Chemie
Dem Beinahe-Zusammenbruch des Weltfinanzsystems im Jahr 2008 folgte eine globale Rezession, die zuerst die Bauwirtschaft und den ohnehin angeschlagenen Automobilbau erfasste. Wegen ihrer Abhängigkeit von diesen beiden Großverbrauchern ist auch die Chemieindustrie hart getroffen. Selbst der breit aufgestellte Weltmarktführer BASF muss seine Prognosen kappen.
Die Talfahrt wird die Konsolidierung der Branche beschleunigen. Um gestärkt aus der Krise hervorzugehen, gilt es zudem, sich aus defizitären oder nicht zukunftsfähigen Geschäftsfeldern geordnet zurückzuziehen. Daneben besteht weiterhin die Aufgabe, Strukturen und Prozesse zu flexibilisieren und die Wertschöpfungskette zu straffen.
Auch der Gesetzgeber bestimmt die Agenda nach wie vor mit. Die EU-Chemikalienverordnung REACH ist seit Mitte 2007 in Kraft, ihre Abbildung in den IT-Systemen aber in vielen Betrieben noch lückenhaft. Chancen erwachsen überdies aus dem Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts, das Chemiekonzernen die Möglichkeit eröffnet, ihre Entwicklungskosten in den Abschlüssen zu aktivieren.
Consileon hat sich als Berater bei Fusionen, Übernahmen sowie der Veräußerung von Unternehmensteilen vielfach bewährt. Unser Leistungsspektrum reicht von der Einbindung in die Due Diligence über die Verwirklichung von Synergieeffekten bis zur Systemintegration. Die Schwerpunkte liegen dabei auf dem Portfoliomanagement und der konsequenten Ausrichtung des Klienten auf Innovation und Nachhaltigkeit.