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Betriebliches Gesundheitsmanagement

Gesundheit als strategischer Wettbewerbsfaktor

Angesichts aktueller Arbeitsmarkttrends kommt dem Leistungsvermögen jeder einzelnen Fachkraft ein immer höherer Wert zu. Im Konflikt damit stehen zum einen die Zunahme der Krankheitstage, zum anderen die steigenden Ansprüche qualifizierter Berufseinsteiger.

Demografischer Wandel schwächt Position der Arbeitgeber

Die Leistungskraft der Arbeitnehmer ist der Motor der Wirtschaft. Doch gerade in hoch entwickelten Industriestaaten wie Deutschland droht dieser Motor ins Stottern zu geraten. Ein auffälliges Indiz dafür ist die starke Präsenz von Schlagwörtern wie demografischer Wandel, Fachkräftemangel, „War for Talent“ oder Work-Life-Balance im personalwirtschaftlichen Diskurs.

Dass Arbeitsverdichtung und Leistungsdruck dem Personal auf Dauer gesundheitlich zusetzen, lässt sich kaum leugnen. Die Folge sind nicht nur Fehlzeiten wegen akuter Erkrankung, sondern oft auch chronisch verminderte Belastbarkeit und Produktivität. Vor allem die bis zu sechswöchige Entgeltfortzahlung lässt die Kosten des Arbeitgebers in Krankheitsfällen eskalieren. Auf diesem Weg können Defizite in der medizinischen Versorgung auf das Arbeitsverhältnis durchschlagen. Ein systematisches betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) investiert in die Vermeidung solcher kaum planbaren Ausgaben.

Auch der demografische Wandel bürdet den Arbeitgebern mehr Verantwortung für die Gesundheit ihres Personals auf. Zwar lassen sich ältere Mitarbeiter seltener krankschreiben, doch dafür steigt mit dem Alter die Zahl der Fehltage pro Kopf.

  • Ältere erkranken oft chronisch
  • Chronische Krankheiten sind die Kostentreiber des Systems
  • Multimorbidität kommt im Alter ebenfalls häufiger vor
  • Multimorbide Patienten nehmen mehrere Versorgungsleistungen parallel in Anspruch

Zudem verschärft sich der Wettbewerb um junge Talente. Laut Prognose der Bundesagentur für Arbeit verringert sich das Erwerbspersonenpotenzial in Deutschland im Zeitraum 2010 bis 2025 um 6,5 Millionen – das sind fast 15 Prozent. Fachkräfte werden demnach knapper und teurer. Übrigens stellt die betriebliche Vorsorge bei der Wahl des Arbeitgebers für 72 Prozent der Berufseinsteiger ein wichtiges Kriterium dar.

Mehr denn je gilt es daher, die Personalstrategie darauf auszurichten, bewährte Mitarbeiter zu halten und beizeiten qualifizierten Nachwuchs einzustellen. Wenn Unternehmen das BGM zum Schwerpunkt ihrer Personalpolitik erheben, profitieren Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen.

Höhere Erträge durch gesundes Personal

Die Einführung eines BGM-Modells beginnt mit der aufmerksamen Einschätzung der Voraussetzungen und des Entwicklungsbedarfs. Aus dieser Bestandsaufnahme leiten wir gemeinsam mit dem Klienten konkrete Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit der Belegschaft ab.

Planung, erfolgreiche Realisierung und Evaluation des BGM-Programms erfordern eine sorgfältige, verantwortungsvolle Datenerhebung und -auswertung. Um das Vertrauen der Mitarbeiter zu gewinnen, ist ein glaubwürdiger Datenschutz dabei ebenso wichtig wie die gesundheitlicher Ziele der Projekte. Ein sauberes Studiendesign gewährleistet eine belastbare Messung des BGM-Ertrags.


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