Regulatorische Prüfungen gehören für Versicherungen zum Tagesgeschäft, doch mit wachsender Komplexität, steigenden Datenmengen und neuen EU-Verordnungen geraten klassische Prüfprozesse zunehmend an ihre Grenzen. Im Rahmen unseres Webinars zeigen wir Versicherern, wie moderne KI-Ansätze die Arbeit Ihrer Risiko- und Compliance-Teams deutlich vereinfachen können.
Mit dem Consileon Regulatorik-Radar, basierend auf Large Language Models (LLMs), prüfen Sie umfangreiche Dokumente wie Verträge, Arbeitsanweisungen oder Organisationsrichtlinien automatisiert auf regulatorische Anforderungen – unabhängig von Format und Sprache.
Chief Risk Manager, Compliance Officer und Regulatorik-Spezialisten in Versicherungen
Täglich werden mehr als 4 Billionen Euro über Zentralverwahrer (CSDs) in der EU abgewickelt.1 Dies geschieht durch den sogenannten Settlement-Prozess. Dabei erhalten Käufer am Abwicklungstag ihre Wertpapiere, während Verkäufer gleichzeitig die Zahlungen erhalten. Die zuverlässige und termingerechte Abwicklung dieser Transaktionen bildet das Rückgrat der Kapitalmärkte und gewährleistet, dass Wertpapiergeschäfte effizient, zuverlässig und sicher abgeschlossen werden.
Anfang des 21. Jahrhundert existierten in Europa unterschiedliche Abwicklungszyklen, wobei T+3 der am weitesten verbreiteter Standard war. Die Giovannini-Gruppe identifizierte 2001 insgesamt 15 Barrieren, die die Effizienz des europäischen Wertpapiermarktes beeinträchtigten.
Mit der Verabschiedung der Central Securities Depositories Regulation (CSDR) im Jahr 2014 wurde der Abwicklungszyklus EU-weit auf T+2 vereinheitlicht. Ergänzend dazu wurde zwischen 2015 und 2017 mit TARGET2-Securities (T2S) eine gemeinsame Plattform für die technische Abwicklung geschaffen.
Seitdem haben sich jedoch sowohl die Finanzmärkte als auch die technologische Infrastruktur weiterentwickelt. Fortschreitende Innovationen und zunehmende Automatisierung ermöglichen heute eine effizientere und schnellere Abwicklung. Dies ebnet den Weg für die Umstellung auf T+1, mit dem Ziel, Risiken weiter zu reduzieren und die Abwicklungseffizienz sowie Marktintegration zu stärken.2
Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat in einem Bericht vom November 2024 empfohlen, den Abwicklungszyklus für Wertpapiertransaktionen in der EU von T+2 auf T+1 zu verkürzen.3 Damit würde Europa dem Beispiel von Kanada, Indien, den USA und anderen globalen Finanzmärkten folgen.4
Als Zieltermin schlägt die ESMA den 11. Oktober 2027 vor. Dies soll den Marktteilnehmern ausreichend Zeit für eine reibungslose Umstellung bieten, da es sich um eine tiefgreifende Veränderung für den gesamten Finanzmarkt handelt.5
Durch die Verkürzung des Abwicklungszyklus werden Wertpapiergeschäfte bereits am nächsten Tag nach dem Handel final abgewickelt, anstatt wie bisher nach zwei Tagen. Die Harmonisierung mit den globalen Märkten trägt dazu bei, Wettbewerbsnachteile zu minimieren.
Ein zentraler Vorteil des T+1 Settlements ist die schnellere Kapitalverfügbarkeit. Gelder und Wertpapiere fließen früher, was die Flexibilität der Investoren erhöht, die Marktliquidität verbessert und die Gesamteffizienz des Finanzsystems steigert.
