Technische Dokumentation IVDR-konform prüfen mit KI
Europäische Hersteller von In-vitro-Diagnostika (IVD) müssen eine umfangreiche Technische Dokumentation für ihre Produkte vorlegen und diese nach der In-vitro-Diagnostika-Verordnung (IVDR) regelmäßig prüfen lassen. Durch die risikobasierte Klassifizierung in die Klassen A bis D benötigen heute rund 80 % aller In-vitro-Diagnostika die Einbindung einer Benannten Stelle, während es unter der Vorgängerrichtlinie IVDD nur ein Bruchteil war. Bestandsprodukte müssen je nach Klasse bis Ende 2027, Ende 2028 oder Ende 2029 zertifiziert sein, während nur wenige Benannte Stellen für die IVDR zuständig sind, die Wartezeiten lang sind und der Dokumentationsumfang je Produktfamilie mehrere tausend Seiten umfassen kann.
Gleichzeitig sind erfahrene Regulatory-Affairs-Spezialisten am Markt kaum verfügbar. Die Qualität der technischen Dokumentation hängt damit an einzelnen Personen. Dokumentationsmängel entstehen nicht aus fehlendem Fachwissen, sondern durch fehlende Querbezüge zwischen Zweckbestimmung, GSPR, Risikoakte, Leistungsbewertung und Labeling, die für den Menschen kaum zu finden sind. Hinzu kommt, dass sich regulatorische Anforderungen fortlaufend ändern, während die Technische Dokumentation entsteht. Solche Abweichungen führen im Audit zu Beanstandungen, Nachbesserungsrunden und Verzögerungen, im schlimmsten Fall zu einem vorübergehenden Verkaufsstopp.
Consileon unterstützt Qualitätsmanager dabei, ihre Technische Dokumentation effizient und nachvollziehbar mithilfe von KI auf IVDR-Konformität vorzuprüfen. Der Consileon Compliance Manager entlastet dabei die Regulatory-Affairs-Abteilung, indem er die manuelle Prüfarbeit automatisiert. Die fachliche Verantwortung bleibt beim Menschen. So lassen sich Fristen zuverlässig einhalten, eine Vielzahl an Dokumentationen qualitätsgesichert prüfen und Audits mit größerer Sicherheit durchlaufen.