten. Nur wenn regulatorische Anforderungen korrekt interpretiert und gleichzeitig technisch sinnvoll umgesetzt werden, können Organisationen nachhaltige Sicherheitsstrukturen aufbauen.
Der Vortrag von Andreas Grau und Fabian Bauer greift genau diese Schnittstelle auf. Auf Basis realer Projekterfahrungen zeigen die Referenten, welche Red Flags in der Praxis besonders häufig auftreten, wo schnelle Fortschritte möglich sind und wie sich Umsetzungsprojekte effizient strukturieren lassen.
KI-unterstützte Analyse für Compliance-Projekte
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der verantwortungsvollen Nutzung KI-gestützter Analysen in Compliance- und Cybersecurity-Projekten. Vorgestellt wird, wie Unternehmen KI zur Analyse von Dokumenten und Prozessen einsetzen können, etwa für GAP-Analysen, Red-Flag-Checks oder zur Fortschrittskontrolle. Im Mittelpunkt steht dabei der Human-in-the-loop-Ansatz: KI unterstützt die Analyse, die fachliche Bewertung und Entscheidung verbleiben jedoch bei erfahrenen Experten.