Zudem sinkt der Bedarf an Sicherheiten, da Preis- und Marktschwankungen während der Abwicklungsdauer weniger ins Gewicht fallen. Das erhöht die Stabilität der Märkte und ermöglicht eine effizientere Kapitalnutzung, insbesondere für institutionelle Investoren. Gleichzeitig wird das Gegenparteirisiko verringert, da die Zeitspanne, in der eine Vertragspartei ausfallen könnte, verkürzt wird.6
Auch die nachgelagerten Prozesse profitieren. Der zunehmende Einsatz digitaler und automatisierter Systeme reduziert Fehlerquoten, beschleunigt die Abwicklung und senkt die Kosten. Langfristig führt dies zu Kosteneinsparungen für Finanzinstitute und einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit europäischer Kapitalmärkte auf globaler Ebene.
Der Umstieg auf T+1 erfordert jedoch erhebliche Investitionen in die Modernisierung, Automatisierung und Harmonisierung der Prozesse. Dabei müssen bestehende Marktprozesse angepasst werden, was insbesondere für kleinere Institute ohne umfangreiche Ressourcen eine große Herausforderung darstellen kann. Ein Großteil dieser anfallenden Kosten wird jedoch nur kurzfristig spürbar sein. Die Investitionen sind notwendig, um langfristig die Leistungsfähigkeit der europäischen Finanzmärkte zu sichern und grenzüberschreitende Transaktionen effizienter zu gestalten.

Besonders betroffen von der Umstellung auf T+1 ist der Orderflow. Damit Handelsaufträge rechtzeitig abgeschlossen werden, müssen die Prozesse wie Annahme, Ausführung und Bestätigung innerhalb eines stark verkürzten Zeitrahmens erfolgen.
Der Zeitdruck steigt weiter, vor allem bei komplexen Transaktionen mit Währungsumrechnung oder der Beteiligung internationaler Akteure in unterschiedlichen Zeitzonen. Fehlerkorrekturen und Datenabgleiche müssen deutlich schneller abgewickelt werden als bisher.7
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, ist eine optimierte Liquiditäts- und Prozessplanung unerlässlich, sowohl für Marktteilnehmer als auch für Broker und Händler.
Zur Förderung einer fristgerechten Abwicklung wurde am 1. Februar 2022 das Penalty-Regime gemäß CSDR eingeführt. Dabei werden Strafzahlungen (Penalties) fällig, wenn ein sogenannter Settlement Fail eintritt, also eine Transaktion, die nicht am vorgesehenen Abwicklungstag erfolgreich abgeschlossen wird.
Gründe hierfür sind häufig fehlerhafte Instruktionen oder das Nichtliefern von Wertpapieren. Strafzahlungen gelten zudem auch für zu spät gematchte Instruktionen (Late Matching Fail Penalties, LMFPs), die z. B. erst nach Annahmeschluss des Settlement-Tags eingereicht werden.8
Die Zentralverwahrer (CSDs) erkennen diese Fails und berechnen täglich automatisch die entsprechende Strafe (Penalty) gemäß der Delegierten Verordnung (EU) 2018/1229. Die Höhe der Geldbuße basiert dabei auf dem finanziellen Wert der Transaktion und der Dauer des Verzugs.
Seit der Einführung ist laut ESMA die Gesamtzahl der Strafen von ca. 130.000 Strafen pro Monat auf etwa 80.000 Strafen gesunken. Auch der Gesamtwert der gescheiterten Transaktionen ging von 6,6% auf 3,8% zurück.
Trotz dieser positiven Entwicklung zeigt sich, dass nach wie vor eine erhebliche Zahl an Finanzinstituten regelmäßig von CSDR-Strafzahlungen betroffen ist. Mit Blick auf die geplante Umstellung auf T+1 besteht die Gefahr, dass Fails und Strafzahlungen wieder ansteigen.9 Nur Institute, die frühzeitig in eine Optimierung ihrer Abwicklungsprozesse investieren, werden in der Lage sein, Penalties langfristig zu minimieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
Die Umstellung auf T+1 erfordert eine Modernisierung und Effizienzsteigerung der bestehenden Settlement-Systeme sowie Investitionen in Technologie und Infrastruktur. Ziel ist es, Transaktionen innerhalb des verkürzten Zeitrahmens sicher und fehlerfrei abzuwickeln.
Unser ganzheitlicher Beratungsansatz umfasst:
Mit unserem bewährten Vorgehensmodell und langjähriger Erfahrung unterstützen wir Sie dabei, Ihre Post-Trade-Prozesse nachhaltig zu optimieren, Effizienzpotenziale zu heben und Ihre Systeme zukunftssicher auf die T+1-Anforderungen auszurichten.
Quellenverzeichnis
In der Finanz- und Versicherungsbranche spielt ein durchdachtes Provisionsmanagement eine zentrale Rolle: Es beeinflusst die Motivation von Vermittlern und Beratern, bestimmt die Qualität der Kundenberatung und muss gleichzeitig komplexe regulatorische Anforderungen erfüllen. Unterschiedliche Vergütungsmodelle, hierarchische Strukturen und strenge Transparenzpflichten stellen hohe Anforderungen an Organisationen und IT-Systeme.
Mit der Integration der ajco solutions GmbH in die Consileon-Gruppe bündeln wir langjährige Branchenerfahrung mit technologischer Umsetzungskompetenz. ajco bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung im Provisionsmanagement mit, unter anderem für Banken, Versicherungen, Vertriebsorganisationen und Finanzdienstleister.
Das Ergebnis: ein ganzheitliches Leistungsangebot, das alle Aspekte Ihres Provisionsmanagements abdeckt – von der Konzeption bis hin zur Systemintegration:
Unsere Softwarepartner:
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In Zeiten digitaler Transformation und wachsender Kundenansprüche ist eine schlagkräftige Vertriebs-, Service- und Marketingstrategie unerlässlich. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Prozesse effizient zu gestalten, Kundenerlebnisse zu optimieren und gleichzeitig technologisch auf dem neuesten Stand zu bleiben. Genau hier setzt Consileon an – mit einem ganzheitlichen Leistungsportfolio, das Beratung und Softwarelösungen vereint.
Unser Angebot im Bereich Vertrieb, Service und Marketing gliedert sich in zwei eng verzahnte Leistungsbereiche:
Consileon unterstützt Unternehmen dabei, ihre Vertriebs-, Service- und Marketingorganisationen strategisch neu auszurichten. Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir fundierte Konzepte zur Optimierung von Kundenprozessen. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung maßgeschneiderter Konzepte, die sich an den individuellen Anforderungen und Strukturen orientieren – von der Analyse über die Konzeption bis hin zur operativen Planung.
Wir beraten zu Themen wie Customer Experience Management, datenbasiertem Vertrieb, Provisionsmodellen und der Integration von Marketing-, Service- und Vertriebsaktivitäten entlang der gesamten Customer Journey. Ziel ist es, Silos aufzubrechen, Prozesse zu verschlanken und die Organisation zukunftssicher aufzustellen – mit Lösungen, die sich in der Praxis bewähren und echten Mehrwert schaffen.
Unsere Beratungsschwerpunkte:
Erfolgreiche Vertriebs-, Service- und Marketingstrategien benötigen nicht nur durchdachte Konzepte, sondern auch die passende technologische Umsetzung. Mit der Integration der ajco solutions GmbH in die Consileon-Gruppe bieten wir jetzt Softwarelösungen und Beratung komplett aus einer Hand.
Unsere Lösungen optimieren Geschäftsprozesse durch moderne CRM-Systeme wie Microsoft Dynamics, die sich nahtlos in Ihre bestehende IT-Landschaft integrieren lassen. Automatisierte Prozesse für Marketing und Vertrieb sowie leistungsstarke Analyse- und Reporting-Tools ermöglichen es, Customer Journeys gezielt zu steuern und die Effizienz im gesamten Vertriebs- und Servicebereich zu steigern.
Dank der langjährigen Expertise von Consileon und ajco profitieren Sie von maßgeschneiderten Lösungen, die Ihre individuellen Anforderungen genau treffen. Wir begleiten Sie von der Analyse über die Anpassung bis hin zur erfolgreichen Implementierung und kontinuierlichen Optimierung Ihrer Systeme – alles aus einer Hand.
Unsere Softwareschwerpunkte:
Wir freuen uns, bekanntzugeben: FiANTEC wurde im Mai 2025 mit der Silbermedaille im EcoVadis-Rating ausgezeichnet. Damit zählt unser Tochterunternehmen zu den Top 15 % aller bewerteten Unternehmen weltweit, wenn es um ökologische, soziale und ethische Verantwortung geht, ein starkes Signal für Mitarbeitende, Kundinnen und Kunden sowie Partner.
„Wir nehmen unsere Verantwortung für unsere Mitarbeitenden, die Gesellschaft und unsere Umwelt bewusst wahr. Das EcoVadis-Rating bestätigt, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind.“, so Andreas Adam, Geschäftsführer der FiANTEC Provisionslösungen GmbH.
Das Ergebnis knüpft an zahlreiche Initiativen an, die im vergangenen Jahr angestoßen wurden: Mit dem Aufbau eines strukturierten Nachhaltigkeitsmanagements, der doppelten Wesentlichkeitsanalyse und der Entwicklung unseres Ethikkodexes hat FiANTEC zentrale Grundlagen geschaffen, um ihr Engagement für Nachhaltigkeit langfristig zu verankern.
EcoVadis zählt zu den weltweit größten und vertrauenswürdigsten Rating-Plattformen im Bereich der Nachhaltigkeit. Bewertet wird die Qualität des CSR-Managementsystems von Unternehmen – international vergleichbar und unter Berücksichtigung branchenspezifischer Rahmenbedingungen. Das positive Ergebnis unseres Ratings zeigt: FiANTEC ist auf einem guten Weg. Das Ziel bleibt, nachhaltiges Wirtschaften messbar zu gestalten und gemeinsam mit Mitarbeitenden und Partnern Verantwortung zu übernehmen.
Die Integration von Outlook ist heute ein unverzichtbares Feature für jedes moderne CRM-System. Doch allein die Existenz einer solchen Schnittstelle garantiert noch keine durchdachte und praxisgerechte Umsetzung.
Gerade bei der Auswahl eines CRM-Systems empfiehlt es sich daher, die Outlookintegration nicht nur auf dem Papier oder in der Theorie zu bewerten. Lassen Sie sich die Funktionalitäten im Detail demonstrieren – idealerweise anhand konkreter Anwendungsfälle – statt sich auf bloße Erklärungen zu verlassen.
Die Verwaltung von E-Mails stellt in vielen Projekten nach wie vor eine Herausforderung dar. Nicht selten begleitet von Frustration und unnötigem Mehraufwand. Umso wichtiger ist es, die eingesetzten Add-ins und Prozesse im Detail zu prüfen, um potenzielle Stolpersteine frühzeitig zu vermeiden.
Ein effizientes E-Mail-Management zeichnet sich vor allem durch eine schnelle und intuitive Ablage sowie eine zuverlässige Verknüpfung mit relevanten CRM-Objekten wie Kontakten, Leads, Verkaufschancen oder Kampagnen aus.
Auch wenn die Möglichkeit zur direkten Erstellung neuer Kontakte oder Leads aus einer E-Mail nicht in jedem Fall zwingend erforderlich ist, erhöhen solche Zusatzfunktionen deutlich den Bedienkomfort. Die SAP Sales und Service Cloud bietet hier eine solide Grundlage – mit funktionalem Mehrwert und praxistauglicher Umsetzung.
Über die reine Ablage von E-Mails hinaus ermöglicht die Outlook-Integration der SAP Sales und Service Cloud auch das Anlegen neuer Datensätze – von Kontakten über Verkaufschancen bis hin zu Terminen und Aufgaben. Besonders praktisch: Die Vorschau auf die Kommunikationshistorie eines bekannten Kontakts ist stets verfügbar, sodass Sie jederzeit im Bilde sind, was zuletzt passiert ist.
Auch optisch fügt sich die Integration nahtlos in die Outlook-Oberfläche ein. Das moderne blau-weiße SAP-Design harmoniert dabei gut mit dem vertrauten Look und funktioniert selbstverständlich auch im Dark Mode.
Ihr Nutzen:
Vorgehen:
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An einem beispielhaften und vereinfachten Servicekernprozess lassen sich potenzielle Schwierigkeiten und die daraus resultierenden Probleme veranschaulichen.

Innerhalb eines Servicekernprozesses, der für die meisten Werkstätten ähnlich abläuft, nimmt jemand die Anfrage des Kunden entgegen und leitet diese an die passende Stelle weiter. Wird ein Termin mit der Werkstatt vereinbart, beginnen die Vorbereitungen, um das Anliegen des Kunden zu bearbeiten. Mit der Fahrzeugannahme beginnen die notwendigen und vorher definierten Arbeiten. Nach der Qualitätssicherung und der Rechnungsstellung erhält die Kundin ihr Fahrzeug zurück. Idealerweise schließt ein konstruktives Feedback den Prozess ab.
Der Ablauf lässt sich in drei Phasen gliedern. Am Anfang steht die Vorbereitung, die zum Beispiel Terminvereinbarung, Problemanalyse und diverse vorbereitende Tätigkeiten umfasst. Der zweite Schritt, die Durchführung, beinhaltet die Fahrzeugannahme, Servicedurchführung, Qualitätskontrolle und Vorbereitung der Rückgabe. Abschließend erfolgt die Fahrzeugrückgabe, Abrechnung und Nachbereitung.
Innerhalb dieses Prozesses kann es viele Schwachstellen und Optimierungspotenziale geben. Die Integration digitaler Technologien ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit von Werkstätten. Mit unserem Readiness-Check können Sie diese Chancen und Risiken aufdecken und notwendige Anpassungen für die Zukunft vornehmen.
Moderne Werkstätten wissen schon vor ihren Kunden, ob ein Fahrzeug einen Service benötigt. Predictive Maintenance sorgt für optimalen Service und erfüllt oder übertrifft die Kundenerwartungen.
Ein digitaler Werkstattkalender hilft dem Werkstattteam und den Kunden dabei, die verfügbaren Termine schnell zu finden, Auslastungsprobleme zu reduzieren und damit den Service zu verbessern.
Bei der Fahrzeugannahme, der Durchführung des Service und der Qualitätskontrolle ergeben sich weitere Digitalisierungschancen. Durch den Zugriff auf vorhandene Daten wie Fahrzeughistorie und Wartungsdaten bei der Annahme gewinnen die Servicetechniker sofort Einblick in frühere Reparaturen und anstehende Arbeiten. Die Verfügbarkeit von Ersatzteilen wird in Echtzeit geprüft. Das minimiert Wartezeiten und vereinfacht die Planung. Werkstätten können zudem Videoanrufe nutzen, um Kunden die anstehenden Arbeiten zu zeigen, Empfehlungen für zukünftige Wartungen auszusprechen und Fragen direkt zu klären, was die Kundenbindung stärkt und die Kommunikation effizienter macht. Diese digitalen Ansätze verbessern nicht nur die interne Prozesseffizienz, sondern steigern auch deutlich die Kundenzufriedenheit.
Digitale Prozesse spielen auch bei der Nachbereitung eine entscheidende Rolle, insbesondere wenn es um die Interaktion mit Kunden und die Abwicklung von Transaktionen geht.
Die Zahlungsabwicklung kann durch die Integration von Digital Payment erheblich vereinfacht werden. Dies beschleunigt die Abwicklung und trägt zur allgemeinen Zufriedenheit der Kunden bei, da der Zahlungsvorgang reibungsloser und benutzerfreundlicher wird.
Die Automobilindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. EU-Klimaziele, der Übergang zur Elektromobilität, vernetzte Fahrzeuge und veränderte Kundenerwartungen verändern nicht nur die Fahrzeugentwicklung, sondern auch den Alltag von Servicebetrieben. Für Werkstätten bedeutet das: Prozesse müssen effizienter, flexibler und digitaler werden, um auch künftig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Digitalisierung ist dabei weit mehr als ein technisches Zusatzthema. Sie hilft, Abläufe zu vereinfachen, Personalressourcen gezielter einzusetzen und die Kommunikation mit Kund zu verbessern. Digitale Diagnosetools, automatisierte Terminbuchungssysteme und die Nutzung vernetzter Fahrzeugdaten schaffen die Grundlage dafür, Serviceprozesse schneller, transparenter und zukunftssicher zu gestalten.
In diesem ersten Beitrag zeigen wir, warum Digitalisierung im Servicebetrieb heute unverzichtbar ist und welche Veränderungstreiber den Handlungsdruck erhöhen. Im Fokus stehen zentrale Entwicklungen wie Fachkräftemangel, Elektromobilität, komplexere Fahrzeugtechnologien, Fahrzeugkonnektivität und neue Kundenerwartungen. Sie alle machen deutlich: Wer seine Serviceprozesse jetzt digital weiterentwickelt, kann Effizienz steigern, Kosten senken und sich langfristig einen Wettbewerbsvorteil sichern.
Fachkräftemangel? Digitalisierung ist Ihr neuer Top-Mitarbeiter!
In Zeiten des Fachkräftemangels wird Digitalisierung zu einem unverzichtbaren Wettbewerbsvorteil. Sie ist der Schlüssel zur Vereinfachung der Arbeitsprozesse, zur Steigerung der Effizienz und zur Umwandlung Ihrer Werkstatt in ein attraktives Arbeitsumfeld. Digitalisierung hilft, Personalengpässe zu überbrücken und sich einen Vorsprung im Wettbewerb zu sichern. So ermöglichen beispielsweise automatisierte Buchungssysteme für Kundentermine eine effizientere Bedienung einer größeren Anzahl von Kunden mit weniger Personal.
Elektrofahrzeuge – Chance, aber auch Herausforderung für Werkstätten
Mit zunehmender Verbreitung von Elektrofahrzeugen und fortschrittlichen Fahrerassistenzsystemen sinkt der Bedarf an herkömmlichen Wartungs- und Reparaturdienstleistungen. Das erfordert eine Anpassung der Werkstattprozesse und das Erlernen neuer Fähigkeiten. Die Digitalisierung ermöglicht es, diese Herausforderungen effizient zu bewältigen. Ein Beispiel hierfür ist der Einsatz digitaler Diagnosetools, die in Echtzeit Fahrzeugdaten von Elektrofahrzeugen analysieren. Dadurch können Werkstätten präzise den Zustand des Akkus und der Elektromotoren überwachen und frühzeitig Wartungsbedarf erkennen. Dies führt zu einer Reduzierung ungeplanter Reparaturen und Ausfallzeiten, was die Betriebskosten senkt und die Kundenzufriedenheit erhöht.
Komplexe Technologie erfordert smarte Lösungen – Sind Sie bereit?
Die zunehmende Komplexität moderner Fahrzeuge erfordert ein höheres Maß an Fachwissen und spezialisierter Ausrüstung. Ein effizientes Kommunikations- und Supply-Chain-Management ist unerlässlich, um diese Herausforderungen zu meistern. Um der Komplexität moderner Fahrzeugtechnik gerecht zu werden, bedarf es intelligenter Lösungen. Ein Beispiel hierfür ist die Implementierung von Augmented Reality (AR) für Wartungs- und Reparaturprozesse. Mechaniker bekommen über AR-Brillen digitale Reparaturanleitungen und -diagramme direkt im Sichtfeld eingeblendet, während sie an einem Fahrzeug arbeiten. Diese smarte Technologie unterstützt dabei, Fehler zu minimieren und die Arbeit effizienter zu erledigen.
Fahrzeugkonnektivität – Ihr Tor zu neuen Service-Dimensionen
Die zunehmende Vernetzung von Fahrzeugen erlaubt es, innovative Serviceleistungen anzubieten. Stellen Sie sich vor, Ihre Werkstatt könnte Echtzeit-Daten der vernetzten Fahrzeuge nutzen, um präventive Wartungsarbeiten zu empfehlen. Sie können etwa dank frühzeitiger Diagnose von Verschleißerscheinungen an Bremsen oder Motorteilen proaktiv Ihre Kunden ansprechen und Wartungstermine vorschlagen, bevor größere Probleme auftreten. Dies verbessert nicht nur den Kundenservice, sondern stärkt auch das Vertrauen in Ihre Werkstatt. Digitalisierung ist der Schlüssel, um solche fortschrittlichen Technologien effektiv zu nutzen und sich damit einen Wettbewerbsvorteil in einer zunehmend digitalisierten Welt zu sichern.
Neue Kundenbedürfnisse – Ihre Chance für eine digitale Neuausrichtung
Verändertes Kundenverhalten, geprägt durch Faktoren wie Homeoffice und E-Commerce, erfordert eine Anpassung des Serviceangebots. Kunden erwarten flexible, digital unterstützte Dienstleistungen, die OEM-Werkstätten dank digitalisierter Prozesse anbieten können. Die Einführung einer Online-Plattform, über die Kunden Reparaturtermine buchen, den Reparaturfortschritt verfolgen und mit Werkstattmitarbeitern kommunizieren können, kann ein entscheidender Schritt sein.
Digitalisierung ist keine Option, sondern eine zwingende Notwendigkeit – eine Chance, Ihr Servicegeschäft neu zu definieren und zukunftsfähig zu gestalten. Mit unserem Angebot zeigen wir, wie Sie Ihren Servicekernprozess mithilfe der Digitalisierung optimieren und diese Herausforderungen in Chancen verwandeln können. Die Zukunft Ihrer Werkstatt beginnt heute. Sind Sie bereit für den Wandel?
In unseren Projekten bieten wir auf Basis von CRM-Lösungen Unterstützung für wichtige Vertriebsprozesse. Mitarbeiter werden unterstützt, Leads systematisch und transparent über Opportunities und Angebote zu Aufträgen zu entwickeln.
Wenn es darum geht, Unterschriften einzuholen, stockt in vielen Unternehmen die Digitalisierung:
In einigen Fällen werden Teilschritte klassisch per Post erledigt, vereinzelt soll es auch noch Faxgeräte geben.
Wir haben für unsere Kunden eine Alternative auf Basis von DocuSign entwickelt:
Drucken, Scannen, Postweg – das alles entfällt und die wichtigen Vertragsdokumente sind in bester Qualität und sicher abgelegt. Der Status über den Prozess ist jederzeit transparent im CRM verfolgbar und kann zum Beispiel für Nachfassaktionen genutzt werden. Somit steigt die Prozessgeschwindigkeit sowie die Zufriedenheit der Vertragspartner.

Der Aufwand einer Integration ist aufgrund der vorhandenen DocuSign SDK sowie die Erfahrung unserer Entwickler äußerst überschaubar. Die Vorteile einer Anbindung für die Anwender und Kunden können unmittelbar genutzt werden.